Kampf gegen "Islamischen Staat" (IS)

Eine von den USA und Europa angeführte Allianz kämpft gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS). Die Terrororganisation hat aber längst nicht mehr nur im Nahen und Mittleren Osten Anhänger, sondern beispielsweise auch in Nordafrika. Da der IS militärisch im Nahen und Mittleren Osten empfindliche Niederlagen und Gebietsverluste hinnehmen muss, scheint er seine Strategie wieder vermehrt auf Anschläge auszurichten. Die Terrormiliz ist für zahlreiche Terroranschläge, auch in Europa, verantwortlich.

Erstmals packt ein deutsches Mitglied des Geheimdienstes der Terrormiliz Islamischer Staat über Folter und Hinrichtungen aus. Rückkehrer Nils D. schildert spektakulär detailliert vom Innenleben des IS-Horrors. Gleichzeitig zieht es weiter Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland nach Syrien und in den Irak. Warum?

Syrien-Rückkehrer berichtet von einer Einheit der Terrormiliz, die Deserteure und Abweichler verfolgt und hinrichtet.

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat zum Heiligen Krieg gegen Russland und die USA aufgerufen, das berichtet unter anderem der TV-Sender N24.

Erfolg im Kampf gegen den Islamischen Staat? Wie das irakische Verteidigungsministerium meldet, habe die irakische Luftwaffe einen Konvoi angegriffen, in dem sich auch Abu Bakr Al-Bagdadi befunden haben soll.

Vor wenigen Tagen hat der Islamische Staat erneut Chemiewaffen gegen seine Gegner eingesetzt. Der Politologe Florian Wätzel spricht von einer "weiteren Eskalation" im ohnehin schon blutigen Bürgerkrieg. Über welche Waffen verfügen die Dschihadisten eigentlich und welche Gefahr geht von ihnen aus?

IT-Experten der Terrormiliz Islamischer Staat haben Daten von Mitarbeitern des US-Militärs gestohlen und im Internet veröffentlicht. Es ist längst nicht der erste Angriff der dschihadistischen Hacker - und es drohen weitere schwere Attacken.

IS-Hacker haben offenbar die Daten von Mitarbeitern des US-Militär gehakt und ins Netz gestellt. Die Mitglieder der Gruppe Islamic State Hacking Division fordern nun dazu auf, amerikanische Soldaten in deren eigenen vier Wänden zu enthaupten.

Die Kommandoebene des Islamischen Staats im Irak ist mit Offizieren des alten Regimes unter Saddam Hussein durchsetzt. Ihrem Know-how verdankt die Terrormiliz einen großen Teil ihrer Erfolge. Wer sind die Kämpfer und warum haben sie sich dem IS angeschlossen?

Britischer Scharfschütze tötet IS-Henker Sekunden vor Hinrichtung.

Am Wochenende wird in Großbritannien das Ende des Zweiten Weltkriegs gefeiert. Auch Queen Elizabeth wird selbstverständlich an diesen Feierlichkeiten teilnehmen. Allerdings muss die Königin dann wohl mehr den je geschützt werden. Denn offenbar plant die Terrormiliz IS einen Anschlag auf die 89-Jährige.

Wolfsburg, Berlin, Bremen – an Hochburgen für radikale Islamisten mangelt es in Deutschland nicht. Wo sind sie stark vertreten, wie kommt es überhaupt zur Radikalisierung und wie kann dem vorgebeugt werden? Ein Überblick.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat offenbar erstmals ein Video nur auf Deutsch veröffentlicht. Darin sollen Dschihadisten aus Deutschland und Österreich zum Mord an Ungläubigen aufrufen und Angela Merkel drohen. Am Ende des Films töten die Fanatiker einem Medienbericht zufolge zwei Geiseln.

In diesem Alter kicken andere auf dem Fußballplatz, er hingegen wollte sich dem Islamischen Staat (IS) anschließen: Ein 13-Jähriger aus München ist das jüngste Beispiel dafür, wie die IS-Extremisten um minderjährige Anhänger buhlen. Im Internet werben die Islamisten gezielt um Jugendliche, um sie nach Syrien oder in den Irak zu locken.

Deutschlands Rolle bei der Bekämpfung der Terrorgruppe Islamischer Staat beschränkt sich auf die Mitgliedschaft im Verteidigungsbündnis der Nato. Luftschläge und Bodentruppen werden vermieden. Aber wie lange noch?

Türkische Kampfflugzeuge haben erstmals Angriffe auf den Islamischen Staat (IS) geflogen. Das ist eine Kehrtwende in der bisherigen Syrien-Politik. Woher kommt das Umdenken und was bedeutet das für den Kampf gegen den IS? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Ein brutaler Anschlag in der Türkei, ein Dorf in Bosnien als Trainingslager – der Islamische Staat scheint sich gerade Richtung Europa auszubreiten. Doch wie groß ist die Gefahr für den Westen tatsächlich? Könnte es bald auch bei uns mehr Anschläge geben?

Der Islamische Staat braucht dringend frische Kräfte – und er findet sie bei den Kleinsten. Schon in jungen Jahren werden Kinder im IS-Gebiet zu Terroristen ausgebildet, teilweise unter Zwang. Der Wissenschaftler John Horgan hat sich mit den Rekrutierungsmethoden beschäftigt. Sie sind ungewöhnlich für eine Terrorgruppe, sagt er - und offenbaren ein Problem des IS.

Der Islamische Staat beruft sich häufig auf den Koran, um seine Gräueltaten zu rechtfertigen. Doch ein Blick in die Heilige Schrift offenbart: Der IS missbraucht einzelne Verse und ignoriert andere – denn Mord, Sklaverei und Folter werden dort missbilligt.

Die Terroristen haben in ihrem Herrschaftsgebiet effektive Strukturen etabliert.

Vor einem Jahr hat der Islamische Staat (IS) ein Kalifat ausgerufen. Eine internationale Allianz kämpft seitdem gegen die Terrormiliz, Gebiete werden bombardiert, Territorien verteidigt. Doch das Kalifat existiert - und wächst weiter. Wie sieht das Gebiet heute aus? Wie funktioniert das Leben im Kalifat? Und wie könnte die Terrormiliz zu Fall gebracht werden?

Die USA haben einen der wichtigsten Köpfe von Al-Kaida getötet: Nasser Al-Wuhaischi, die Nummer zwei der Gruppe und Anführer der Terroristen im Jemen. Doch sein Tod birgt Gefahren und könnte sogar den Islamischen Staat stärken. Auch Al-Kaida hat bereits Rache geschworen.

Versklavung, Vergewaltigungen, öffentliche Hinrichtungen: Die Herrschaft des Islamischen Staates (IS) in Syrien und Irak funktioniert nur mit terroristischen Methoden. Die Dschihadisten gehen selbst gegen Frauen, Kinder und Behinderte erbarmungslos vor.

Die Kämpfer des Islamischen Staats schleifen bei ihrem Vormarsch unersetzbare Kulturgüter. Historiker und Archäologen schreien auf, doch noch wichtiger für die psychologische Kriegsführung des IS sind Zerstörungen, von denen die Weltöffentlichkeit kaum Notiz nimmt.

Im Interview erklärt der Islamismus-Experte Dr. Stephan Rosiny vom Giga-Institut, warum der IS so schwer zu besiegen ist, welche Rolle die Regionalmächte Saudi-Arabien, Türkei und Syrien spielen - und ob ein Einsatz von US-Militär nötig wird.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" wirbt in seiner Propagandazeitschrift mit einem deutschen Brüderpaar. Die Terrorzwillinge aus Nordrhein-Westfalen werden als Märtyrer gefeiert. Einer der Brüder war offenbar bei der Bundeswehr.

Das US-Militär brüstet sich mit seinen Luftangriffen gegen den Islamischen Staat. Doch die Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der IS-Terror den Nahen Osten weiter in Atem hält. Denn am Boden nutzen die Islamisten jede Chance: in Syrien das Chaos des Bürgerkrieges, im Irak die Schwäche der Armee.

Offenbar wurde der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr Al-Baghdadi, im März bei einem Luftangriff schwer verletzt. Das berichtet der britische Guardian. Zwar schwebe er nicht mehr in Lebensgefahr, könne die Terrormiliz momentan aber nicht führen.

Erst waren es nur einige Webseiten, nun hat eine dem Islamischen Staat (IS) nahe stehende Hackertruppe einen ganzen TV-Sender in Frankreich lahmgelegt. Einige Experten warnen davor, dass der IS oder seine Unterstützer verheerende Cyber-Terrorangriffe starten könnten. Auch in Deutschland ist das theoretisch möglich.

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat hat die irakische Armee den Regierungssitz in der Stadt Tikrit zurückerobert. Das berichtet der Nachrichtensender N24.

Es ist eine Geschichte, die bewegt, die ans Herz geht: Eine Münchner Familie sucht verzweifelt ihre 16-jährige Tochter. Das Mädchen ist seit Ende Februar verschwunden. Der schreckliche Verdacht: Elif Ö. könnte sich der Terrorgruppe IS angeschlossen haben. Die Indizien scheinen eindeutig, die Spuren führen in die Türkei und Syrien.

Die in Richtung Syrien ausgereiste 16-jährige Elif Ö. aus dem Münchner Vorort Neuried hatte bei ihrer Flucht offenbar Hilfe von einer deutsch sprechenden islamistischen Anwerberin in Syrien.

Abtrünnige, militärische Niederlagen und Kommunikationsschwierigkeiten: Der IS steckt offenbar in einer tiefen Krise. Einzig, die Terrormiliz selbst will davon nichts wissen. Und agitiert weiter gegen den Westen. Noch lauter, noch bedrohlicher, wie es scheint.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im Nordosten Syriens eine Offensive auf eine von Kurden kontrollierte Region an der Grenze zur Türkei gestartet.

Die nigerianische Terrormiliz Boko Haram hat in einer Audio-Botschaft dem Islamischen Staat (IS) die Treue geschworen. Was hinter dieser Ankündigung steckt – und welche Folgen sie für Afrika, den Nahen und Mittleren Osten oder sogar Europa haben könnte.

Er verkörpert das Böse, die Grausamkeit in Person: "Dschihadi John", der Mann, der auf Videos Geiseln des Islamischen Staats enthauptet. Medienberichten zufolge soll es sich um den Kuwaiter Mohammed Emwasi handeln, der in London aufwuchs. Nun spricht der Vater des jungen Mannes - und weist die Berichte über seinen Sohn vehement zurück.

Der IS betreibt weiter seine "kulturelle Säuberung". Im irakischen Mosul  vernichtete die Terrormiliz unersetzliche Kulturgüter, darunter eine jahrtausendealte Figur. In dem vom IS kontrollierten Gebiet befinden sich fast 1.800 der 12.000 im Irak registrierten Ausgrabungsstätten. Diese Kulturgüter gibt es nicht mehr.

Der als "Dschihadi John" bekannt gewordene und in mehreren Hinrichtungsvideos aufgetauchte IS-Henker ist offenbar identifiziert. Wie unter anderem die "Washington Post" schreibt, handelt es sich um den Briten Mohammed Emwazi.

IS-Kämpfer haben im Nordosten Syriens mehr als 200 assyrische Christen verschleppt. Das berichtet das Nachrichtenportal "Focus Online" unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Längst ist die Terrormiliz Islamischer Staat nicht mehr nur auf Syrien und den Irak beschränkt. Die Islamisten versuchen mit unfassbaren Gräueltaten, ihre Herrschaft weiter auszubauen - und den Terror zu exportieren.

Reinhold Beckmann hat sich als Reporter für seine neue Reportagereihe "#Beckmann" viel vorgenommen. Sie soll die drängenden Fragen unserer Zeit aufarbeiten. Den Anfang macht Beckmann im Irak beim verzweifelten Krieg der militärischen Allianz gegen den IS.

Warum Waffenlieferungen in das Krisenland wenig bringen werden, wie gefährlich der dortige Vormarsch des IS für Europa ist und wie dieser gestoppt werden könnte, beantwortet Libyen-Experte Andreas Dittmann im Interview.

Terrornetzwerke wie IS und Al-Kaida würden die Religion "pervertieren".

Er ist der Kopf hinter den brutalen Glaubenskriegern des IS: Abu Bakr al-Baghdadi. Aber bislang wusste man kaum etwas über den Mann, der bislang nur ein einziges Mal öffentlich auftrat. Nun erzählt ein Bericht bei "Anne Will" seine Geschichte - und enthüllt brisante Details.

Der Kampf um die Rückeroberung einiger der vom IS beherrschten Städte ist entbrannt. Nach der Befreiung von Kobane fragen sich viele: Ist das der Beginn des Rückzugs der Terrormiliz? Ein Gespräch mit der Nahost-Expertin Magdalena Kirchner.

Für die islamische Terrormiliz IS sind Kinder wichtiges Kapital. Sie werden an Pädophile verkauft, um Geld für Waffen freizumachen. Junge Mädchen dienen als Sexsklavinnen, kleine Buben als nichtsahnende Selbstmordattentäter. Auch die Verbündeten des Westens tragen eine große Mitschuld.

Jordanien macht seine Drohung wahr: Mit einer Großoffensive reagiert König Abdullah auf die Ermordung eines Piloten, die Luftwaffe bombardiert Ziele des Islamischen Staats. Doch die Regierung wird von Furcht und Rache getrieben - und riskiert damit eine Gewaltspirale in der ganzen Region.

Psychologe erklärt, weshalb Anhänger des IS immer bestialischer morden.