Nach dem stürmischen Mittwoch geben die Meteorologen Entwarnung - allerdings nur vor Orkanböen. Anhaltende Regenfälle und Tauwetter könnten noch für Probleme sorgen.

Auf einen sehr stürmischen Tag folgt eine vergleichsweise ruhige Nacht: Vereinzelt meldeten Polizeistellen in Deutschland umgeknickte Bäume, die Straßen blockierten - dabei blieb es aber.

"Es hat sich alles beruhigt", sagte ein Sprecher am frühen Donnerstagmorgen in Mainz. Die Polizei in Göttingen sprach von einer "Entspannung" in der Nacht.

Die Pegel können noch steigen

Am Mittwochabend hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Unwetterwarnungen vor Orkan und orkanartigen Böen vorerst aufgehoben. Es könne aber noch Sturmböen geben, sagte ein DWD-Meteorologe.

Außerdem mussten sich viele Regionen weiterhin auf anhaltenden Regen und Tauwetter einstellen. In mehreren Bundesländern rechnete die Feuerwehr noch mit steigenden Pegelständen der Flüsse.

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Polizeistellen berichteten in der Nacht auf Donnerstag in verschiedenen Regionen vereinzelt von überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern.

In niedersächsischen Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) etwa hatte es laut Polizei am Abend Überflutungen gegeben.

Tourist von Baum erschlagen

Wegen Sturmtief "Burghild" waren Feuerwehren in vielen Teilen Deutschlands am Mittwoch im Dauereinsatz gewesen. Straßen waren blockiert und der Regional- und Fernverkehr der Bahn gestört.

Auch in Belgien, der Schweiz und den Niederlanden hatte "Burglind" für Schäden und Behinderungen gesorgt.

In Frankreich sind 35.000 Haushalte im Norden und Nordosten des Landes in der Nacht ohne Strom geblieben, wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte. Am Mittwoch waren zeitweise 225.000 Haushalte vom Netz abgeschnitten.

Bei dem Sturm, der in Frankreich "Eleanor" heißt, war ein 21-jähriger Urlauber getötet worden, als er in einem Ski-Ort in den französischen Alpen von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.  © dpa

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