Das Ende des meteorologischen Winters steht zwar bereits vor der Tür, doch die kalte Jahreszeit will es noch ein letztes Mal wissen. Schnee, Regen und niedrige Temperaturen verabschieden uns aus einem insgesamt sehr warmen Winter.

Bereits am Dienstagmorgen gab es im Westen überraschend Schnee bis in die tiefen Lagen. Am Donnerstag hat es auch den Süden erwischt.

Wurden am vergangenen Wochenende und am Montag im südlichen Bayern noch bis zu 19 Grad gemessen, tanzen heute die Schneeflocken bei Werten knapp unter 0 Grad.

Der Winter lässt sich noch einmal blicken

Ab Sonntagabend ziehen im Süden und Osten Wolken auf. Sie bringen anhaltende und ergiebige Niederschläge. Diese fallen erst als Regen, im Laufe des Tages wird daraus auch bis in die tiefen Lagen Schnee.

Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge muss man am Montagmorgen im Süden und Osten auch ganz unten mit einer Schneedecke rechnen. Besonders heftig wird es den aktuellen Berechnungen zufolge in den höheren Lagen.

"Dort kann man sogar von Schneebomben reden. Oberhalb von 300 bis 400 Meter kann man mit bis zu 30 cm Neuschnee rechnen. Das betrifft besonders die Mittelgebirge wie Erzgebirge, Thüringer Wald oder Bayerischer Wald", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Aber auch in München oder Augsburg dürfte es am Wochenstart kräftig schneien.

Fröstelig zum Frühlingsanfang

Der meteorologische Frühlingsanfang am 1. März fällt vorerst also kühl aus. Im Süden kann sich vorübergehend ab 400 Meter sogar leichter Dauerfrost einstellen.

Besonders im Osten kann es anfangs noch schneien, später ziehen auch im Westen neue Regen- und Schneewolken auf.

Die gesamte erste Märzwoche wird insgesamt sehr nass und kalt. Ersten Vorhersagen zufolge soll der Frühling insgesamt nicht überdurchschnittlich schön und warm ausfallen.

(ink)