Unwetter-Bilanz: So heftig hat es Deutschland erwischt

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Gewaltige Regenfälle haben am Dienstag in Teilen Deutschlands vollgelaufene Keller und überflutete Straßen verursacht. Besonders heftig wüteten die Unwetter in Nordrhein-Westfalen.

Unwetter haben in den vergangenen Tagen in mehreren Regionen für Überschwemmungen gesorgt. Am Dienstag war vor allem Nordrhein-Westfalen (hier eine Straße in Wuppertal) betroffen.
Wegen starken Unwettern wurde sogar der Gedenkakt zum 25. Jahrestag des Solinger Brandanschlags abgebrochen. Mancherorts war so viel Regen gefallen, dass das Wasser aus den Gullys schoss.
Die Deutsche Bahn stellte im Raum Wuppertal den Zugverkehr komplett ein, nachdem Gleise überspült worden waren. Die Reparatur- und Aufräumarbeiten werden mehrere Tage dauern.
Die Wassermassen richteten in Häusern und Geschäften erheblichen Schaden an.
An einer Tankstelle in Wuppertal knickte das Dach weg. Dadurch wurden mehrere Autos beschädigt und eine Person leicht verletzt.
In Wuppertal und Aachen wurden zudem Einkaufszentren überflutet. Hier steht das Wasser im Einkaufszentrum City-Arkaden in Wuppertal.
In der Spitze fielen im Raum Wuppertal nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) 100 Liter auf den Quadratmeter. "Das war schon extrem und ist in der Regenmenge etwa das, was normalerweise im Laufe eines Monats fällt", sagte ein Sprecher am Mittwoch.
Die heftigen Regenfälle sorgten am späten Nachmittag auch in Aachen für mehrere Hundert Notrufe bei der Feuerwehr.
In Niedersachsen war vor allem der Süden betroffen. Hier sorgte starker Regen für überflutete Straßen. In Oberhausen im Ruhrgebiet wurde eine Frau durch einen Blitzschlag verletzt. Sie wurde zwar nicht direkt getroffen, wurde aber dennoch verletzt und musste ins Krankenhaus.
Auch über Hessen tobten am Dienstagnachmittag Unwetter. Vor allem in Nord- und Mittelhessen richtete der Starkregen Schäden an. In Marburg musste ein Einkaufszentrum evakuiert werden. (Bild: Duisburg)
Auch in Teilen Bayerns tobten Unwetter. Vor allem in Unterfranken mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr zu vollgelaufenen Kellern ausrücken. Hunderte Notrufe seien eingegangen, teilte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes mit. (Bild: Duisburg)
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