Übergriffe in Köln an Silvester - Alle Informationen

An Silvester kam es in Köln zu schweren Übergriffen: Die Gewalt rund um den Hauptbahnhof schockierte Deutschland zu Beginn des Jahres 2016. Oberbürgermeisterin Henriette Reker versuchte gemeinsam mit der Polizei die Vorfälle aufzuarbeiten. Die Nachwirkungen beschäftigen Behörden und Betroffene bis heute.

Vize-Kanzler Sigmar Gabriel warnt wegen des Zuzugs von Flüchtlingen vor einem Ghettoproblem - und fordert deswegen, dass Asylbewerbern vorgeschrieben werden soll, wo sie wohnen müssen.

Wir haben mit der Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor über die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln gesprochen. Sie warnt vor voreiligen Schlüssen, Stigmatisierung und sieht die deutsche Gesellschaft in Gefahr.

Zwei am Freitag wegen der Übergriffe in der Kölner Silvesternacht festgenommene Männer sind wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen laufen derweil weiter: Die Bundespolizei hat 31 Verdächtige namentlich identifiziert. Zudem sollen einige gestohlene Mobiltelefone in Flüchtlingsunterkünften geortet worden sein.

Politiker fordern härtere Strafen - und schnellere Abschiebung. Eine Übersicht zu den wichtigsten Aussagen von Angela Merkel, Sigmar Gabriel und vielen weiteren Politikern.

Köln kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus: Auch heute kommentieren Zeitungen die gewaltsamen Übergriffe der Silvesternacht. Viele sehen in den sexuellen Taten einen Angriff auf die Gesellschaft. Auch Vergleiche zu den Terroranschlägen von Paris werden gezogen.

Der SPD-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert ein hartes Vorgehen des Staates gegen die Straftäter von Köln.

Nach den Übergriffen in Köln gerät die Polizei immer mehr in die Kritik. Wie sich jetzt herausstellt, lehnte NRW-Innenminister Ralf Jäger offenbar eine Verstärkung der Polizei an Silvester ab. Zudem sollen Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeichef Wolfgang Albers nur die halbe Wahrheit gesagt haben.

Die Übergriffe in Köln beschäftigen die internationalen Medien. Sie kritisieren die Behörden, die auf die Ereignisse in der Silvesternacht bizarr reagiert hätten und warnen davor, voreilige Schlüsse zu ziehen und damit Ängste zu schüren.

Die Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht sorgen bundesweit für Schlagzeilen. Ihr Ausmaß wird zunehmend größer. Die wichtigsten Entwicklungen in einer Chronologie.

Die Polizei in Köln hat nach den Übergriffen an Silvester weitere Tatverdächtige ausgemacht. Zwar seien sie nicht namentlich bekannt, aber auf Bild- und Videoaufnahmen identifizierbar. In Stuttgart gab es nach den dortigen Übergriffen eine Festnahme.

Auch noch Tage nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln gibt es viele ungeklärte Fragen. Eine Übersicht darüber, was bisher bekannt ist - und was nicht.

Wie können sich Frauen in einer Situation zur Wehr setzen, in der ein sexueller Übergriff droht?

Ein halbes Jahr nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht hat erstmals ein Prozess wegen sexueller Nötigung begonnen. Angeklagt sind vor dem Amtsgericht ein Algerier und ein Iraker.

Nach den massiven Übergriffen in Köln hat eine Aussage eines Imam für riesen Empörung gesorgt. Sami Abu-Yusuf machte in einem Interview die Frauen - die Opfer - mitverantwortlich. Nun rudert er zurück und erklärt, wie er es eigentlich gemeint hat.

Der Kölner Imam und Salafist Sami Abu-Yusuf bezeichnet die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht indirekt als Selbstverschulden der Opfer. Seine Aussagen bleiben nicht ohne Folgen. Grünen-Bundestagsabgeordneter Volker Beck bezeichnet sie als menschenverachtend und zeigt den Imam an.

Politiker in Nordrhein-Westfalen sollen schon länger über Straftaten durch Nordafrikaner Bescheid gewusst haben. Weil man offenbar befürchtete, die Vorfälle könnten die Angst vor Flüchtlingen schüren, wurde geschwiegen.

Nach den Übergriffen von Köln diskutiert Deutschland über die Ursprünge eines problematischen Frauenbildes von Migranten. Eine Kulturwissenschaftlerin erklärt, wieso sexuelle Gewalt in arabisch-nordafrikanischen Ländern akzeptiert wird, was die Emanzipation dort hemmt und warum die Mütter der Täter eine Mitschuld haben.

Nach den Übergriffen in Köln hatte der Facebook-Post eines Ex-Polizisten für heftige Diskussionen gesorgt: Nick Hein, der selbst drei Jahre am Kölner Hauptbahnhof im Dienst war, nahm seine damaligen Kölner Kollegen in Schutz. Bei "Stern.TV" sprach er noch einmal über die Herkunft der Täter und das Problem der organisierten Kriminalität.

Seit der Silvesternacht steht die Polizei unter Druck. Die Bevölkerung ist verunsichert und fragt sich, ob die Beamten die Sicherheit der Bürger noch gewährleisten können. Ein Vertreter der Polizeigewerkschafter wehrt sich im Gespräch mit unserer Redaktion gegen Vorwürfe aus der Politik.

Viele Frauen und Männer in Deutschland fühlen sich bedroht – nicht nur seit den Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof. Das Interesse an Waffen steigt. Doch die vermeintliche Sicherheit, die Pfefferspray und Schreckschusswaffen bieten sollen, ist trügerisch. Experten warnen vor den Gefahren der Aufrüstung.

Die Ausschreitungen von Köln verunsichern Befürworter und Gegner der deutschen Asylpolitik. Aber die neue "Willkommenskultur", auf die viele Deutsche stolz sind, wird sich dadurch nicht wieder verflüchtigen. Denn die deutsche Zivilgesellschaft ist stärker.

Die Ereignisse von Köln scheinen viele Vorurteile zu bestätigen. Rechtsextremismus-Expertin Beate Küpper sieht eine Doppelmoral in der öffentlichen Debatte und warnt vor einer Zunahme rechter Gewalt: Die kollektive Wut könnte auch bisher unauffällige Menschen enthemmen.

Nach den sexuellen Übergriffen vor dem Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht warnen Politiker und Polizeivertreter vor No-Go-Areas für Frauen.

Schwache Führung, schlechte Bedingungen: Kölns Polizei-Präsident Albers steht nach den Übergriffen in Köln heftig in der Kritik. Nicht zum ersten Mal, nachdem er schon beim Umgang mit Hogesa-Demos und dem Kölner SEK-Skandal überfordert wirkte. Doch ist nur Albers das Problem oder die Kölner Polizei selbst?

Die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln haben viele Menschen sehr erschreckt - und viele fragen sich, wie es dazu kommen konnte.

Eiligst erarbeiten Stadt und Polizei nach den Übergriffen auf geschätzt 100 Frauen in der Silvesternacht in Köln einen Maßnahmenkatalog für den Karneval.

Frauen werden in der Silvesternacht sexuell belästigt und ausgeraubt. Mitten in Köln. Trotz Polizeipräsenz. Die Stadt Köln hat nun angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen – vor allem mit Blick auf den Karneval.

Nach den Angriffen auf zahlreiche Frauen in der Silvesternacht in Köln berichten Augenzeugen und Opfer in mehreren Medien von ihren Erlebnissen.

Am Silvesterabend sollen sich im Hauptbahnhof in Köln, auf der Reeperbahn in Hamburg und offenbar auch in Stuttgart Männergruppen an Frauen sexuell vergangen haben. Die Beschuldigten stammen vermutlich aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum.

Köln, Hamburg, Stuttgart: In mehreren deutschen Großstädten hat es massive sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben. Das Ausmaß der Vorfälle schockiert die Polizei. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, rechnet damit, dass es auch in Zukunft zu solchen Delikten kommen wird.