Das in einem an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) adressierten Umschlag gefundene verdächtige Pulver in Flensburg ist harmlos gewesen und bestand aus Mineralien mit Silizium und Kalium. Das hat die Analyse ergeben, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Zuvor hatte das "Flensburger Tageblatt" berichtet.

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Mitarbeiter der Kreisgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen hatten den Umschlag nach einem Telefongespräch mit der Polizei am Mittwoch auf einer Polizeiwache abgegeben. Der Umschlag hatte zuvor bereits rund eine Woche lang im Briefkasten des Parteibüros gelegen. Er sei an Habeck adressiert gewesen, habe aber kein Schreiben enthalten, sagte die Sprecherin.

Dass der Umschlag erst auf der Wache als möglicherweise gefährlich behandelt wurde und es zu einem längeren Feuerwehreinsatz kam, erklärte die Sprecherin laut Zeitung damit, dass es im Telefonat anders aufgefasst worden sei. "Die Brisanz war nicht ganz klar."

Nachdem die Polizeiwache am Mittwochnachmittag vorsichtshalber geräumt worden war, hatten Feuerwehrleute den Umschlag in einem speziellen Behälter verschlossen und aus dem Gebäude zur Untersuchung gebracht. Von wen der Umschlag stammt, ist weiterhin nicht bekannt.  © dpa

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