Anschlag in Berlin

Bei einem Terroranschlag in Berlin ist ein Lkw am Breitscheidplatz in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Zwölf Menschen starben 48 wurden teil schwer verletzt. Auf Bildern vom Tatort war das Ausmaß der Zerstörung zu sehen. Ein mutmaßlicher Täter war zunächst auf der Flucht, wurde dann aber von der Polizei gefasst. Als Tatverdächtiger wurde zunächst ein Pakistaner festgenommen, es soll sich um einen Flüchtling gehandelt haben. Später jedoch die brisante Wendung: Der Tatverdächtige hatte mit der Tat nichts zu tun, der wahre Täter war zunächst weiterhin auf freiem Fuß. Der Generalbundesanwalt hatte die Ermittlungen übernommen. Einen Tag nach dem Anschlag wurde der Tunesier Anis Amri als Hauptverdächtiger identifiziert. Amri galt bereits als "Gefährder" und war bei den deutschen Sicherheitsbehörden kein Unbekannter. Anis Amri wurde zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Das Bundeskriminalamt veröffentlichte das Fahndungsfoto von Anis Amri. Die Art und Weise, wie der Lkw in die Menschenmenge gelenkt worden war, erinnerte an den schweren Terroranschlag von Nizza. Politiker reagierten bestürzt. Anteilnahme wurde auch in den sozialen Medien ausgesprochen. Am Dienstagvormittag hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Tat geäußert und von einem Terroranschlag gesprochen. Falls es sich bei dem Täter tatsächlich um einen Flüchtling handeln sollte, so Merkel, sei der Anschlag "besonders widerwärtig". Wenig später legte sie am Ort des Anschlags Rosen ab. Am 23. Dezember wurde der mutmaßliche Attentäter, der Tunesier Anis Amri, auf der Flucht in Mailand von Polizisten erschossen.

Neue Panne im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri: Die Ermittler haben ein Handy des islamistischen Terroristen nicht vollständig ausgewertet.

Hätte der Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verhindert werden können? Dieser Frage gehen verschiedene Gremien nach. Neben Versäumnissen geht es nun um bewusste Verschleierung.

Der Berliner Attentäter Amri handelte mit Drogen. Man hätte ihn wohl festnehmen und den Anschlag vielleicht verhindern können, wird jetzt klar. Doch bei der Berliner Polizei verschwand ein Vermerk. Jetzt ermittelt die Behörde gegen die eigenen Leute.

Der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, hat laut einem Medienbericht in direktem Kontakt zur Spitze der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gestanden.

Monate vor dem tödlichen Terroranschlag des Tunesiers Anis Amri warnte das LKA NRW bereits eindringlich vor der drohenden Gefahr. Das sei nur eine inoffizielle "Tischvorlage" gewesen, heißt es aus dem NRW-Innenministerium. Die Opposition ist entsetzt.

Hätte der Berliner Anschlag des islamistischen Terroristen Anis Amri verhindert werden können? Der Bundesinnenminister meint: möglicherweise.

Haben die NRW-Behörden Fehler im Umgang mit Anis Amri, dem späteren Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, gemacht? Der Sonderermittler der Landesregierung sagt: nein. Plumpe Reinwaschung, wie die Opposition meint?

Im Fall des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt kommen neue Details ans Licht: Das Landeskriminalamt in NRW hat laut "Bild am Sonntag" schon im März 2016 intern das Innenministerium davor gewarnt, dass Anis Amri einen Anschlag planen könnte.

Nach dem Terroranschlag von Anis Amri auf den Berliner Weihnachtsmarkt führt eine Spur offenbar nach Libyen. Ein Luftangriff der USA auf Stellungen des sogenannten Islamischen Staats (IS) in den Land vor einer Woche soll Hintermännern von Amri gegolten haben.

Alle kritisieren Versäumnisse, keiner will so recht Schuld haben: Vier Wochen nach dem Berliner Terroranschlag steht das Versagen der Behörden im Mittelpunkt. Politiker aller Parteien wollen die Terrorabwehr neu organisieren.

Anis Amri wurde offenbar nur zwei Tage nach dem Anschlag in Berlin in einem Reisebus in Nordrhein-Westfalen gesehen. Die Sicherheitsbehörden konnten ihn dennoch nicht schnappen.

Die parlamentarische Aufarbeitung des Weihnachtsmarkt-Attentats nimmt Fahrt auf. Den Auftakt machen die Geheimdienst-Kontrolleure. Die Minister Heiko Maas und Thomas de Maizière legen eine Chronologie der Behördenabläufe im Fall Anis Amri vor - eine Chronologie voller Fragen.

Am 19. Dezember tötet der Salafist Anis Amri auf einem Berliner Weihnachtsmarkt 12 Menschen und verletzt rund 50 zum Teil schwer. Das Parlament beschäftigt sich intensiv mit möglichen Behördenfehlern.

Der Berliner Attentäter Anis Amri nahm nach einem Medienbericht selbst Drogen und finanzierte sein Leben weitgehend als Dealer. Ob er zum Tatzeitpunkt ebenfalls unter Drogeneinfluss stand, wird aktuell ermittelt.

Ermittler waren dem IS-Anhänger vor seinem Anschlag in Berlin über Monate hinweg auf der Spur. Laut "Spiegel" soll er von einem V-Mann des Verfassungsschutzes nach Berlin gefahren worden sein. Trotz allem konnte Anis Amri ein Blutbad anrichten. Nun fordert die Union einen Untersuchungsausschuss um zu klären, welche Versäumnisse es gab?

Nizza, Berlin, Jerusalem: In den vergangenen Monaten haben mehrfach Attentäter Lastwagen als Waffe missbraucht. Wie Hersteller und Logistiker der Gefahr begegnen:

Die Vorwürfe gegen die Sicherheitsbehörden im Fall Amri stehen weiter im Raum. Wie konnte der Salafist zwölf Menschen töten und Dutzende verletzen, obwohl er den Ermittlern lange bekannt war? Der Präsident des Verfassungsschutzes sieht bisher keine Fehler der Länderexperten.

Ein Bericht des ZDF befeuert weiter die Theorien rund um die Verbindungen Anis Amris zur Schweiz. Der Attentäter von Berlin soll sich länger hier aufgehalten haben.

Anis Amri beantragte unter mindestens 14 verschiedenen Namen Asyl oder Sozialleistungen. Der Berliner Attentäter war als islamistischer Gefährder bekannt. Und er suchte im Internet nach einer Anleitung zum Bombenbau. Im NRW-Landtag wird eine Kette des Scheiterns offenbar.

Der Attentäter von Berlin reiste tagelang durch Europa, bevor er in Italien von der Polizei erschossen wurde. Teile der Route, die Anis Amri nahm, sind bekannt. Die Bundesanwaltschaft bestätigte, dass er über die Niederlande und Frankreich nach Italien floh. Überwachungskameras filmten ihn in mehreren Bahnhöfen.

Über ein Dutzend Identitäten hatte der Berliner Attentäter Anis Amri, vielleicht auch mehr. Die Behörden wussten viel über ihn. Nun fragt die Opposition in NRW: Weshalb konnte der Anschlag trotzdem nicht verhindert werden?

Wie dicht waren die Ermittler dem Berlin-Attentäter Anis Amri auf der Spur? NRW-Innenminister Ralf Jäger muss sich heute im Düsseldorfer Landtag unangenehmen Fragen stellen.

Die Spuren des Attentäters Anis Amri könnten bis in die Schweiz führen: In Bern wurde nach dem Anschlag in Berlin ein Strafverfahren eröffnet.

Die Parallelen sind auffällig: Auch den Landsmann des Attentäters Anis Amri, der am Dienstag in Berlin festgenommen wurde, hatten die Sicherheitsbehörden lange im Blick. Auch er gilt inzwischen als "Gefährder". Wieso konnte sich Amri quer durch Deutschland bewegen?

Ermittler haben keinen Zweifel mehr, dass der Tunesier den Lkw in die Menschenmenge fuhr. Doch viele Fragen sind noch offen - der aktuelle Stand der Ermittlungen.

Der mutmaßliche Attentäter von Berlin, Anis Amri, ist direkt nach dem Anschlag wohl von einer Kamera am Bahnhof Zoo aufgezeichnet worden.

Das Haus der Geschichte in Bonn hat noch nicht darüber entschieden, ob es den Lastwagen des Terroranschlags von Berlin teilweise in seine Sammlung aufnehmen wird.

Die Sicherheitsbehörden haben nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zwei Kontaktmänner des mutmaßlichen Attentäters im Visier. Möglicherweise können die beiden Antworten auf offene Fragen geben.

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Berlin hat die Polizei ein Flüchtlingsheim durchsucht. Im Fokus der Ermittlungen stand ein Kontaktmann des mutmaßlichen Attentäters Anis Amri.Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Berlin hat die Polizei ein Flüchtlingsheim durchsucht. Im Fokus der Ermittlungen stand ein Kontaktmann des mutmaßlichen Attentäters Anis Amri.

Er wurde beim Anschlag in Berlin vom Attentäter Anis Amri in der Kabine seines Lastwagens getötet. Nun ist der Lkw-Fahrer Lukasz U. in Polen bestattet worden.

Die Berliner Polizei weist Vorwürfe zurück, Beamte hätten einen nach dem Terroranschlag von Berlin irrtümlich festgenommenen Pakistaner misshandelt.

Der unmittelbar nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt festgenommene und dann wieder freigelassene Pakistaner Naveed B. beschuldigt die Polizei, misshandelt worden zu sein.

Nach den bisherigen Ermittlungen zum Terroranschlag von Berlin und dem mutmaßlichen Attentäter Anis Amri sieht das Bundesflüchtlingsamt keine Versäumnisse im eigenen Haus.

Ein als Kontaktmann des mutmaßlichen Terroristen Anis Amri verdächtigter Tunesier ist wieder auf freiem Fuß. Die Bundesanwaltschaft habe gegen den 40-Jährigen keinen Haftbefehl erwirkt, teilte eine Sprecherin am Donnerstag in Karlsruhe mit.

Der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt bewegt die Menschen in Deutschland und Europa. Die Ermittler kommen voran, aber längst nicht alles ist geklärt. Ein Überblick über Bekanntes, Vermutetes und offene Fragen.

Die Union prescht nach dem Anschlag in Berlin bei der Inneren Sicherheit vor, Grüne und Linke bremsen. Von der SPD ist dagegen kaum etwas zu vernehmen: Mit dem Thema haben die Genossen ein Problem.

Der in Berlin festgenommen 40-jährige Tunesier ist wieder frei. Das teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit.

Bei der Aufklärung der Fluchtroute des mutmaßlichen Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri durch Europa werden auch mögliche Fernbus-Fahrten untersucht.

Anis Amri soll gut in Nordrhein-Westfalen vernetzt gewesen sein. Leben dort Hintermänner des mutmaßlichen Attentäters von Berlin? Die Opposition in dem Bundesland dringt auf Klarheit.

Nach Informationen des "Spiegel" hat ein automatisches Unfallwarnsystem den Lkw gestoppt, bevor bei dem Terroranschlag in Berlin noch mehr Menschen getötet wurden.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Attentäter von Berlin, Anis Amri, hat es eine Festnahme in der Hauptstadt gegeben. Das bestätigte am Mittwoch die ...

War der mutmaßliche Berlin-Attentäter Anis Amri auch in den Niederlanden? Darauf deutet der Fund einer Sim-Karte in seinem Rückzug hin. Zudem deutet sich an, dass Amri wesentlich besser vernetzt war als bisher angenommen - vor allem im Ruhrgebiet.

Zwischen dem Berliner Terroranschlag und der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht eine Mehrheit der Bundesbürger keinen direkten Zusammenhang. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Einer anderen Befragung zufolge wünschen sich die Deutschen aber eine stärkere Beteiligung Deutschlands am Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS).

Hat der polnische Lkw-Fahrer Lukasz U. mit einem Griff ins Lenkrad Menschenleben gerettet? Das ist eine populäre Theorie nach dem Berliner Anschlag. Doch Zweifel scheinen angebracht.

Terroristen haben auch Deutschland im Visier. Der Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin hat die Gefahr sichtbar gemacht. Hätte die Tat verhindert werden können? Braucht Deutschland schärfere Gesetze?

Den Terrorverdächtigen Anis Amri in Italien gestoppt zu haben, ist aus Sicht des italienischen Polizisten Christian Movio keine Heldentat gewesen. Der Polizist gab nun zum ersten Mal nach dem Zwischenfall ein Interview.

War Anis Amri Teil eines Terrornetzwerks? Wieso konnte er sich ungehindert nach Italien absetzen? Und was geschah vor dem Anschlag in Berlin? Noch immer halten sich die Behörden bei vielen Fragen bedeckt. In der Politik sind die Wortmeldungen umso lauter.

Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember wurde in ganz Europa nach Anis Amri gefahndet. Auch eine Woche nach dem Attentat waren die genauen Umstände von Amris Flucht unklar.

Der polnische Lkw-Fahrer, der nach dem Lastwagenanschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt tot auf dem Beifahrersitz gefunden wurde, hatte nach "Bild"-Informationen schon Stunden vor der Tat einen Kopfschuss erlitten.

Aufnahmen von Überwachungskameras haben bestätigt, dass der mutmaßliche Berliner Attentäter Anis Amri über Frankreich nach Italien reiste.