Noch können die Menschen in Deutschland nicht aufatmen: Während in Nordrhein-Westfalen derzeit noch die Unwetterschäden der vergangenen Nacht aufgeräumt werden, warnt der deutsche Wetterdienst schon vor weiteren schweren Gewittern. Fast im ganzen Bundesgebiet besteht Unwettergefahr.

In der vergangenen Nacht hat in Deutschland das mancherorts schwerste Unwetter seit Jahren gewütet. In Nordrhein-Westfalen richteten die Gewitter schwere Schäden an und forderten mindestens sechs Menschenleben. Doch noch ist die gefährliche Wetterlage nicht überstanden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor weiteren schweren Gewittern an diesem Dienstag, die sich zu Unwettern ausweiten können. Schuld ist die heiße und teilweise schwüle Luft, die noch bis zur Wochenmitte nach Deutschland strömt. Heute werden Temperaturen von 31 bis 37 Grad erwartet.

Unwettergefahr: DWD warnt vor Gewittern, Hagel und Starkregen

Die Hitze entlädt sich immer wieder in Gewittern. "Dabei kann es schweren Hagelschlag, heftigen Starkregen und orkanartige Böen oder Orkanböen geben", teilt der DWD mit. Das gilt für ganz Deutschland, nur im Südosten und im äußerste Nordwesten können die Gewitter seltener und schwächer ausfallen.

Auch in der Nacht besteht die Gefahr von Unwettern. Vor allem im Norden und Westen muss mit "schauerartig verstärkten und gewittrigen Regen" gerechnet werden. Am Mittwoch verlagern sich die schweren Gewitter vor allem in den Süden. "Dabei sind wieder Großhagel, Starkregen und Sturmböen möglich", warnt der DWD. (com)