Turbulente Szenen in 11.000 Metern Höhe: Ein offenbar psychisch kranker Mann hat in einem Lufthansa-Flugzeug randaliert und versucht, die Flugzeugtür aufzureißen. Der Pilot der Maschine reagierte gelassen.

Solche Szenen will kein Passagier erleben: Ein Mann hat in einer Maschine der Lufthansa so sehr randaliert, dass der Pilot eine Zwischenlandung einlegen musste. Der Airbus war auf dem Weg von München ins kanadische Vancouver unterwegs, als der offenbar psychisch kranke Passagier in 11.000 Metern Höhe versuchte, die Flugzeugtür aufzureißen.

Den Berichten von Augenzeugen zufolge habe der Mann laut geschrien und sich eine Zigarette anzünden wollen. Der Pilot habe sich dann entschlossen, in Hamburg zwischenzulanden, wo der Mann aus dem Flugzeug gebracht wurde. Von dort aus kam er in eine Klinik.

Ein Passagier sagte der kanadischen "CBC", dass der Mann bereits vor dem Start auffällig gewesen wäre, sich die Crew dennoch für einen Start der Maschine entschied.

Für den Piloten fand der Passagier lobende Worte: "Er war fantastisch. Er hatte alles unter Kontrolle und blieb ruhig. Er hat die Maschine direkt nach Hamburg umgeleitet und wir wurden umgehend über alles informiert." (tfr)