Das Public Viewing zum zweiten EM-Halbfinale fällt in Teilen Deutschlands wohl ins Wasser. Wieder ziehen Gewitter übers Land. Es trifft vor allem den Süden und Osten.

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Für den Mittwochabend besteht laut Deutschem Wetterdienst (DWD) besonders im Süden und Osten "lokal die Gefahr von schweren Gewittern mit heftigem Starkregen, großem Hagel sowie vereinzelt schweren Sturmböen".

Grund ist Tief "Elke", das sich mit seinem Kern über der Nordsee befindet und mit südwestlicher Richtung schwülwarme Luft nach Deutschland schaufelt, wie DWD-Meteorologe Sebastian Schappert sagte.

Gewitter in Berlin München macht sich bereit

Über Berlin zog bereits am Mittag ein schweres Gewitter. Die Feuerwehr rief wegen befürchteter Schäden zusätzliche freiwillige Feuerwehren in den Dienst. Die Einsatzkräfte raten in solchen Fällen, sich nicht draußen aufzuhalten, in den Wohnungen die Fenster zu schließen und Gegenstände auf Balkonen zu sichern.

In München könnte das Public Viewing zum zweiten EM-Halbfinale zwischen England und den Niederlanden ins Wasser fallen. Die Gäste werden gebeten, die Wetterlage im Blick zu behalten.

Gefahr lässt in der Nacht nach

Im Norden und Westen Deutschlands hingegen sind nur einzelne Schauer und Gewitter angesagt. Manchmal kommt dort sogar die Sonne durch die Wolken. Es ist schwülwarm bei 22 bis 28 Grad. Am wärmsten ist es im Osten mit bis zu 33 Grad. In der Nacht lässt die Unwettergefahr nach, es ziehen aber weiter Schauer und Gewitter durch.

Am Donnerstag bleibt es im Osten und Süden wechselhaft, einige Schauer und Gewitter sind aber weiter möglich. Am Abend klingen auch sie allmählich ab. In der Nacht zum Freitag bleibt es trocken, dann aber kommt schon ein weiteres Tief und bringt kräftige Schauer und Gewitter mit lokaler Unwettergefahr. (dpa/phs)

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