Das Wetter in Deutschland zeigt sich in den letzten Tagen des Januars vor allem wechselhaft. Von Sonnenschein über Regen, bis hin zu Schneefällen ist alles dabei. Besserung ist auch im Februar nicht in Sicht. Den zum Start des neuen Monats wird es vielerorts erstmal ungemütlich. Das Wetter der kommenden Tage im Überblick.

"Beständig unbeständig", so beschreibt Diplom-Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD) den Wettertrend für die nächsten Tage.

"Wir liegen in einer westlichen, südwestlichen Strömung. Es ziehen immer wieder Tiefdruckgebiete über Südskandinavien oder Dänemark hinweg und die beeinflussen dann natürlich auch unser Wetter."

Die kommenden Tage werden deshalb vor allem wechselhaft. Wer auf besseres Wetter im Februar gehofft hatte, muss sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. Denn der neue Monat startet zunächst mit teils kräftigen Niederschlägen.

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Es wird wieder sehr stürmisch

In großen Teilen Deutschlands zeigt sich der Himmel am Montag stark bedeckt oder bewölkt. Dabei bilden sich im Norden Regenschauer. Bis zum Abend breiten sich die Niederschläge bis in die mittleren Gebiete aus.

In den freien Lagen im Norden und der Mitte des Landes bilden sich dabei kräftige, teilweise stürmische Windböen. Richtige Sturmböen sind laut den Wetterexperten des DWD an der See zu erwarten.

In ungeschützten Kammlagen kommt es sogar zu schweren Sturmböen und teilweise orkanartigen Winden.

In den südlichen Gebieten sind die Aussichten am Montag freundlicher. So bleibt es südlich des Mains größtenteils trocken und auch unterhalb der Donau lockert sich die Wolkendecke teilweise auf. Am Rand der Alpen scheint die Sonne.

Am Dienstag bleibt es bei wechselnder Bewölkung meist trocken. Nur vom Schwarzwald bis hin nach Niederbayern kommt es gebietsweise zu Niederschlägen. Im Nordosten weht teilweise ein starker Wind. Vor allem an der Ostsee kommt es dabei noch zu stürmischen Böen. Im Verlauf des Tages verlieren die Windstöße aber an Kraft.

Eine dichte Wolkendecke dominiert am Mittwoch weitflächig den Himmel. Dabei fällt vielerorts teilweise recht kräftiger, schauerartiger Regen. Die Niederschläge breiten sich im Tagesverlauf auch auf den Osten und Süden des Landes aus.

Eine Chance, trocken durch den Tag zu kommen, besteht laut dem DWD am Mittwoch nur in unmittelbarer Nähe der Alpen. Gegen Abend fällt in den nördlichen Mittelgebirgen zudem Schnee.

Auch am Donnerstag zeigt sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite. Im Süden bilden sich teils kräftige Regenschauer und in den höheren Lagen fällt Schnee.

Die Schneefallgrenze liegt dabei bei circa 600 Höhenmetern. An den Alpen sind dann bis zu 10 cm Neuschnee möglich.

Doch lange halten dürfte sich dieser nicht. "Das, was dann in den Alpen unterhalb von 1.500 Metern an Schnee fällt, wird wahrscheinlich am Wochenende direkt wieder weg sein", so Wetterexpertin Kernn.

Auch in Richtung Norden rechnet der DWD am Donnerstag mit Schneefällen. Zudem kommt es zu Niederschlägen in Form von Regen- und Graupelschauern. Vereinzelt sind dort auch Gewitter möglich.

Deutschland-Wetter im Überblick:

Montag: 5 bis 14 Grad, meist dicht bewölkter Himmel, Regen im Norden, später auch in der Mitte Deutschlands. Im Süden freundlicher, mit Sonnenschein an den Alpen.

Dienstag: 6 bis 12 Grad, wechselhaft bewölkt. Niederschläge vom Schwarzwald bis nach Niederbayern. Sonst meist trocken.

Mittwoch: 4 bis 13 Grad, dichte Wolkendecke über weite Teile des Landes. Vielerorts schauerartiger Regen und Schneefall in den nördlichen Mittelgebirgen.

Donnerstag: -1 bis 9 Grad, teils kräftiger Regen im Süden und in den höheren Lagen fällt Schnee. Nach Norden ebenfalls Niederschläge, teilweise auch Gewitter.

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(thp)