In Zürich ist es am Freitag zu einer Schießerei gekommen, bei der es zwei Todesopfer gab. Das bestätigte die Stadtpolizei. Ermittler gehen von einem Beziehungsdelikt aus.

Ein Großeinsatz der Stadtpolizei Zürich ist am Freitagnachmittag nahe der Europaallee im Gange gewesen.

15 Fahrzeuge der Polizei seien am Freitagnachmittag um kurz nach 14:30 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofs eingetroffen, darunter auch Einsatzkräfte in Zivil, meldeten mehrere Medien. Augenzeugen berichteten auf Twitter von Schüssen.

Die Polizei bestätigte am Freitagnachmittag, dass zwei Personen ums Leben kamen. Eine von ihnen war noch am Leben, als die Rettungskräfte eintrafen und starb wenig später.

Die Situation sei unter Kontrolle, es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit, meldete die Polizei um 15:37 Uhr.

Bluttat offenbar Beziehungsdelikt

Zu der Schießerei soll es vor einer UBS-Filiale in der Lagerstraße gekommen sein. Die Polizei sperrte das Gebiet großräumig ab.

Nach ersten Ermittlungen geht die Stadtpolizei Zürich davon aus, dass es sich bei der Bluttat um ein Beziehungsdelikt handelt: Offenbar schoss ein 28-jähriger Mann mehrmals auf eine 35-jährige Frau. Beide hatten die italienische Staatsbürgerschaft.

Augenzeugen hatten dem "Blick" berichtet, das Paar habe vor der Tat in einem Lokal gestritten. (af)