Kampf gegen "Islamischen Staat" (IS)

Eine von den USA und Europa angeführte Allianz kämpft gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS). Die Terrororganisation hat aber längst nicht mehr nur im Nahen und Mittleren Osten Anhänger, sondern beispielsweise auch in Nordafrika. Die Terrormiliz ist für zahlreiche Terroranschläge, auch in Europa, verantwortlich.

Das Verhältnis Russlands zur Nato gilt als schwierig, als belastet - nicht zuletzt aufgrund des Ukraine-Konfliktes, der die praktische Zusammenarbeit zwischen Nato und Russland zum Stillstand brachte. Nun könnte Kritik am militärischen Vorgehens Moskaus ebenfalls für Zündstoff sorgen. Und kommt von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg höchstpersönlich.

Die amerikanische Luftwaffe hat mehr als 20.000 Bomben im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat abgeworfen. Doch nun geht der Air Force nach eigenen Angaben so langsam die Munition aus.

Saudi-Arabien gilt als einer der größten Sponsoren des islamistischen Terrors, doch allmählich scheint in der Golf-Monarchie ein Umdenken einzusetzen. Trotzdem sind Gruppen wie die Terrormiliz "Islamischer Staat" ein Produkt der strengen Islamauslegung der Saudis.

Mitten in den syrischen Bürgerkrieg mischt sich nun der internationale Kampf gegen den sogenannten "Islamischer Staat". In Syrien greifen zahlreiche Konfliktparteien zu den Waffen. Es gibt die Vermutung, dass die Unübersichtlichkeit und verschiedenen Interessen letztlich Diktator Baschar al-Assad nutzen.

Der Journalist Nicolas Henin wurde vom sogenannten "Islamischen Staat" zehn Monate lang als Geisel gehalten. In einem Interview spricht der Franzose darüber, wie die Terrormiliz zu besiegen ist - und welche Fehler aktuell im Kampf gegen den IS begangen werden.

Geld, Waffenlieferungen, Luftangriffe, Soldaten. Die Mittel, mit denen ausländischen Mächte in den syrischen Bürgerkrieg eingreifen, unterscheiden sich erheblich – genau wie ihre Ziele. Die wichtigsten Staaten und ihre Strategie im Überblick.

Mit dem ersten Bündnisfall in der Geschichte der EU, den Frankreich nach den Pariser Anschlägen ausgerufen hat, muss auch die Bundesregierung in den Kampf gegen den IS eingreifen. Mit dem beschlossenen Einsatz von Kampfflugzeugen in Syrien überschreitet Berlin nicht nur seine eigene rote Linie – sondern lässt sich auch auf eine Operation in unbekannter Länge ein. Ein Gespräch mit Harald Kujat, ehemaliger General der deutschen Luftwaffe.

Der geplante Bundeswehreinsatz in Syrien soll im kommenden Jahr 134 Millionen Euro kosten. Das geht aus der Kabinettsvorlage für den Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hervor, wie die ARD und "Spiegel Online" übereinstimmend berichten. Mittlerweile hat die Bundesregierung eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad ausgeschlossen. Zuvor hatte sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nicht ganz so eindeutig geäußert.

Nach den Terroranschlägen von Paris verschärfen der Westen, Russland, Türkei und zahlreiche arabische Länder ihr Vorgehen im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat". Viele Experten sind sich einig: Der IS ist nur mittels Bodentruppen erfolgreich zu bekämpfen. Jörg H. Trauboth, Oberst a.D. der Luftwaffe, hat ein Konzept entwickelt, wie die Terrormiliz zu bezwingen ist.

Laut Justizminister Maas gibt es keine Verbindungen zwischen den Anschlägen von Paris und Deutschland. Der "Spiegel" berichtet hingegen, dass der mutmaßliche Drahtzieher der Attentate Kontakt zu deutschen Islamisten gepflegt hat. Derweil will Russland im Streit mit der Türkei Sanktionen nachlegen. Ebenfalls einem "Spiegel"-Bericht zufolge intensiviert Moskau den Kampf gegen den IS - und setzt bereits Bodentruppen ein.

Die Bundesregierung will militärisch stärker in den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat eingreifen. Die Terrorgefahr in Deutschland werde sich dadurch nicht wesentlich erhöhen, sagt der Friedensforscher Jochen Hippler.

Deutschland wird sich militärisch im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" beteiligen. Ist dieser Einsatz richtig? Und wie groß sind die Erfolgsaussichten im Kampf gegen den IS? Stimmen Sie in unserem Pressekompass ab.

Frankreichs Präsident François Hollande bedankt sich für die deutsche Hilfe im Kampf gegen den IS, erwartet aber mehr als Waffenlieferungen an die Peschmerga und weitere deutsche Soldaten in Mali. Und so könnten bald deutsche Tornados über Syrien und den Irak fliegen.

Nach den Terroranschlägen in Paris hat der Westen seine Luftschläge gegen den sogenannten "Islamischen Staat" intensiviert. Viele Experten sind sich einig, dass die Terrormiliz auf diese Weise nicht zu bezwingen ist.

Seit den tödlichen Anschlägen vom 13. November 2015 in Paris macht der Begriff "Daesh" für die Terrormiliz "Islamischer Staat" die Runde. Was steckt dahinter? Und wieso passt "Daesh" besser als IS oder ISIS?

Finden die Alliierten des Zweiten Weltkrieges 70 Jahre danach wieder zusammen - dieses mal gegen die Terrormiliz IS? In Umrissen zeichnet sich ein ähnliches Bündnis wie damals ab, doch der Weg zu Einigkeit ist schwierig. Und der Gegner ist nur schwer zu fassen. Doch der US-Präsident ist sicher: "Wir werden das schaffen".

Falsche Pässe, illegale Einreisen, Kampfsportübungen - ein Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" deckt auf, wie islamistische Zellen arbeiten. So versuchen sie auf dem Balkan an falsche Pässe zu kommen. Zudem veranstalten Islamisten in Wäldern Schießübungen und trainieren tagelang auf Paintball-Schießanlagen für den Dschihad.

Bereits seit über 15 Jahren kursiert ein Plan innerhalb der internationalen Islamisten -Szene. 2005 wurde er erstmals von einem jordanischen Journalisten niedergeschrieben. In dem Pamphlet steht, wie die Dschihadisten die Weltherrschaft an sich reißen wollen.

Aktuell berichtet der "Spiegel", dass der deutsche IS-Terrorist "Deso Dogg", Denis Cuspert, noch am Leben sein könnte.

Er verkörperte das Böse, die Grausamkeit in Person: "Dschihadi John", der Mann, der auf Videos Geiseln des Islamischen Staats enthauptet hatte, soll nun selbst bei einem US-Luftangriff getötet worden sein. Wie wurde der junge Mann zum brutalen IS-Mörder?

IS-Terrorist soll laut BBC bei US-Luftangriff getötet worden sein.

Ein Anschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gilt vielen inzwischen als wahrscheinlichste Ursache für den Absturz des russischen Flugzeugs über Ägypten. Der Nahost-Experte Günter Meyer von der Universität Mainz ist davon nicht unbedingt überzeugt. Gleichwohl sei der IS derzeit weltweit die gefährlichste und mächtigste Terrororganisation.

Enthüllungsjournalist Günter Wallraff hat sich 2014 als Austauschgeisel für den US-Amerikaner Peter Kassig angeboten, der als ehrenamtlicher Sanitäter in Syrien und im Nordirak arbeitete und von IS-Terroristen entführt worden war.

Erstmals packt ein deutsches Mitglied des Geheimdienstes der Terrormiliz Islamischer Staat über Folter und Hinrichtungen aus. Rückkehrer Nils D. schildert spektakulär detailliert vom Innenleben des IS-Horrors. Gleichzeitig zieht es weiter Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland nach Syrien und in den Irak. Warum?

Syrien-Rückkehrer berichtet von einer Einheit der Terrormiliz, die Deserteure und Abweichler verfolgt und hinrichtet.

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat zum Heiligen Krieg gegen Russland und die USA aufgerufen, das berichtet unter anderem der TV-Sender N24.

Erfolg im Kampf gegen den Islamischen Staat? Wie das irakische Verteidigungsministerium meldet, habe die irakische Luftwaffe einen Konvoi angegriffen, in dem sich auch Abu Bakr Al-Bagdadi befunden haben soll.

Vor wenigen Tagen hat der Islamische Staat erneut Chemiewaffen gegen seine Gegner eingesetzt. Der Politologe Florian Wätzel spricht von einer "weiteren Eskalation" im ohnehin schon blutigen Bürgerkrieg. Über welche Waffen verfügen die Dschihadisten eigentlich und welche Gefahr geht von ihnen aus?

IT-Experten der Terrormiliz Islamischer Staat haben Daten von Mitarbeitern des US-Militärs gestohlen und im Internet veröffentlicht. Es ist längst nicht der erste Angriff der dschihadistischen Hacker - und es drohen weitere schwere Attacken.

IS-Hacker haben offenbar die Daten von Mitarbeitern des US-Militär gehakt und ins Netz gestellt. Die Mitglieder der Gruppe Islamic State Hacking Division fordern nun dazu auf, amerikanische Soldaten in deren eigenen vier Wänden zu enthaupten.

Die Kommandoebene des Islamischen Staats im Irak ist mit Offizieren des alten Regimes unter Saddam Hussein durchsetzt. Ihrem Know-how verdankt die Terrormiliz einen großen Teil ihrer Erfolge. Wer sind die Kämpfer und warum haben sie sich dem IS angeschlossen?

Britischer Scharfschütze tötet IS-Henker Sekunden vor Hinrichtung.

Am Wochenende wird in Großbritannien das Ende des Zweiten Weltkriegs gefeiert. Auch Queen Elizabeth wird selbstverständlich an diesen Feierlichkeiten teilnehmen. Allerdings muss die Königin dann wohl mehr den je geschützt werden. Denn offenbar plant die Terrormiliz IS einen Anschlag auf die 89-Jährige.

Wolfsburg, Berlin, Bremen – an Hochburgen für radikale Islamisten mangelt es in Deutschland nicht. Wo sind sie stark vertreten, wie kommt es überhaupt zur Radikalisierung und wie kann dem vorgebeugt werden? Ein Überblick.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat offenbar erstmals ein Video nur auf Deutsch veröffentlicht. Darin sollen Dschihadisten aus Deutschland und Österreich zum Mord an Ungläubigen aufrufen und Angela Merkel drohen. Am Ende des Films töten die Fanatiker einem Medienbericht zufolge zwei Geiseln.

In diesem Alter kicken andere auf dem Fußballplatz, er hingegen wollte sich dem Islamischen Staat (IS) anschließen: Ein 13-Jähriger aus München ist das jüngste Beispiel dafür, wie die IS-Extremisten um minderjährige Anhänger buhlen. Im Internet werben die Islamisten gezielt um Jugendliche, um sie nach Syrien oder in den Irak zu locken.

Deutschlands Rolle bei der Bekämpfung der Terrorgruppe Islamischer Staat beschränkt sich auf die Mitgliedschaft im Verteidigungsbündnis der Nato. Luftschläge und Bodentruppen werden vermieden. Aber wie lange noch?

Türkische Kampfflugzeuge haben erstmals Angriffe auf den Islamischen Staat (IS) geflogen. Das ist eine Kehrtwende in der bisherigen Syrien-Politik. Woher kommt das Umdenken und was bedeutet das für den Kampf gegen den IS? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Ein brutaler Anschlag in der Türkei, ein Dorf in Bosnien als Trainingslager – der Islamische Staat scheint sich gerade Richtung Europa auszubreiten. Doch wie groß ist die Gefahr für den Westen tatsächlich? Könnte es bald auch bei uns mehr Anschläge geben?

Der Islamische Staat braucht dringend frische Kräfte – und er findet sie bei den Kleinsten. Schon in jungen Jahren werden Kinder im IS-Gebiet zu Terroristen ausgebildet, teilweise unter Zwang. Der Wissenschaftler John Horgan hat sich mit den Rekrutierungsmethoden beschäftigt. Sie sind ungewöhnlich für eine Terrorgruppe, sagt er - und offenbaren ein Problem des IS.

Der Islamische Staat beruft sich häufig auf den Koran, um seine Gräueltaten zu rechtfertigen. Doch ein Blick in die Heilige Schrift offenbart: Der IS missbraucht einzelne Verse und ignoriert andere – denn Mord, Sklaverei und Folter werden dort missbilligt.

Die Terroristen haben in ihrem Herrschaftsgebiet effektive Strukturen etabliert.

Vor einem Jahr hat der Islamische Staat (IS) ein Kalifat ausgerufen. Eine internationale Allianz kämpft seitdem gegen die Terrormiliz, Gebiete werden bombardiert, Territorien verteidigt. Doch das Kalifat existiert - und wächst weiter. Wie sieht das Gebiet heute aus? Wie funktioniert das Leben im Kalifat? Und wie könnte die Terrormiliz zu Fall gebracht werden?

Die USA haben einen der wichtigsten Köpfe von Al-Kaida getötet: Nasser Al-Wuhaischi, die Nummer zwei der Gruppe und Anführer der Terroristen im Jemen. Doch sein Tod birgt Gefahren und könnte sogar den Islamischen Staat stärken. Auch Al-Kaida hat bereits Rache geschworen.

Versklavung, Vergewaltigungen, öffentliche Hinrichtungen: Die Herrschaft des Islamischen Staates (IS) in Syrien und Irak funktioniert nur mit terroristischen Methoden. Die Dschihadisten gehen selbst gegen Frauen, Kinder und Behinderte erbarmungslos vor.

Die Kämpfer des Islamischen Staats schleifen bei ihrem Vormarsch unersetzbare Kulturgüter. Historiker und Archäologen schreien auf, doch noch wichtiger für die psychologische Kriegsführung des IS sind Zerstörungen, von denen die Weltöffentlichkeit kaum Notiz nimmt.

Im Interview erklärt der Islamismus-Experte Dr. Stephan Rosiny vom Giga-Institut, warum der IS so schwer zu besiegen ist, welche Rolle die Regionalmächte Saudi-Arabien, Türkei und Syrien spielen - und ob ein Einsatz von US-Militär nötig wird.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" wirbt in seiner Propagandazeitschrift mit einem deutschen Brüderpaar. Die Terrorzwillinge aus Nordrhein-Westfalen werden als Märtyrer gefeiert. Einer der Brüder war offenbar bei der Bundeswehr.

Das US-Militär brüstet sich mit seinen Luftangriffen gegen den Islamischen Staat. Doch die Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der IS-Terror den Nahen Osten weiter in Atem hält. Denn am Boden nutzen die Islamisten jede Chance: in Syrien das Chaos des Bürgerkrieges, im Irak die Schwäche der Armee.

Offenbar wurde der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr Al-Baghdadi, im März bei einem Luftangriff schwer verletzt. Das berichtet der britische Guardian. Zwar schwebe er nicht mehr in Lebensgefahr, könne die Terrormiliz momentan aber nicht führen.