Das Wochenende beginnt mit einem stürmischen Freitag: Das Sturmtief "Billie" zieht über den Tag hinweg von der Nordsee weiter nach Nordosten. Entlang der Küstengebiete sowie im Bergland muss mit schweren Sturmböen von bis 110 Stundenkilometern gerechnet werden.

Nachdem Orkantief "Alexandra" gerade an Kraft verloren hat, braut sich über dem Atlantik bereits ein neues Tief zusammen, dass ab Freitag Sturmböen und teilweise heftigen Regen bringen wird.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) regnet es am Freitag im westlichen Mittelgebirge dauerhaft. Im Flachland kann es wegen Sturmtief "Billie" windig bis stürmisch werden. Es kommt zu Sturmböen bis 90 Stundenkilometern, teilweise sogar zu orkanartigen Böen. Meteorologe Dominik Jung vom Onlineportal wetter.net rät zur Vorsicht: "Halten Sie sich besonders von Waldgebieten fern. Es drohen Sturmschäden!"

Besonders im Süden aber bringt "Billie" nicht nur Sturm, sondern vorrübergehend mildere Temperaturen von bis zu 10 Grad.

Am stärksten trifft "Billie" die Mitte und den Norden Deutschlands. Laut Jung kommt es auf dem Brocken sogar zu Orkanböen bis 150 Stundenkilometern.

Trotz aller Warnungen wird "Billie" jedoch nach Prognosen des DWD relativ glimpflich verlaufen.

Was bringt das Wochenende?

Am Samstag flaut das Sturmtief "Billie" im Westen ab, an den Küsten und in höheren Lagen des Berglandes prognostizieren Wetterexperten vom Onlineportal wetter-deutschland.com nach wie vor starke bis stürmische Böen. Insgesamt bleibt es sowohl im Süden als auch im Norden und Nordwesten regnerisch. Laut DWD wird es am Samstag in ganz Deutschland zunächst wärmer. Die Temperaturen erreichen dabei bis zu 11 Grad in München. Im Norden werden es immerhin zwischen 6 und 7 Grad. Zum Sonntag hin kühlt es wieder etwas ab, im höheren Bergland kann etwas Schnee fallen und dadurch streckenweise glatt werden. (she)