Islam

Die Debatte ist schon mehrfach geführt worden. Nun wird der neue Innenminister erneut nach dem Islam-Satz von Bundespräsident Wulff gefragt. Er kündigt aber auch an, bei der Einrichtung zentraler Aufnahmestellen für Asylbewerber Tempo zu machen.

Wenn es Horst Seehofer darauf angelegt hat, dass sein Start in Berlin nicht unbemerkt bleibt, ist sein erstes Interview als Minister ein Volltreffer. Ob es schlau ist, als ...

Arthur Wagner, ehemaliges Vorstandsmitglied der Brandenburger AfD, ist nach eigenen Angaben zum Islam konvertiert.

Der Islam erlaubt bei Geldgeschäften keine Zinsen. Investitionen in Tabak-, Alkohol- oder Rüstungsbranche sind tabu. Für Muslime in Deutschland gibt es nun schariakonformes ...

Eine Religion des Friedens statt Vorwand für Abkapselung und Terror: Der Deutsch-Algerier Abdel-Hakim Ourghi will den Islam mit westlichen Werten zusammenbringen und ihn neu reformieren.

Saudi-Arabien ist im Umbruch: Frauenrechte, ein moderaterer Islam, Wirtschaftsreformen - Kronprinz Mohammed bin Salman stellt im Königreich so einiges auf den Kopf. Doch in dem 32 Jahre alten Thronfolger steckt nicht nur ein Reformer, sondern auch ein Hardliner. 

Ist Lindsay Lohan zum Islam konvertiert? Das Löschen all ihrer Instagram-Bilder und das Einfügen einer arabischen Grußformel deuten zumindest in diese Richtung.

Was geht in der Liebe und was geht nicht? Dafür gibt es im Islam ganz genaue Regeln. Wie man damit zurechtkommt, davon erzählt die äußerst unterhaltsame Beziehungskomödie ...

Seit der Schießerei in Florida am vergangenen Wochenende hält Amerika den Atem an. Nicht so Donald Trump. Der Milliardär stellt sich nun als den Einzigen dar, der die USA vor dem "radikalen Islam" schützen kann und greift seine Konkurrentin Hillary Clinton sowie Amtsinhaber Barack Obama massiv an. Kann die perfide Strategie des republikanischen Präsidentschaftskandidaten aufgehen?

Bei Sandra Maischberger ist ein angeblich frauenfeindliches Bild das Thema. Die Debatte ist hitzig. Feministin Alice Schwarzer und ein Vertreter der deutschen Moscheen-Gemeinden gehen mit harschen Vorwürfen regelrecht aufeinander los. Maischberger entgleitet die Debatte.

Deutschnational, asylkritisch, anti-islamisch: Mit ihrem Grundsatzprogramm hat sich die AfD weit rechts neben der Union positioniert. Ein Kernsatz: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland". Mit Mühe und Not verhinderte die Parteispitze, dass sich einige noch radikalere Positionen durchsetzen konnten.

Ein Verbot von Minaretten, Muezzins und Vollverschleierung – das sind nur einige der Forderungen der AfD. Die Partei mehrt mit ihren Aussagen die Angst vor fremden Kulturen und Religionen, erhält durch die neuen Thesen von Thilo Sarrazin womöglich momentan sogar noch Rückenwind. Dementsprechend hitzig wird bei "Maischberger" diskutiert.

Die AfD positioniert sich immer radikaler gegen den Islam. In ihrem geplanten Grundsatzprogramm ist vom Verbot von Minaretten und Muezzins die Rede. Der Politikwissenschaftler Michael Lühmann rechnet damit, dass die Partei bald vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will mit dem Gesetz die Finanzierung von Moscheen und Kindergärten aus dem Ausland stoppen.

Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen, ob der Islam per se eine gewaltverherrlichende Religion ist. Die Positionen sind verhärtet. Die Debatte zeigt: Muslimische Gemeinschaften sind gefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Früher konnte er keiner Fliege etwas zuleide tun, jetzt tötet er Unschuldige für den sogenannten "Islamischen Staat" (IS): Der in Belgien geborene Marokkaner Hicham Chaib ist einer der vielen IS-Henker, die unzählige Menschen auf dem Gewissen haben. In einem Interview hat sich nun dessen Bruder, Mohammed Amin Chaib, darüber geäußert, welches Leid Hicham über die Familie bringt.

Vor 25 Jahren marschierten die USA erstmals im Irak ein. Im Anschluss errichteten sie Militärbasen auf der arabischen Halbinsel – für radikale Muslime ein Sündenfall. Wir sprachen mit dem Autor Bruno Schirra über die Ursachen des Terrors, die Verantwortung des Westens, Krisen der islamischen Gesellschaften - und eine düstere Zukunft.

Saudi-Arabien gilt als einer der größten Sponsoren des islamistischen Terrors, doch allmählich scheint in der Golf-Monarchie ein Umdenken einzusetzen. Trotzdem sind Gruppen wie die Terrormiliz "Islamischer Staat" ein Produkt der strengen Islamauslegung der Saudis.

Die Frage nach dem Verhältnis von Islam und Deutschland ist vor einigen Jahren im Zuge der Leitkultur-Debatte eigentlich nie wirklich beantwortet worden. Nun wird man angesichts der Flüchtlingswelle von der Aktualität überrannt und die Frage ist drängender denn je. Frank Plasberg wagte bei "Hart aber fair" einen neuen Versuch und fragte: "Merkel bejubeln, an Mohammed glauben: Wie viel Islam gehört zu Deutschland?"