Die Woche startet mit kühlen Temperaturen. Mancherorts wird es richtig frostig. Doch das ändert sich bald: Ab Mitte der Woche soll es in Deutschland wesentlich wärmer werden. Bis zu 19 Grad sind möglich. Die aktuelle Wetterprognose.

Der November schickt sich an, dem April als entscheidungsunfreudigster Wettermonat den Rang abzulaufen. Noch vergangene Woche war es in vielen Teilen Deutschlands grau, nass und eisig. In höheren Lagen fiel sogar reichlich Schnee – und das ungewöhnlich früh für die Jahreszeit.

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Nun soll das Thermometer ab Mitte der Woche wieder umschwenken. Meteorologen rechnen mit spätsommerlichen Temperaturen bis 19 Grad.

Am Dienstag schneit es dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge höchstens noch auf den Gipfeln der östlichen Mittelgebirge, in der Folge stehe dem "Novembersommer" kaum noch etwas im Wege. Ab Donnerstag sind schon 10 bis 17 Grad drin, auf der windabseitigen Seite der Berge sogar bis zu 19 Grad.

"Die Wetterlage stellt sich um und vor allen Dingen wird ungewöhnliche Wärme ein großes Thema werden. Wir erreichen am Donnerstag, Freitag und Samstag im Westen und Südwesten Spitzenwerte nahe der 20-Grad-Marke und damit Rekordwerte für die aktuelle Jahreszeit. Dabei hat sich in diesem Jahr in den Mittelgebirgen und Alpen ungewöhnlich früh eine Schneedecke ausgebildet. Im vergangenen Winter war das erst sehr spät der Fall gewesen. Doch der ganze bisher gefallene Schnee dürfte bei diesen Frühlingswerten nun rasch abtauen. Erst für die nächste Woche kündigt sich wieder kältere Luft an“, erklärt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Zunächst winterlicher Start in die Woche

Dabei ist der Start in die Woche noch kühl und winterlich. Bis Montagabend dominiere noch kühle Meeresluft polaren Ursprungs, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.

In tiefen Lagen fällt bei starkem Wind Regen, oberhalb von 500 bis 600 Metern schneit es. Allerdings bleibe die weiße Pracht selbst auf den Gipfeln der Mittelgebirge kaum liegen, heißt es beim DWD.

Von Montagabend an fließe zunehmend mildere Luft nach Deutschland, "sodass die Schneefallgrenze auf Klettertour geht".

Am Dienstag soll es im Nordosten weitgehend trocken bleiben. Die Niederschläge im Südwesten und Westen klingen den Meteorologen zufolge ab - vor allem vom Schwarzwald bis zum Allgäu kann sich die Sonne zeigen.

Mit Schnee oder Schneeregen ist noch in den Kammlagen des Bayerischen Walds sowie in den Ostalpen oberhalb 1.500-1.800 Meter zu rechnen. Die Temperatur sollen auf Höchstwerte zwischen 4 Grad an der Neiße und 12 Grad am Rhein steigen.

Im Bergland sind Sturmböen, exponiert auch schwere Sturmböen zu erwarten.

Das Wochenwetter laut Wetter.net:

Montag: 2 bis 10 Grad; viele Wolken, zeitweise Regen, ab 300 Meter auch Schneefall.

Dienstag: 5 bis 13 Grad; viele Wolken, aus Nordwesten Regen.

Mittwoch: 8 bis 15 Grad; wechselnd bewölkt, zeitweise windig, weitgehend trocken.

Donnerstag: 10 bis 18 Grad; Wolken und Sonne im Wechsel; zeitweise windig, im Norden auch stürmisch.

Freitag: 10 bis 19 Grad; Mix aus Sonne, Wolken und Schauern.

Samstag: 10 bis 18 Grad; erst trocken, später aus Nordwesten wieder Regenwolken.

Sonntag: 5 bis 10 Grad; Schauerwetter bei zurückgehenden Temperaturen.

(fab/dpa)

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