Das Osterwetter wird aufgrund einer Kette von Tiefs sehr ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst sagt für den Nordosten viel Schnee voraus.

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Ostereier sollten im Nordosten Deutschlands vor dem Verstecken unbedingt gefärbt werden: Am Sonntagmorgen erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) dort bis zu 15 Zentimeter Neuschnee.

Auch andernorts muss in der österlichen Frühe bei Tiefsttemperaturen von plus vier bis minus zwei Grad gebietsweise mit Glätte gerechnet werden. Zudem wird für die nördlichen und östlichen Mittelgebirge ein kräftiger Wind vorhergesagt.

Drei Tiefs sind schuld

Für das teilweise ungemütliche Osterwetter ist eine Kette von Tiefdruckgebieten mit den Namen Franziska, Deirdre I und II verantwortlich. Am Ostermontag kommt ein weiteres Tief hinzu, das noch namenlos ist.

Davor soll es immerhin mal ein Zwischenhoch geben, so dass es zumindest am Ostermontag vor allem im Süden Sonne und weitgehend trockenes Wetter geben soll.

Der meteorologische Blick auf die Woche nach Ostern lässt dann aber hoffen: Es bleibt zwar insgesamt leicht unbeständig, aber die Temperaturen sollen steigen, so dass laut DWD "selbst im Norden auch mal die 20-Grad-Marke angekratzt werden kann".  © dpa

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