Zu Beginn der neuen Woche zeigt sich das Wetter so, wie es sich vielerorts am Muttertag präsentierte: mit Regen, Gewittern und der Gefahr von Unwettern. Am Sonntag musste das Seaside Festival in Aurich wegen eines Unwetters vorzeitig beendet werden.

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Das Areal des Seaside Festivals habe unter Wasser gestanden, so eine Sprecherin. Das Konzert von Otto Waalkes, das der Abschluss des dreitägigen Festivals sein sollte, fiel aus.

Otto, der sich schon auf dem Areal befand, twitterte: "Live is live und Open Air is Open Air... Aurich ist heut leider doch zu nah am Wasser gebaut... Konzert wird verschoben, ich sag Bescheeeeeid!"

Vor allem in Süddeutschland muss am Montag nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach örtlich erneut mit Hagel, Sturmböen und Starkregen gerechnet werden. In kurzer Zeit können 20 bis 40 Liter Wasser auf den Quadratmeter fallen.

Temperaturen bis zu 21 Grad

"Wenn mehrere Gewitter über einem Ort zusammenkommen, können es auch 60 Liter sein", sagte Meteorologe Sebastian Schappert. Auslöser der Turbulenzen ist sehr feuchte Luft, die sich langsam in südöstliche Richtung bewegt. Das Thermometer zeigt nur noch Werte bis zu 21 Grad.

Norddeutschland kommt der Vorhersage zufolge besser weg. Dort bleibt es sonnig, trocken und mit bis zu 28 Grad weiterhin sommerlich warm. Für Dienstag erwartet der DWD am Alpenrand wieder Schauer und Gewitter, die sich auch im Osten bilden können.

Luft weniger feucht

Weil die Luft weniger feucht ist als an den Tagen zuvor, wird sich die Unwettergefahr im Süden verringern. Im Westen und Nordwesten überwiegen Sonnenschein und Temperaturen um die 26 Grad.

Von Mittwoch an soll es überall deutlich kühler werden: mit 15 bis 11 Grad würden Mai-typische Werte erreicht, die von Schauern und Gewittern begleitet werden. Diese nehmen zum Donnerstag hin ab, dafür sinken die Temperaturen unter die 20-Grad-Marke.© dpa

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