Bericht zur CIA-Folter

Eine knapp 500-seitige Zusammenfassung, in der schier unglaubliche Verhörmethoden beschrieben werden, hat der US-Senatsausschuss am Dienstag veröffentlicht. Der ganze Bericht soll sogar 6.700 Seiten umfassen. Doch neben den Schlagzeilen machenden Foltermethoden der CIA stellt sich die Frage: In welchen Ländern hat der amerikanische Geheimdienst eigentlich seine Gefängnisse unterhalten und wie haben die betroffenen Regierungen auf die Enthüllungen reagiert?

Die Enthüllung über die CIA-Folter schlägt globale Wellen. China und Russland nutzen die Chance zur Kritik an den USA, Nordkorea greift den UN-Sicherheitsrat an - und auch Polens Ex-Präsident Kwasniewski gerät unter Druck.

Es hat Jahre gedauert, Millionen Dokumente wurden durchforstet. Jetzt ist der Bericht über CIA-Verhörmethoden nach den Terroranschlägen vom 11. September publik gemacht worden.

Nach der Veröffentlichung des Senatsberichts über die Folter von Terrorverdächtigen durch die CIA reagiert die Welt schockiert. So kommentiert die nationale und internationale Presse den Folterbericht.

Nach der Veröffentlichung des US-Folterberichts fordern die Vereinten Nationen (UN) und Amnesty International (AI) eine Strafverfolgung der Verantwortlichen. Dass es soweit kommt, ist jedoch unwahrscheinlich. Die CIA entschuldigt sich hingegen für die "harschen Verhörmethoden" - obwohl ehemalige Agenten den Bericht als fehlerhaft kritisieren.