Sinnflut in Deutschland: Alles steht unter Wasser

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Das Hochwasser hat seinen Höhepunkt erreicht. Es überschwemmte Straßen, Wiesen, Schilder und Bäume. Die krassesten Fotos der letzten Tage finden Sie hier in unserer Bildergalerie.

In Nordrhein-Westfalen hat das Wasser seinen Höchststand erreicht. Der Pegelturm am Rheinufer steht mittlerweile im Fluss.
Köln erinnert beinahe an Venedig: Der Scheitelpunkt der aktuellen Hochwasserwelle soll etwa neun Meter betragen. Zum Glück ist die Altstadt davor geschützt.
Am linksrheinischen Rheinufer steht alles unter Wasser. Straßenschilder, Bäume und Sträucher sind überschwemmt.
Die Kölner scheuen das schlechte Wetter scheinbar nicht und betrachten das seltene Spektakel.
Dieses zurückgelassene Fahrrad wird vom Wasser eingeschlossen. Ob das wohl später noch zu gebrauchen ist?
Auch in Düsseldorf herrscht Sinnflut. Viele Spaziergänger werfen an der Uferpromenade einen Blick auf die Ausmaße des Hochwassers.
In Duisburg erreichte das Hochwasser zwischenzeitlich 9,24 Meter. Die Rheinschifffahrt musste eingestellt werden, sodass die Liegeplätze im Hafen überfüllt waren.
Auf der überfluteten Bundesstraße in Oestrich-Winkel in Hessen können nun sogar Gänse schwimmen.
Auch der Straßenverkehr wird durch das Wetter beeinflusst: In Rheinland-Pfalz findet man immer wieder Umleitungen.
Am Rheinufer von St. Goarshausen wurden am Sonntag sogar Hochwasserstege eingesetzt.
Auch an der Mosel heißt es: Hosenbeine hochkrempeln. Wer jetzt aus dem Haus geht, dem steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals.
So sieht es am 07.01. in den Straßen von Cochem aus: Da fällt der Sonntagsspaziergang wohl ins Wasser.
Doch das Schlimmste ist bereits überstanden: Mittlerweile geht der Stand glücklicherweise langsam zurück.
Die Reiterstatue von Kaiser Wilhelm am Zusammenfluss von Rhein und Mosel in Koblenz ragt am Sonntag wie eine Insel aus dem Fluss.
In Koblenz-Neuendorf in Rheinland-Pfalz ist dieses Wochenende erstmals eine Hochwasserschutzmauer im Einsatz.
Auch Bayern ist betroffen: Die Donau steigt hier, an der Brücke in Regensburg, rapide an.
Anlegestellen in Regensburg sind überschwemmt. Bis auf das östliche Niederbayern blieb die Hochwasserlage im Süden aber weitestgehend entspannt.