Orkan "Sebastian" und Sturmflut wüten in Deutschland - Bilder verdeutlichen Ausmaß

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Schwere Sturmböen entwurzeln Bäume und werfen Baugerüste um, mindestens zwei Menschen werden davon erschlagen. Ein früher Herbststurm hat Deutschland erreicht. © dpa

Als erster großer Herbststurm des Jahres traf Orkantief "Sebastian" den Norden und Nordwesten Deutschlands. Diese Spaziergänger stemmen sich am Strand von St. Peter-Ording gegen den Wind.
Es sei die erste Sturmflut in diesem Herbst, hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zuvor mitgeteilt. Der Wind aus Westsüdwest mit einer Stärke von durchschnittlich 9, in Böen 10 Beaufort drücke das Wasser der Nordsee an der ostfriesischen Küste vorbei auf die nordfriesische Küste.
Wenn man gen Himmel schaute, herrschte - wie hier über dem Ostseebad Warnemünde - Weltuntergangsstimmung.
Den Sturmböen hielten auch die stabilsten Strandkörbe nicht Stand.
Surfer durften sich freuen: Durch den Wind enstanden hohe Wellen in der Nordsee - wie hier vor dem Strand von St. Peter-Ording.
Nichtsdestotrotz waren Ausflugs- und Linienschiffe im Hafen von Hamburg bei starkem Gegenwind auf der Elbe vor den Landungsbrücken unterwegs.
"Wir sind Hamburg" - und wir sind nass: Ein Linienschiff kämpft sich im Hafen bei starkem Gegenwind durch die Elbe vor den Landungsbrücken.
Landschaftsmalerei: Sand weht auf Norderney bei stürmischem Wind über eine Düne und wirkt wie ein natürlicher Weichzeichner.
Orkan "Sebastian" sorgte am Mittwoch für zwei tragische Todesfälle. In Hamburg wurde ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen traf ein entwurzelter Baum einen Mann tödlich.
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