Linke Aktivisten wollen der Alternative für Deutschland (AfD) Geld spenden - um die rechtspopulistische Partei damit in die Pleite zu treiben.

Gegner der AfD haben im Internet dazu aufgerufen, der rechtspopulistischen Partei online Kleinstbeträge zu spenden, um sie damit in den Ruin zu treiben. Das berichtet "Spiegel Online".

Große Koalition will diesen mit Gesetzesänderung Riegel vorschieben.

Bei Online-Überweisungen über Paypal und andere Anbieter müssen die Empfänger Gebühren in Höhe von 25 bis 35 Cent bezahlen. Spendet man der AfD also einen Betrag, der unter der Gebührensumme liegt, macht die Partei ein Verlustgeschäft, so die Idee.

Zuvor hatte die AfD ihre Anhänger zu Spenden aufgerufen, weil der Bundestag eine Änderung des Parteigesetzes verabschieden will und die Partei dadurch drastische Verluste befürchtet.

Die AfD reagierte gelassen auf die Aktion der Aktivisten und behauptet auf ihrer Homepage, dass man mit Paypal und Co. "ausgezeichnete Sonderkonditionen" vereinbart habe. "Unter anderem darf die Gebühr für eine Transaktion nicht höher sein als das Volumen der Transaktion selbst", ist dort weiter zu lesen. (jwo)