Riesengaudi mit eingebauter Abkühlung: In Aschaffenburg fand heute das siebte Dirndlspringen statt.

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Badehose und Bikini waren gestern - in Aschaffenburg hüpft man im Dirndl vom Ein-, Drei- oder Fünf-Meter-Brett. Und so wagten sich am Sonntag Männlein wie Weiblein hübsch eingepackt in Mieder, Unterrock, Dirndlbluse, Rock und Schürze auf Sprungturm oder -Brett und schließlich ins Wasser.

Der Gaudi, bei dem es eine Jury zu überzeugen gilt, fand heuer zum 7. Mal statt. Je nach gezeigtem Sprung und Höhe wurden mehr oder weniger Punkte verteilt. Gesprungen wurde in zwei Durchgängen, danach gab es Preise für die Teilnehmer mit der besten Darbietung.

Wer das eigene Dirndl aus Angst vor Schäden durch den Aufprall nicht anziehen wollte, konnte sich beim Veranstalter ein Trachtenkleid leihen.

Die Idee zum Dirndl-Springen stammt aus Südbayern. Dort ist es in einigen Orten seit langem Tradition. Erster Gewinner in Aschaffenburg war 2015 ein junger Mann mit Luftballon-Dekolleté. Er hatte die Jury mit wehendem Rock und einem Rückwärtssalto überzeugt.  © dpa

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