Sie sollten hingerichtet werden, weil ihnen die Terrormiliz Islamischer Staat vorwarf, "Ungläubige" zu sein. Erst in allerletzter Sekunde wurden ein Vater und sein achtjähriger Sohn von einem Scharfschützen der britischen Armee gerettet. Das berichtet die britische Zeitung "Express".

Immer wieder richten die Terrorhelfer des Islamischen Staates vermeintliche Ungläubige, Abtrünnige oder Andersdenkende hin. Oft tauchen die brutalen Videos der Exekutionen im Netz auf. Sie sollen der Abschreckung dienen.

In Syrien wollten IS-Anhänger nun einen Vater und dessen achtjährigen Sohn köpfen. Die beiden galten als "Ungläubige", da sie dem Schiitentum anhängen. In allerletzter Sekunde wurden Vater und Sohn jedoch von einem britischen Scharfschützen gerettet. Die britische Einsatztruppe habe von einem irakischen Spion einen Tipp erhalten, wo und wann die Hinrichtung stattfinden werde, schreibt der britische "Express".

Elizabeth und Prinz Charles laut Medien im Visier der Terrormiliz.

Laut einer anonymen Quelle sei einer der IS-Henker kurz davor gewesen, den Vater zu enthaupten, als er von einem der Scharfschützen in den Kopf getroffen wurde und sofort tot war. Auch die anderen beiden IS-Schergen wurden danach ausgeschaltet. Vater und Sohn seien von umstehenden Zivilisten befreit worden und über die türkische Grenze geflohen.

Der Vorfall habe sich bereits vor einem Monat zugetragen. Seither hätten sich die IS-Terroristen nicht mehr getraut, in das Dorf zurückzukehren. (ska)