Der Verdächtige im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna soll die Tat einem Medienbericht zufolge im Irak gestanden haben.

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Der im Mordfall Susanna B. verdächtigte Ali B. soll die Tat gestanden haben. Das meldete der kurdisch-irakische TV-Sender Rudaw am Freitagabend unter Berufung auf einen lokalen Polizeioffizier.

Ali B. habe nach seiner Festnahme in den kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak ausgesagt, es sei zu einem Streit mit dem Opfer gekommen, sagte Polizeigeneral Tarik Ahmed aus der Stadt Dohuk dem Sender.

Streit soll Auslöser für die Tat gewesen sein

Das Mädchen habe versucht, die Polizei anzurufen, was Ali B. dann zu der Tat getrieben habe. Eine Auslieferung an Deutschland sei Angelegenheit der kurdischen Autonomieregierung, sagte der Polizeioffizier. In Deutschland hatte die "Bild"-Zeitung zuerst über das Interview des Polizisten berichtet.

Der Tatverdächtige hatte sich in den Nordirak abgesetzt und war dort in der Nacht zum Freitag von kurdischen Sicherheitskräften festgenommen worden.  © dpa