Als sich eine junge Zürcherin eine längere Auszeit auf Hawaii gönnt, bekommt sie einen schockierenden Anruf von der Polizei: Ihr Untermieter habe in ihrere Abwesenheit die Wohnung in ein illegales Puff verwandelt.

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Drei Monate lang will sich eine junge Zürcherin auf Hawaii erholen. Für die Zwischenzeit hat sie auch bereits alles geregelt: Ihre Mietwohnung ist möbliert untervermietet an einen "Deutschen, der einen serösen Eindruck hinterließ", zitiert der "Blick.ch" die 30-Jährige. Der Untermieter betreibt selbst eine Immobilienfirma in der Schweiz.

Doch während ihres Urlaubs in den USA erhält sie einen Anruf von der Zürcher Polizei, die sie darüber informiert, dass aus ihrer Wohnung ein Bordell geworden ist. Der Untermieter wohne nicht selbst in der Wohnung, sondern betreibe dort ein illegales Puff.

Für die junge Zürcherin wird ihr Hawaii-Urlaub zum Alptraum: "Ich stehe wortwörtlich im Paradies, aber meine Gedanken sind immer in der Schweiz. Egal was ich tue oder erlebe, die Gedanken an meine Wohnung, was darin geschieht und was mit meinen restlichen Sachen in der Wohnung geschieht, zermartern mich."

Polizei kann Untermieter nicht rausschmeißen

Bei der Polizei laufen die Ermittlungen. Es handle sich um eine "Übertretung", da er ohne Bewilligung ein Bordell betreibe, die aber wohl nicht dazu ausreiche, um den Untermieter rauszuwerfen: "Wir sprechen hier von einer Übertretung, welche mit ein paar Hundert Franken gebüßt wird", zitiert der "Blick" die Polizei.

Für die Zürcherin ist es unvorstellbar, je wieder in die Wohnung zurückzukehren: "Ich verliere mein Zuhause, muss wohl eine neue Wohnung suchen." (af)