Am Sonntagabend ergibt sich die Chance, einen "Supermond" am deutschen Nachthimmel zu sehen. Der Mond wirkt aufgrund seiner Erdnähe riesig und heller als sonst. Doch das Wetter könnte der Beobachtung dieses Himmelsereignisses einen Strich durch die Rechnung machen.

Am Sonntagabend wird der größte Vollmond des Jahres am deutschen Himmel zu sehen sein – sofern das Wetter mitspielt. Nur etwa alle 13 Monate gibt es die Chance, diesen "Supermond" zu sehen. Dieses Phänomen hängt mit der elliptischen Umlaufbahn des Erdtrabanten zusammen. Dieser erscheint demnach besonders groß und hell, wenn der der volle Mond der Erde am nächsten kommt.

Wenn am Sonntagabend gegen 20:15 Uhr der Mond aufgeht, könnte es allerdings in manchen Teilen von Deutschland regnen.

Durchwachsenes Sonntagswetter

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert, ist das Wetter wechselhaft mit teils unwetterartigen Schauern. Erste Gewitter haben laut dem DWD bereits den Südwesten Deutschlands erreicht.

Demnach erreicht am Sonntagabend eine Kaltfront den äußersten Westen des Landes und überquert bis Mitternacht die Westhälfte Deutschlands. Seit dem späten Nachmittag müssen die Menschen im Westen und Nordwesten mit teils kräftigen Gewittern rechnen.

Laut Wetterexperte Lars Kirchhübel ist trotz der Gewitter allerdings nicht ausgeschlossen, dass es zwischenzeitlich aufklart und wir einen freien Blick auf den Nachthimmel genießen können. Am ehesten haben die Hobby-Astronomen in Bayern und Sachsen in der ersten Nachthälfte die Chance, einen Blick auf den "Supermond" zu erhaschen. Gegen 22:00 Uhr lockert es langsam von Westen her wieder auf. (kab)