Nach überwiegend sonnigen Tagen in Deutschland bilden sich bis Freitag vermehrt Gewitter. Gebietsweise ist dabei auch Starkregen und Hagel möglich. Richtung Wochenende sind die Aussichten hingegen sonniger. Das Wetter im Überblick.

"Noch vor wenigen Wochen steckten wir im tiefsten Märzwinter und nun könnte man meinen, man sei bereits im Sommer" konstatiert Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Bereits nächste Woche könnte es sogar richtig heiß in Deutschland werden. Laut der Wettermodelle sind dann sogar Temperaturen von 30 Grad möglich. "Das wäre dann sogar schon der erste Hitzetag des Jahres", so Jung.

Doch Abseits von Wärme und Sonnenschein drohen nun auch kräftige Niederschläge, Gewitter und sogar Hagel.

Bis zum Wochenende vermehrt Gewitter

In einem Streifen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz über Hessen sowie den Südwesten von Thüringen bis nach Mittelfranken kann es bereits am Mittwoch zu Niederschlägen kommen.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) können diese lokal schauerartig auftreten. Es besteht zudem die Gefahr von Gewitter-Bildung. Vor allem vom nördlichen Mittelgebirgsraum bis hin zu den Tiefebenen Norddeutschlands ist mit Gewittern zu rechnen.

Grafik der Wetterlage für Mittwoch.

Gebietsweise sind dabei sturmartige Windböen sowie Starkregen und Hagel möglich. Im Süden Deutschlands bleibt es überwiegend trocken und auch die Sonne zeigt sich hier verstärkt.

Auch am Donnerstag bleibt der Himmel heiter bis wolkig. Im Westen und Südwesten sind Gewitter und Regenschauer möglich. Im Rest des Landes bleibt es aber meist trocken. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von bis zu 24 Grad.

Kurz vor dem Wochenende kommt es nochmals zu Niederschlägen und Gewittern. Diese Treffen am Freitag mit wechselnder Stärke den Norden und die Mitte des Landes. Freundlicher ist es hingegen unterhalb der Donau. Dort bleibt es überwiegend trocken.

Allgemein lockern am Freitag im Süden die Wolken zunehmend auf und gebietsweise scheint über längere Zeit die Sonne.

Zum Wochenende sehen die Prognosen wieder positiver aus. Dann beruhigt sich laut dem Institut für Wetter und Klimaforschung die Wetterlage und die sonnigen Abschnitte werden häufiger. Betroffen sind davon vor allem der Süden und der Osten.

Auch im Westen bleibt es meist trocken. Dort können lokal kürzere Niederschläge auftreten. Lediglich im Gebiet von der Nordsee bis zur Oder rechnet der DWD noch verstärkt mit Regenschauern, die später in Richtung Osten abziehen.

Heiter bis wolkig und meist trocken wird es dann am Sonntag. Die Höchsttemperaturen erreichen dabei Werte zwischen 18 und 24 Grad. Im Verlauf des Tages nimmt im Süden und im Westen die Regenwahrscheinlichkeit zu.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Mittwoch: 12 bis 22 Grad, vielerorts Schauer und Gewitter, im Süden überwiegend trocken sowie vermehrt Sonnenschein.

Donnerstag: 12 bis 18 Grad an den Küsten, sonst 19 bis 24 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, stellenweise Schauer oder Gewitter

Freitag: 8 bis 23 Grad, im Norden und der Mitte wechselnd starke Niederschläge und Gewitter, im Süden des Landes meist trocken und über längere Zeit sonnig.

Samstag: 17 bis 25 Grad, im Süden, Osten und Westen meist trocken, von der Nordsee bis zur Oder kommt es zu Niederschlägen.

Sonntag: 18 bis 24 Grad, überwiegend freundlich und trocken, später steigende Regenwahrscheinlichkeit im Süden und im Westen.

(thp)