Bereits am Montag schneite es in den Mittelgebirgen und am Alpenrand. Ähnliches steht Deutschland am kommenden Wochenende bevor. Dann sinkt die Schneefallgrenze auf 400 Meter. Bis dahin bleibt es grau und regnerisch. Das Wetter in Deutschland im Überblick.

Mit den ersten großflächigen Schneefällen hielt der Winter am Montag Einzug in Deutschland.

Dabei wurden die höher gelegenen Lagen des Mittelgebirges fast komplett mit Schnee eingedeckt und im Alpenvorland sank die Schneefallgrenze auf 600 bis 700 Meter.

Ähnliches dürfte Deutschland am Sonntag erwarten. Während in den nächsten Tagen nur oberhalb von 1.000 Metern mit relativ schwachen Schneefällen zu rechnen ist, sinkt die Schneefallgrenze laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag auf 400 bis 600 Meter.

"Dann kann es in fast allen Mittelgebirgen zu Schneefällen oder kräftigen Schneeschauern kommen" , so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. "Allerdings wird es in Lagen unter 500 Meter kaum für eine Schneedecke reichen, glatt kann es aber allemal werden", warnt der Wetterexperte.

Auch in den Alpen ist laut den Meteorologen des DWD mit Schnee bis in die tiefer gelegenen Regionen zu rechnen. Dort kann es auch über einen längeren Zeitraum schneien.

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So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Bis zum Wochenende prognostiziert der DWD keine großen Wetterveränderungen.

Am Dienstag ist es vielerorts bedeckt und Nebel trübt die Sicht. An den westlichen Rändern der Mittelgebirge als auch in Bayern kann es im Lauf des Tages auflockern. Zeitweise kommt dabei auch die Sonne durch.

In Baden-Württemberg kommt es zu Regen, sonst bleibt es trocken, bei Höchstwerten zwischen 4 und 11 Grad.

Sonnenschein ist auch am Mittwoch eine Seltenheit. Es bleibt bedeckt und im Süden und der Mitte des Landes fällt Regen. Die Temperaturen erreichen dabei Werte zwischen 4 und 9 Grad.

Der Himmel über Deutschland ist auch am Donnerstag überwiegend bedeckt. Vereinzelt kommt es zu schwachem Regen oder Sprühregen - vor allem im Nordwesten des Landes. Größtenteils bleibt es aber trocken. Dabei steigen die Temperaturen leicht an und erreichen Höchstwerte von 5 bis 10 Grad.

Der Freitag zeigt sich wie die vorherigen Tage: Bewölkt mit zeitweise Regen. Gegen Nachmittag und Abend kommt es an den Küsten zu stürmischen Winden, teilweise auch zu Sturmböen. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 12 Grad.

Um die Alpen fällt am Samstag stellenweise Regen. Im Tagesverlauf lockert sich die Wolkendecke von Nordwesten her auf. Schauer und Gewitter sind aber vereinzelt noch möglich. In den höheren Lagen treten die Niederschläge auch in Form von Schnee auf. Die Temperaturen liegen bei Werten zwischen 4 und 9 Grad.

Am Sonntag fällt dann in den Alpen und Mittelgebirgen bis in die tieferen Lagen Schnee. Ansonsten bleibt es bei Temperaturen von 4 bis 9 Grad weiter regnerisch.

Das Wetter der nächsten Tage im Überblick

Dienstag: 4 bis 11 Grad, überwiegend bedeckt oder nebelig, zeitweise Sonne in Bayern und am Westrand der Mittelgebirge, Regen in Baden-Württemberg, sonst trocken.

Mittwoch: 4 bis 9 Grad, bewölkt, Regen im Süden und der Mitte.

Donnerstag: 5 bis 10 Grad, weiterhin dichte Wolken, vereinzelte Niederschläge, sonst meist trocken.

Freitag: 7 bis 12 Grad, bei bedecktem Himmel und zeitweisem Regen, ab Nachmittag teils starke Winde an den Küsten.

Samstag: 4 bis 9 Grad, Regenwolken an den Alpen, mit vereinzelten Schauern und Gewittern, oberhalb der 1.000-Meter-Grenze Schnee.

Sonntag: 4 bis 9 Grad, vereinzelt Regen, Graupelschauer und kurze Gewitter, an den Mittelgebirgen und den Alpen Schnee bis in die niedrigen Regionen.

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(thp)