Der Muttertag wird in Teilen Deutschlands durch schwere Gewitter mit Starkregen getrübt.

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Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss am Sonntag auch mit Hagelkörnern in einer Größe von rund zwei Zentimetern und Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Die höchste Wahrscheinlichkeit für die unwetterartigen Gewitter bestehe von der niederländisch-deutschen Grenze in einem 200 bis 300 Kilometer breiten Streifen über Nordrhein-Westfalen und Hessen hinweg bis zum Alpenrand, kündigten die Experten am Samstag in Offenbach an.

Gefahr von Starkregen

Durch die wiederholten Gewitter über ein und demselben Ort bestehe vor allem die Gefahr von Starkregen. In kurzer Zeit könnten lokal etwa 30 Liter pro Quadratmeter und damit über mehrere Stunden hinweg bis zu 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Das könne auch zu kleinräumigen Überflutungen führen.

Der Nordosten Deutschlands wird nach Angaben des DWD am Muttertag voraussichtlich von dem schlechten Wetter verschont bleiben. Es seien viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 28 Grad zu erwarten.

In der Nacht zum Montag werden sich die Gewitteraktivität dann in den Südwesten Deutschlands verlagern. Zum Start in die neue Woche müsse dort dann mit teils kräftigen gewittrigen Regenfällen gerechnet werden.© dpa

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