München (jfi) - Ein Lebensmüder hat sich am Wochenende auf einer Münchner Tankstelle mit Benzin übergossen und versucht, sich in Brand zu setzen. Zwei Tankwarte verhinderten den Selbstmord mit Hilfe der Polizei.

Wie die Polizei München mitteilt, übergoss sich der 41 Jahre alte Münchner in der Nacht zum Sonntag auf einer Tankstelle im Stadtteil Berg am Laim mit Benzin und verschüttete weiteren Kraftstoff auf dem Boden, wobei er laut um sich schrie. Durch den Lärm wurden die beiden Angestellten der Tankstelle auf den Mann aufmerksam und versuchten, ihn von seinem offenbar geplanten Selbstmord abzuhalten.

Daraufhin versuchte der verzweifelte 41-Jährige, sich selbst und die Benzinlache zu seinen Füßen in Brand zu setzen. Einer der Tankwarte konnte den bereits entstandenen kleinen Brandherd mit einem Feuerlöscher jedoch schnell wieder löschen. Als der Lebensmüde daraufhin weiter mit seinem Feuerzeug herumhantierte, zogen sich die beiden Retter zurück und versuchten, den Mann mit Worten zu beruhigen.

Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte entschärften die Situation schließlich endgültig, indem sie den stark alkoholisierten 41-Jährigen überwältigten. Nach einer Blutabnahme wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.