Brexit: Großbritannien verlässt die EU

Bereits am 23. Juni 2016 hat ein Referendum darüber entschieden, dass Großbritannien mit dem Brexit aus der EU austritt. Der Begriff "Brexit" ist ein Wortspiel aus den Begriffen "Britain" und "Exit". Die Reaktionen auf den Brexit fielen bei Befürwortern und Gegnern des Ausstiegs entsprechend aus. Schließlich hatte man im Vorfeld oft genug vor den möglichen Folgen gewarnt. Als erstes reagierten die Finanzmärkte mit deutlichen Kursverlusten. Der britische Premierminister David Cameron gab seinen Rücktritt bekannt. Brexit-Befürworter und UKIP-Chef Nigel Farage ließ sich nach dem gewonnenen Referendum unterdessen zu einer geschmacklose Aussage hinreißen. Wie es zum Brexit kam lesen Sie ihn unserem Brexit-Live-Ticker. Großbritannien hielt zusätzlich vorgezogene Neuwahlen ab. Die britische Premierministerin Theresa May erhoffte sich durch die früheren Wahlen am 8. Juni einen Aufschwung für die Tories und Rückenwind für den EU-Austritt. Doch der erhoffte Vorsprung fällt kleiner aus als gedacht, die Terroranschläge in London und Manchester setzen den Konservativen stark zu. Alle News, Informationen, Bilder und Videos zum Brexit finden Sie hier.

Die britische Premierministerin Theresa May übernimmt die Kontrolle über die Verhandlungen zum Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Der Großbritannien-Chef des Internetriesen Amazon hat vor zivilen Unruhen im Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen gewarnt.

Der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson hat Premierministerin Theresa May heftig wegen ihres neuen Brexit-Kurses kritisiert.

Teilerfolg für Theresa May: Die britische Premierministerin bringt im dritten Anlauf ein Zollgesetz für die Zeit nach dem Brexit durch das Parlament - allerdings nicht ohne Zugeständnisse an die Euroskeptiker.

Theresa May kämpft an allen Fronten: Die Brexit-Verhandlungen kommen nicht voran. Kritiker in der eigenen Partei fordern einen harten Kurs gegen Brüssel. Und jetzt kommt auch noch ein zweifelhafter Rat von Donald Trump.

Die britische Premierministerin Theresa May steht am Abgrund. Mit Boris Johnson und David Davis sind zwei ihrer wichtigsten Minister zurückgetreten. Die Brexit-Gespräche mit Brüssel sind festgefahren. Hinter der Zukunft von May und dem Brexit steht ein großes Fragezeichen.

Boris Johnson ist als Außenminister Großbritanniens zurückgetreten. Das teilte die britische Regierung mit. Die Brexit-Krise in London ist damit eskaliert. Auch die politische Zukunft von Premierministerin Theresa May steht nun infrage.

Der Rücktritt von Brexit-Minister David Davis hatte die britische Regierung in eine Krise gestürzt. Jetzt steht mit Dominic Raab Davids Nachfolger fest. 

Der britische Außenminister Boris Johnson rechnet offenbar mit einem Scheitern der Brexit-Verhandlungen. 

Wie lange bleibt Großbritannien Teil der Zollunion? Wenn es nach aktuellen Medienberichten geht, wohl noch deutlich länger als bis 2020.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp spricht in einem Interview ungewohnt offen über Politik. Zum Brexit hat er eine klare Meinung: Er hält ihn für falsch. Und richtet einen Appell an die britischen Politiker. 

Wolfgang Schäuble hofft darauf, dass Großbritannien doch noch in der EU bleibt. Der Fall Skripal und die Reaktionen darauf könnten dem Bundestagspräsidenten zufolge womöglich zu einem Brexit-Umdenken führen.

Britische Behörden prüfen den Verdacht, dass das Referendum mit obskuren Geldmitteln und Hilfe der umstrittenen Datensammler von Cambridge Analytica gewonnen wurde. Auf mehrere Minister kommen unangenehme Fragen zu.

Die EU und Großbritannien haben sich auf einen Übergangsphase nach dem britischen EU-Austritt im März 2019 geeinigt. In der Zeit soll Großbritannien sich weiter an alle EU-Regeln halten und auch finanzielle Beiträge wie bisher nach Brüssel überweisen.

Schlechte Nachrichten für Deutschland: Einer neuen Studie zufolge wird der Brexit für Unternehmen der Bundesrepublik richtig teuer. Rund neun Milliarden Euro im Jahr sollen es sein, damit wäre Deutschland das am stärksten betroffenen EU-Land. 

Tusk und Juncker halten May die Tür für einen Exit vom Brexit offen. Und in Umfragen hat der EU-Ausstieg auch in Großbritannien an Zustimmung verloren. May zeigt sich von all ...

Die Briten wollen nach dem Austritt ihres Landes aus der EU eine Übergangsphase - vor allem aus Rücksicht auf Unternehmen. Einwanderer aus der Europäischen Union sollen aber sofort weniger Rechte gewährt werden. Aus Brüssel gibt es Kritik. 

Großbritanniens Wirtschaft kann beim Brexit nur verlieren. Das geht einem Bericht zufolge aus einem Dokument der Regierung in London hervor. Premierministerin May  gerät damit weiter unter Druck.

Großbritannien hat eine Übergangsphase nach dem EU-Austritt 2019 vorgeschlagen, um Chaos für Bürger und Unternehmen zu vermeiden. Könnt ihr haben, sagt die EU, aber zu unseren Bedingungen.

In der britischen Regierung gibt es Streit über die Handelsbeziehungen zur EU nach dem Brexit. Theresa Mays Basis droht zu zerfallen.

Großbritanniens eingereichte Scheidung von der EU wird nicht gestoppt. Darauf pocht Premierministerin Theresa May. Sie setzt auf ein Freihandelsabkommen und eine Sicherheitspartnerschaft.

Das britische Unterhaus hat das EU-Austrittsgesetz verabschiedet. Aber das ist nicht die letzte Hürde gewesen.

Der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker haben Großbritannien eine Tür zum Verbleib in der Europäischen Union geöffnet.

Sollen die Briten erneut über den EU-Austritt abstimmen? Europafans wollen das schon länger, nun liebäugelt auch Ober-Brexiteer Nigel Farage mit der Idee. Was, wenn es wirklich so weit kommt?

Ein Scheitern der Brexit-Gespräche könnte allein bei Deutschlands Automobilzulieferern 14.000 Jobs in Gefahr bringen.

Die britische Regierung muss sich in Kürze entscheiden, wie ihre Beziehung zur EU aussehen soll. Der Wunsch der Bevölkerungsmehrheit kommt für sie nicht infrage.

In den Verhandlungen über den Brexit droht die britische Premierministerin damit, die EU auch ohne Deal zu verlassen. Das wäre fatal.

Anders als bislang angekündigt soll mit dem Brexit auch die Personenfreizügigkeit für EU-Bürger enden. Der Begriff beschreibt das Recht, in Großbritannien leben und arbeiten zu dürfen. 

Der Wähler hat Premierministerin Theresa May abgestraft, trotzdem klammert sie sich an die Macht. Auf Großbritannien kommen unruhige politische Zeiten - und auf die EU möglicherweise noch härtere Brexit-Verhandlungen.

Für Premierministerin Theresa May ist das Wahlergebnis in Großbritannien ein Debakel. Viele Verterter der Politik und die internationalen Presse sehen das ähnlich. Die Reaktionen zur Großbritannien-Wahl im Überblick. 

Theresa Mays Wahlkampf lief sehr holprig. Einer ersten Prognose zufolge könnte sie sich mit der vorgezogenen Neuwahl verzockt haben. Wird die Premierministerin sogar zurücktreten?

Großbritannien wählt heute ein neues Parlament. Alle News und aktuelle Informationen erfahren Sie in unserem Live-Blog.

Die britische Premierministerin Theresa May ist wegen Äußerungen zur Einschränkungen der Menschenrechte und der Terrorabwehr in die Kritik geraten.

Ein Traumpaar waren Großbritannien und die Europäische Union nie. Jetzt wollen sie endgültig getrennte Wege gehen. Bis die Scheidung durch ist, wird allerdings noch viel Wasser die Themse hinunterfließen. Hochzeit, Trennung, Rosenkrieg - Ein Überblick über das, was war, und das, was jetzt bis zum Brexit kommen könnte.

Die EU will Großbritannien für den Brexit 60 Milliarden Euro in Rechnung stellen. Die Briten geben sich unbeeindruckt und drohen, im Zweifel einfach ohne Einigung zu gehen. Alles nur Bluff? Wer hat welche Trümpfe im Ärmel? Und wer mehr zu verlieren?

Neun Monate nach dem Brexit-Votum reicht Großbritannien die Scheidung von der EU ein. Nun können die Verhandlungen mit Brüssel beginnen.

Das schottische Parlament in Edinburgh hat für eine erneute Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Großbritannien gestimmt.

Nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt im vergangenen Jahr tat sich monatelang fast nichts. Jetzt beginnt die heiße Phase zur Vorbereitung der Brexit-Verhandlungen. Finanzminister Wolfgang Schäuble formuliert schon einmal eine Forderung.

Die britische Premierministerin Theresa May will am 29. März die offizielle Erklärung für den Austritt Großbritanniens aus der EU abgeben. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Montag in London der Deutschen Presse-Agentur.

In Großbritannien muss das Parlament über die Austrittserklärung aus der EU abstimmen. Das hat das höchste britische Gericht in London entschieden und ist damit der Regierung unter Premierministerin Theresa May in die Quere gekommen.

Theresa May hat in ihrer Grundsatzrede einen harten Brexit angekündigt. Aus der Sicht der Premierministerin ist das Vereinigte Königreich für den Ausstieg aus dem EU-Binnenmarkt bereit. "Halb drinnen, halb draußen" wird es laut May nicht geben. Was sagen Europa und die USA zu der Rede von Theresa May? Nationale und internationale Pressestimmen.

Die britische Premierministerin Theresa May will beim EU-Austritt ihres Landes einen klaren Schnitt. Dieses Video entwirft ein Szenario für den EU-Austritt eines Landes.

Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat in London in ihrer Grundsatzrede ihren Zwölf-Punkte-Plan zum Austritt Großbritanniens aus der EU vorgelegt. Im Lancaster House bestätigte die britische Regierungschefin die im Vorfeld kursierten Gerüchte über einen "harten Brexit". Halbe Sachen werde es nicht geben, so May. Den EU-Binnenmarkt werde Großbritannien mit dem Brexit verlassen.

Boris Johnson hat sich vor seinen EU-Kollegen blamiert. Der Außenminister Großbritanniens fordert trotz Brexit vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Für die Italiener hat er ein verlockendes Angebot parat.

Der Termin für den Beginn des Brexit steht – laut britischer Regierung. Ob diese den EU-Austritt wie geplant durchbringt. Und um welche Streitpunkte es hauptsächlich geht. Antworten.

Großbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen.

Die konservative britische Politikerin Theresa May wird als neue Premierministerin ihr Land aus der EU führen. "Brexit bedeutet Brexit - und wir werden einen Erfolg daraus machen", sagte May am Montagabend in London.

Die Europäische Union drängt die Briten, den Ausstieg aus der Staatengemeinschaft nun schnell voranzutreiben. Aber es gibt einige EU-Vertreter, die ihnen mehr Zeit einräumen wollen. Was treibt die beiden Lager an?  

Das Brexit-Lager hat eine Kampagne geführt, die von reiner Stimmungsmache geprägt war. Fünf Tage nach der Abstimmung wird immer klarer, dass es keinen konkreten Plan für die Zukunft gibt. Jetzt fühlen sich viele Briten hintergangen, weil die Brexit-Aktivisten ihnen leere Versprechungen gemacht haben. Die EU-Gegner, allen voran Boris Johnson und Nigel Farage, spielen ein gefährliches Spiel – auch mit ihren eigenen Wählern.

In Großbritannien sind viele junge Menschen wütend auf ältere Wähler: Mit zunehmenden Alter haben mehr Briten für den Brexit gestimmt als dagegen. Dabei vergessen sie allerdings einen zentralen Punkt: Sie hätten den Brexit verhindern können, wenn sie einfach an der Abstimmung teilgenommen hätten.