Für die meisten Deutschen wird der Wochenstart richtig ungemütlich. Regen bestimmt zunächst das Wetter. In höheren Lagen schneit es sogar. Richtung Wochenmitte wird es zwar wärmer. Doch lange halten die milderen Temperaturen nicht vor. Winterliche Kaltluft kündigt sich an.

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Der Herbst zeigt sich diese Woche recht wechselhaft. Tief "Elmar" bringt zunächst Wolken und Niederschläge, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt.

Nur im Norden und im Osten ist mit Lücken in der Wolkendecke zu rechnen. Ansonsten sind schauerartiger Regen und in höheren Lagen Schnee zu erwarten.

Schnee im Gebirge

Im höchsten Mittelgebirge Deutschlands ist bereits der erste Schnee liegengeblieben. Der Feldberg im Schwarzwald präsentierte sich am Montag mit einer dünnen Schneedecke. Der 1.493 Meter hohe Gipfel und seine Umgebung waren somit erstmals nach dem Sommer weiß, wie ein Sprecher des DWD sagt.

Der erste Schnee im Oktober ist den Angaben zufolge auf dem Feldberg nicht ungewöhnlich. Zum Rodeln oder Skifahren reicht es jedoch noch nicht.

Schnee gibt es auch in den bayerischen Alpen. Dort soll in den nächsten Tagen ab 1.200 Metern immer wieder Neuschnee hinzukommen. Für das Allgäu werden etwa 40 Zentimeter erwartet, berichtet wetter.de.

Temperaturen steigen noch mal

Die Temperaturen in Deutschland sollen am Montag zwischen 8 und 15 Grad liegen.

Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Westen, an der Nordsee und auf Berggipfeln kann es stürmische Böen geben.

In der Nacht zum Dienstag soll es im Westen und Süden regnen. Die Luft kühlt nachts auf elf bis sechs Grad ab.

Bewölkt und regnerisch soll es auch am Tag bleiben. Nur am Ober- und Hochrhein kann es etwas aufklaren.

Mit Tagestemperaturen von 10 bis 17 Grad wird es jedoch wieder etwas wärmer, wie der DWD prognostiziert. Der Wind soll schwach bis mäßig wehen.

In der Nacht zum Mittwoch sinken die Temperaturen den Meteorologen zufolge auf zwölf Grad an der Nordsee und vier Grad im Südosten. Im Tagesverlauf soll der Regen von West nach Ost allmählich nachlassen, die Wolkendecke auflockern. Längere freundliche Abschnitte sind nur im Südwesten zu erwarten.

Die Temperatur soll auf 13 bis 18 Grad steigen, am Oberrhein sind um die 20 Grad möglich.

Für Donnerstagnacht wird Regen vorhergesagt, vor allem im Nordosten. Die Temperaturen sollen nachts auf zehn bis drei Grad zurückgehen. Tagsüber soll sie auf 13 bis 20 Grad steigen.

Richtung Wochenende soll es dann frischer und deutlich nasser werden.

"Insgesamt scheint sich die Großwetterlage nun allmählich Richtung Winter umzustellen. Zumindest sammelt sich über Ostrussland und Teilen Norwegens aktuell bereits reichlich winterliche Kaltluft an", sagt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen:

Montag: 8 bis 15 Grad, viele Wolken; nach Südwesten hin etwas Sonne, nach Norden etwas Regen

Dienstag: 10 bis 17 Grad; viele Wolken; im Nordwesten Regen, sonst meist trocken

Mittwoch: 13 bis 20 Grad; spürbar wärmer als zuletzt; Mix aus Sonne und Wolken

Donnerstag: 13 bis 20 Grad; viele Wolken; nach Südwesten etwas Sonne

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