Am Mittwoch war das Wetter in Deutschland zweigeteilt: Während es vor allem im Westen und Norden zu Gewittern und Sturmböen kam, war es im Südosten und Osten bei Temperaturen bis zu 30 Grad noch einmal richtig schön. Damit ist es jetzt aber erst einmal auch dort vorbei.

Der Altweibersommer ist in Gefahr: Vom Atlantik her hat Ex-Tropensturm Henri Kurs auf Deutschland genommen. Allein am Mittwoch brachte er lokal bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Dazu gab es verbreitet starke Gewitter mit Sturmböen. Lokal wurde auch vor Tornados gewarnt.

Nur im Südosten und Osten war es noch einmal richtig schön. In Dresden und Berlin wurden 25 Grad gemessen, rund um München gab es sogar 30 Grad mit viel Sonne. Doch auch hier wird es am Wochenende ebenfalls wechselhaft. "Ab Freitag ist es überall deutlich kühler. Es werden am Wochenende maximal 15 bis 23 Grad erreicht", prognostiziert Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es im Osten zumeist heiter, während sich von Westen her immer wieder Schauer und Gewitter bilden können.

Am Samstag ist es demnach wechselnd bis stark bewölkt. Vor allem im westlichen Mittelgebirgsraum und im Südwesten wird schauerartiger Regen erwartet. Im Nordosten und Osten bleibt es hingegen trocken. Vor allem in Oder- und Neißenähe dürfte es laut DWD sogar längere sonnige Abschnitte geben. Am Sonntag ist es in ganz Deutschland bewölkt, nur im Süden dürfte es längere Zeit regnen.

Doch dann wird es wieder besser: "Zum Wochenstart lassen die Schauer überall nach. Zeitweise scheint die Sonne", schreibt Jung. Ab Mittwoch kommender Woche dürfte es dann besonders im Nordosten und Osten wieder deutlich wärmer mit Temperaturen bis zu 28 Grad werden. "Der Altweibersommer ist also noch nicht vorbei", so Jung. (cai)

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