Das Wetter spielte in den letzten Wochen verrückt: erst große Hitze, dann starke Unwetter. So geht es auch in den kommenden Tagen weiter: Nach zwei eher ruhigen Tagen brauen sich über Deutschland neue Gewitter zusammen.

Momentan scheint die Sonne über den meisten Teilen Deutschlands. Doch schon am späten Samstagnachmittag soll sich das ändern. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net drohen neue Unwetter. "Heute geht es ab dem Nachmittag im Westen und Südwesten los, morgen ist dann vor allem der Osten dran." Auch lokale Überflutungen könnte es erneut geben. Schuld an den neuen Unwettern ist das Tief "Susanne".

Ein Gewitter jagt das nächste: 2014 schon 880 Millionen Euro Schaden.

Am Sonntag muss in einem Streifen vom Erzgebirge bis in den Westen Mecklenburgs mit Unwettern gerechnet werden. Bei Hagel, Starkregen und Sturmböen fällt der Sonntagsausflug vielerorts ins Wasser, Unwetter seien bis in die Nacht hinein möglich. Gleichzeitig wird es tagsüber in Ostdeutschland mit über 30 Grad so warm wie sonst nirgendwo im Land. Bei schwülen 25 bis 29 Grad und einzelnen Gewittern wird der Sonntag aber auch in den anderen Landesteilen nicht unbedingt angenehm.

Ähnlich turbulent geht es am Montag weiter. Erneut bekommt der Osten Deutschlands den meisten Regen ab, oft begleitet von Blitz und Donner. Wechselhafter wird es im Westen und Süden, wo von Sonne über Wolken bis hin zu Regen und Gewittern alles dabei ist. Nur an der Nordsee dürfte es trocken bleiben. Mit 24 bis 27 Grad wird es wieder etwas kühler.

Am Dienstag ändert sich an den Temperaturen wenig. Im Norden lässt sich die Sonne wieder häufig blicken, im Süden trüben Schauer und Gewitter das sommerliche Bild. Im Lauf der Woche versprechen die DWD-Meteorologen eine Wetterberuhigung. Dominik Jung von Wetterportal wetter.net zufolge steigen die Temperaturen sogar auf bis zu 34 Grad. Doch schon am Wochenende könnte es dann wieder blitzen und donnern. (abi/dpa)