Kampf gegen den Islamischen Staat (IS)

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat weite Teile des Irak und Syriens unter Kontrolle. Eine von den USA und Europa angeführte Allianz kämpft dort an der Seite der irakischen Armee und kurdischer Einheiten gegen die Dschihadisten. Die Terrororganisation hat aber längst nicht mehr nur im Nahen und Mittleren Osten Anhänger, sondern beispielsweise auch in Nordafrika. IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi führt die Terrormiliz seit 2010, rief Mitte 2014 ein Kalifat aus und bezeichnet sich selbst als "Kalif Ibrahim". Die Terrormiliz soll auch an den Terroranschlägen von Paris beteiligt gewesen sein.

Die USA haben nach eigenen Angaben in Syrien einen hochrangigen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet, der an der Planung eines Anschlags in Istanbul beteiligt gewesen sein soll. 

Sie gilt als die "Mutter aller Bomben" und verursacht eine riesige Explosion. Wer den Einschlag der GBU-43 wahrnimmt, so heißt es, ist länger beeindruckt. Diesen Sprengkörper haben die US-Streitkräfte nun erstmals eingesetzt - gegen IS-Terroristen in Afghanistan.

Ziel waren tiefliegende Tunnelsysteme des IS: Die US-Armee hat die größte konventionelle Bombe ihres Arsenals, genannt "Moab", über Afghanistan abgeworfen. Dabei kamen laut lokalen Behörden mindestens 36 Islamisten ums Leben.

Die Bombe vom Typ GBU-43 wurde gegen ein Tunnelsystem des IS eingesetzt.

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Seit 2013 reisen deutsche Bürger nach Syrien, um den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu unterstützen. Über 200 Menschen sind es mittlerweile - darunter 69 mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Islamisten griffen heute nicht nur Repräsentanten des Staates an, sondern versuchten, den Terrorismus in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, sagte Justiz-Staatssekretärin Christiane Wirtz am Donnerstagabend in Karlsruhe.

Bei ihrer größten Massentötung in diesem Jahr hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Ostsyrien Aktivisten zufolge 33 Menschen enthauptet.

Die Bundesregierung will im Streit um die Rolle der Bundeswehr beim tödlichen Luftangriff in Syrien die Ergebnisse der Untersuchung abwarten. Die Überprüfung dauere aber noch an, wie Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte.

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Deutschland schießt die Bilder, andere Länder werfen die Bomben. So läuft die Arbeitsteilung im Kampf gegen den IS in Syrien und im Irak. Doch weil immer mehr Unschuldige bei den Luftschlägen ums Leben kommen sollen, gerät nun auch die Bundeswehr in die Kritik.

Die US-geführte Militärkoalition gegen den Islamischen Staat (IS) hat ihren Willen zur völligen Zerschlagung der Dschihadistenmiliz bekräftigt.

Auf dem Gelände eines Gefängnisses, das bis vor Kurzem vom IS kontrolliert wurde, haben Milizen die Leichen von 500 ermordeten Menschen entdeckt. Bei den Opfern soll es sich um Jesiden handeln.

Erst wollten die USA keine Bodentruppen nach Syrien schicken. Dann kamen doch einzelne Spezialeinheiten. Die Trump-Regierung verdoppelt die Präsenz in Syrien nun noch einmal.

Nach heftigen Gefechten haben IS-Kämpfer offenbar Teile der antiken syrischen Oasenstadt Palmyra aufgegeben. Für die Soldaten des Regimes ist der Rückzug dennoch hochgefährlich.

Dem IS geht offenbar das Geld aus - das geht aus einer Untersuchung des Londoner Kings's College und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young (EY) hervor, die dem "Spiegel" vorliegt.

In Berlin sind am Dienstag drei Männer unter Terrorverdacht verhaftet worden. Es habe Durchsuchungen und Festnahmen mit Haftbefehlen gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Seit mehr als drei Monaten versuchen irakische Soldaten, die vom "Islamischen Staat" gehaltene Stadt Mossul einzunehmen. US-Militärs sehen große Fortschritte. Die Befreiung sei aber noch in weiter Ferne.

Der IS startet eine neue Offensive im Osten Syriens. Die Dschihadisten stehen vor der Eroberung von Deir al-Sor. Dort sind rund 100.000 Menschen eingeschlossen. Das Assad-Regime und Russland wirken hilflos.

Ein Palästinenser rammt mit seinem Lastwagen eine Gruppe israelischer Soldaten, es gibt Tote und Verletzte. Der Attentäter soll IS-Anhänger sein. Netanjahu sieht Verbindungen zu Berlin und Nizza.

Ahmad Mansour wuchs in einer arabischen Familie in Israel auf. Im Gespräch erklärt der Psychologe und Soziologe, warum die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland erst gründlich umdenken muss, um eine Radikalisierung von jungen Muslimen zu verhindern.

Baschika bei Mossul im Irak zeigt, was aus einem Ort wird, in dem die Terrormiliz IS gewütet hat. Zu Gast in einer zerstörten Geisterstadt, die noch einen ganz anderen Konflikt in sich trägt.

Der sogenannte "Islamischer Staat" (IS) hat nach türkischen Angaben mindestens 30 Zivilisten bei der versuchten Flucht aus der nordsyrischen Stadt Al-Bab getötet.

Fotograf Sylvio Hoffmann begleitet "embedded" Anti-IS-Koalition beim Kampf um Mossul - exklusive Fotos für unsere Redaktion.

Die beiden Frauen verbinden eine furchtbare Geschichte und der Wille, nicht nur Opfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu sein. Die Jesidinnen Nadia Murad (23) und Lamija Adschi Baschar (18) waren im Irak in Gefangenschaft des IS, wurden vergewaltigt, entkamen und konnten nach Deutschland fliehen. Heute wohnen sie in Baden-Württemberg.

Bekommt der IS eine zweite Möglichkeit, das Welterbe des historischen Palmyras zu zerstören? Die Dschihadisten sind erneut in die Stadt eingefallen - und offenbaren die Schwäche des Regimes.

Palmyra (dpa) - Heftige russische Luftangriffe auf die Terrormiliz IS im syrischen Palmyra haben die Dschihadisten wieder aus der historischen Oasenstadt vertrieben. Die ...

Schon einmal beherrschte der IS die historische Oasenstadt Palmyra. Damals sprengten die Extremisten einzigartige Kulturgüter. Die Region ist auch wichtig für die Gas- und Energieversorgung Syriens.

Nach Monaten der Verluste kann der "Islamische Staat" rund um die Oasenstadt Palmyra in Syrien erstmals Eroberungen melden. Die USA schicken neue Spezialkräfte - für die Rückeroberung der IS-Hochburg Rakka.

Der "Islamische Staat" ist in Syrien wieder auf dem Vormarsch: Die Terrormiliz steht vor den Toren der antiken Wüstenstadt Palmyra - auch, weil die russische und syrische Armee gar kein Interesse an der Zerschlagung des IS haben.

Aleppo gehört seit langem zu den umkämpftesten Gebieten im syrischen Bürgerkrieg. Doch die Rebellen verlieren dort mehr und mehr an Boden. Jetzt droht ihnen in der Stadt eine vollständige Niederlage.

Acht Prozent der Islamisten, die nach Deutschland zurückgekommen sind, sind aus taktischen Gründen wieder hier. Rund ein Viertel arbeitet mit den Behörden zusammen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor.

Sicherheitsbehörden haben im Kosovo Anschläge der Terrormiliz "Islamischer Staat" verhindert. Das sagte die Polizei einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge.

Viele Menschen wurden nach Armeeangaben bei Gefechten zwischen irakischen Truppen und der Terrormiliz Islamischer Staat in Mossul getötet.

Symbole der Terrormiliz IS auf Demonstrationen, Aufrufe zur Steinigung bei Ehebruch - die islamistische Vereinigung "Die wahre Religion" war radikal. Nun fährt der Staat schweres Geschütz auf.

Ibrahim Abou-Nagie gilt als Kopf des salafistischen Predigernetzwerks "Die wahre Religion". Seine Projekte sind jetzt in Deutschland verboten. Nun macht er in Malaysia weiter.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat das Verbot salafistischer Koran-Verteilaktionen in deutschen Städten als "klares Signal" im Kampf gegen islamistischen Terror bezeichnet. "Deutschland ist eine wehrhafte Demokratie. Für radikale, gewaltbereite Islamisten ist kein Platz in unserer Gesellschaft", sagte de Maizière am Dienstagmorgen in Berlin.

Seit Jahren sorgt die islamistische Vereinigung "Die wahre Religion" für Schlagzeilen in Deutschland - vor allem wegen ihrer Koran-Verteilaktionen. Erklärtes Ziel der Kampagne unter dem Namen "Lies!" ist es, jedem Haushalt in Deutschland eine Koran-Übersetzung zur Verfügung zu stellen.

Mit einer Großrazzia in zehn Bundesländern ist die Polizei am frühen Dienstagmorgen gegen mutmaßliche Unterstützer der islamistischen Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) vorgegangen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll nach einem Zeitungsbericht Kämpfer gezielt darauf vorbereiten, unter Flüchtlingen in Europa unterzutauchen und nicht aufzufallen.

Der Bundestag ist wegen der Entwicklung in der Türkei in großer Sorge. Trotzdem steht das deutsche Parlament zu dem umstrittenen Bundeswehr-Einsatz auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik.

Männer in Polizeiuniformen sollen die Bewohner befreiter Dörfer nahe Mossul misshandelt und erschossen haben. Es ist nicht das erste Mal, dass irakische Sicherheitskräfte wegen illegaler Tötungen in die Kritik geraten.

"Abu Walaa, der Iraker" steht in schöner arabischer Kalligrafie auf einem Bild des Salafisten-Predigers. Sein Gesicht zeigt er nicht. Lange beobachteten die Sicherheitskräfte sein Treiben. Jetzt haben sie zugeschlagen.

In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" am Dienstag fünf IS-Verdächtige festgenommen worden.

Seit drei Wochen läuft die Offensive auf Mossul. Bislang konnten die IS-Terroristen den Angriff zwar aufhalten, aber nicht stoppen. Die irakischen Streitkräfte melden nun den Fund eines Massengrabes mit Opfern der Terrormiliz.

Das syrische Al-Rakka gilt als inoffizielle Hauptstadt der Terrormiliz IS. Nach dem Start des Großangriffs auf die IS-Metropole Mossul im Nordirak haben kurdische Kräfte nun auch den Sturm auf die syrische Hochburg verkündet. Es dürfte ein langer Marsch werden.

Die Terrormiliz IS hat in Mossul laut einer Uno-Sprecherin Hunderte von Menschen getötet. 1.600 Zivilisten könnten zudem als menschliche Schutzschilde eingesetzt werden. Mittlerweile werden Kinder als Soldaten rekrutiert.

Der IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi hat der Terrormiliz zufolge seine Kämpfer aufgefordert, sich nicht aus der belagerten irakischen Stadt Mossul zurückzuziehen.

Eine Frau wirft erst Möbel aus dem Fenster, dann geht sie mit einem Teppichmesser auf Polizisten los. "Allahu akbar" ruft sie dabei. In der Wohnung finden die Beamten IS-Flaggen. Die 53-Jährige kommt in eine psychiatrische Klinik.

Am 16. Oktober 2016 wurde der 16 Jahre alte Victor am Alsterufer in Hamburg tödlich verletzt. Ein Unbekannter stach den Jungen von hinten nieder, kurz darauf erlag der Teenager im Krankenhaus seinen Wunden. Am Samstag bekannte sich nun der "Islamische Staat" (IS) zu der Tat. Ob das Schreiben der Wahrheit entspricht, ist jedoch unklar. Was ist im Fall "Victor" bekannt und was nicht? Eine Zusammenfassung.

Der "Islamische Staat" zieht sich aus der Region Mossul zurück - und hinterlässt tödliche Sprengfallen. Beliebt als Zünder: Kinderspielzeug.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben der Vereinten Nationen 232 Zivilisten im Irak getötet. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch nahe der IS-Hochburg Mossul, wie eine Sprecherin des UN-Hochkommissars für Menschenrechte am Freitag in Genf sagte.