Wie wird man einen Hurrikan wieder los? Mit Waffen jedenfalls nicht, sagt der Sheriff von Pasco County an der Westküste des US-Bundesstaats Florida, nördlich der Stadt Tampa.

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Bewohner eines vom Hurrikan "Irma" betroffenen US-Countys haben angekündigt, sich mit Waffengewalt gegen den Sturm wehren zu wollen.

Der Sheriff von Paco County sah sich sogar genötigt, in einer Stellungnahme die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie mit Schüssen den Hurrikan nicht abwehren oder gar vertreiben können.

"Um es deutlich zu machen: Schießt nicht auf Irma"

"Um es deutlich zu machen: Schießt nicht auf Irma. Ihr werdet sie nicht umdrehen lassen und es wird sehr gefährliche Nebenwirkungen haben", hieß es auf dem offiziellen Twitter-Account des Sheriffs:


Zuvor war auf Facebook eine Veranstaltung mit dem Namen "Schießt auf Hurrikan Irma" angelegt worden, an der Zehntausende Menschen online Interesse bekundet hatten. Das sei aber sarkastisch gemeint gewesen, wurde später auf der Seite betont.

"Es gab keine Schüsse. Wir wissen nicht, ob da jemand einen Witz oder eine ernsthafte Drohung gemacht hat", sagte der Sprecher des Sheriffs von Pasco County, Doug Tobin, der "Washington Post".

"Wir reagieren nur auf die Menschen im Allgemeinen und stellen sicher, dass sie nicht in die Luft schießen. Die Kugel könnte herunterkommen und Menschen verletzen."

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Hurrikan "Irma" zieht Spur der Verwüstung

An den Küstenorten der Karibik hat Hurrikan "Irma" mit einer Windgeschwindigkeit von fast 300 Kilometern pro Stunde die ersten Schäden angerichtet: Bäume fallen um, Häuser zerfallen und Autos schwimmen in den hohen Fluten auf den Straßen.

© dpa