Hurrikan "Irma": Florida bereitet sich auf das Schlimmste vor

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Am Nachmittag soll der gefürchtete Hurrikan "Irma" Florida erreichen. Die Einwohner des US-Bundesstaats bereiten sich auf das Schlimmste vor.

Es regnet, die Palmen biegen sich im Wind. In Florida - dieses Bild zeigt Miami - kündigt sich Hurrikan "Irma" an.
Prognosen zufolge soll das Zentrum des Hurrikans am Sonntagnachmittag mitteleuropäischer Zeit auf die Florida Keys treffen. Nachdem es das Festland erreicht hat, wird ein Kurs die Westküste Floridas hinauf erwartet.
Wie hier an der Kreuzung der 30th Street mit der 137th Avenue in Miami gibt es bereits erste Schäden.
Auch dieses Schiff an der Küste bei Key West ist dem Hurrikan schon zum Opfer gefallen, noch bevor er seine volle Zerstörungskraft entfaltet hat.
Millionen Menschen haben ihre Häuser verlassen, sind zu Freunden, Verwandten oder in Notunterkünfte wie diese Grundschule in Port Charlotte geflohen.
Lebensmittellieferungen für die Menschen in den Notunterkünften werden organisiert, hier ein Arbeiter in Miami.
Das Rote Kreuz stellt sich auf einen Ansturm Hilfe suchender Menschen ein.
Raymond Captain aus Key West will vorbereitet sein, für den Fall, dass jemand seine Hilfe benötigt. Einzelne Anwohner haben sich der Evakuierung widersetzt.
Die Mehrzahl aber ist geflohen, nachdem sie ihr Hab und Gut so gut wie möglich gesichert hat. Hier Rich Eten (r.) und Michael Bennett, die versuchten, ein Restaurant in der Stadt Delray Beach gegen die Zerstörungskraft des Hurrikans zu schützen.
Auch vor den Luxusvillen wird "Irma" wohl nicht Halt machen. Die Bewohner dieses Hauses in Miami haben ihre Blumenkübel deshalb vorsorglich an den Boden gelegt und mit Sandsäcken voneinander getrennt.
Luis Miguel verstärkte die Fassade dieses Supermarktes.
In Dania Beach bauten Arbeiter am Samstag eilig das Gerüst um ein Schiff ab.
Gillian Moore lud eine Regentonne in ihr Auto. Anwohner wurden aufgerufen, ihre Tonnen von den Straßen zu holen, bevor das Wasser kommt. "Sie könnten zu Projektilen gegen ihr Haus werden", hieß es.
"You loot, we shoot", steht auf den Spanplatten, die die Fenster eines Tattoo-Studios in Fort Lauderdale schützen - frei übersetzt: Wenn du plünderst, schießen wir.
Am Strand von South Beach Miami befüllten Arturo Pacheco und Pablo Arus Säcke mit Sand, um damit ihr Haus vor Hurrikan "Irma" zu schützen.
Leere Regale in Miami: Viele Bürger haben in den vergangenen Tagen Vorräte gehortet.
Gretchen und Ron Levine betreiben eine Tierpension in Hollywood. Derzeit werden sie mit Anfragen überschüttete. 20 Hunde und 21 Katzen haben schon bei ihnen Zuflucht gefunden.
Um dem Hurrikan möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, hat der Betreiber einer Tankstelle die Zapfsäulen dicht in Folie eingewickelt.
Insgesamt sind über fünf Millionen Menschen in Florida aufgerufen, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen.
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