Zwar präsentierte sich der Juli 2014 bislang von seiner heißen Seite, dafür brachte er auch hohe Niederschläge mit sich. Diese Woche ändert sich daran nicht viel: Temperaturen um die 30 Grad und kräftige Regenfälle sind an der Tagesordnung. Damit steigt auch die Hochwassergefahr.

"Der Juli ist bisher mit 2,4 Grad wärmer als im langjährigen Mittel", erklärt Meteorologe Dominik Jung vom Portal "wetter.net". Vor allem im Nordosten war es stellenweise deutlich wärmer als normal. Gleichzeitig fiel der Monat aber auch ungewöhnlich nass aus, das Niederschlagssoll sei laut Jung bereits zu 135 Prozent erfüllt.

Schwül-warm und gewittrig: Unter diesem Motto steht das Wetter auch in dieser Woche. Bei warmen Temperaturen muss vor allem im Südwesten und Westen mit teils kräftigem Regen gerechnet werden. "Das könnte die Pegel am Oberrhein weiter steigen lassen", so Jung.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor "unwetterartigen Regenmengen" im nordwestlichen Brandburg und im Südteil von Mecklenburg-Vorpommern. Voraussichtlich bringen die Gewitter heftigen Starkregen, Hagel und Sturmböen mit sich. Schwerpunkt der Unwetter sei am Montagnachmittag und -abend aber zuncäsht das südliche Baden-Württemberg und das Allgäu.

Die Temperaturen der nächsten Tage:

Dienstag: 18 bis 30 Grad, im Nordosten Sonne mit Wolken, im Südwesten kräftiger Regen und nachmittags starke Gewitter

Mittwoch: 19 bis 27 Grad, fast überall Regen

Donnerstag: 22 bis 28 Grad, am Alpenrand Regen, sonst sonnig und trocken

Freitag: 24 bis 30 Grad, sonnig, nachmittags Gewitter möglich

Samstag: 25 bis 31 Grad, später Wärmegewitter

Sonntag: 24 bis 32 Grad, nachmittags einzelne Gewitter

Montag: 23 bis 31 Grad, im Norden Gewitter, sonst freundlich und trocken (frei)