Sturm "Fabienne" brachte Zerstörung

Mit Sturmtief "Fabienne" hat sich der Herbst am Sonntag von seiner hässlichen Seite gezeigt. Tragisch: Eine Frau wurde von einem Baum erschlagen, ein Kind durch einen entwurzelten Baum schwer verletzt. Die Bilder der Schäden zeigen, mit welcher Wucht der Sturm über Deutschland hinweggefegt ist.

Ein Gartenhaus steht Kopf: In Nieder-Olm in Rheinland-Pfalz hat "Fabienne" am späten Nachmittag und in den Abendstunden des Sonntags zahlreiche Schäden angerichtet - wie an vielen Orten Deutschlands.
Gegenstände flogen durch die Luft. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt.
In Rödermark in Hessen wurde ein Auto regelrecht begraben. Nach Aussage eines Anwohners hatte eine sehr starke Windböe Teile eines Hausdaches mit sich gerissen und auf die gegenüberliegen Straßenseite geschleudert, wo das Auto geparkt war.
In Stollberg in Sachsen hat der Sturm das Dach eines Mehrfamilienhauses abgedeckt. Die Trümmer verstreute der Sturm.
In Riedlingen in Baden-Württemberg ist ein Baum auf ein Haus gestürzt. Später zersägten Feuerwehrmänner den Baum, um das Haus von der Last zu befreien.
Auch im rund 200 Kilometer entfernten Eppelheim musste die Feuerwehr einen Baum zersägen, den der Sturm entwurzelt hatte.
Diese Besucher des Oktoberfestes in München suchten unter dem kleinen Vordach eines Sektstands Schutz vor Wind und starkem Regen.
Vielen Menschen hat der Sturm den Besuch des Oktoberfestes vermasselt. Leer gefegt wie auf diesem Foto sieht man das Gelände zur "Wiesn"-Zeit selten.
Auch viele Reisende hatten unter "Fabienne" zu leiden.
Der Sturm brachte massive Einschränkungen im Bahnverkehr mit sich. Wie diese Menschen in Nürnberg strandeten zahlreiche Menschen in Bahnhöfen. Die Bahn stellte Hotelzüge bereit.