(kle) Der Tod des siebenjährigen Nico aus dem niedersächsischem Bramsche gibt Rätsel auf. Und er lässt Zweifel daran aufkommen, ob der Junge wirklich durch einen Unfall sein Leben verlor.

Wie "bild.de" berichtet, ertrank das Kind in der Klärgrube im Garten seiner Pflegeeltern. Diese sei jedoch beim Eintreffen der Polizei mit einem etwa 16 Kilogramm schweren Deckel verschlossen gewesen. Die Polizeiinspektion Osnabrück geht derzeit davon aus, dass der Junge den Deckel selbst öffnete, in die Grube stürzte und dieser danach von selbst wieder zufiel. Denkbar sei auch, dass das Kind hineinfiel und jemand anderes aus Sicherheitsgründen anschließend den Deckel schloss, ohne das in der Grube liegende Kind zu bemerken.

Die inzwischen abgeschlossene Obduktion habe ergeben, dass Nico ertrunken sei. Zeichen einer Gewaltanwendung wurden nicht bemerkt, so ein Sprecher der Polizeiinspektion. Gegen die Pflegeeltern werde derzeit nicht ermittelt. Zu klären bleibe jedoch, ob Fahrlässigkeit zum Tod des Kindes geführt hat.