Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

Die EU und Großbritannien haben sich auf einen Übergangsphase nach dem britischen EU-Austritt im März 2019 geeinigt. In der Zeit soll Großbritannien sich weiter an alle EU-Regeln halten und auch finanzielle Beiträge wie bisher nach Brüssel überweisen.

Schlechte Nachrichten für Deutschland: Einer neuen Studie zufolge wird der Brexit für Unternehmen der Bundesrepublik richtig teuer. Rund neun Milliarden Euro im Jahr sollen es sein, damit wäre Deutschland das am stärksten betroffenen EU-Land. 

Tusk und Juncker halten May die Tür für einen Exit vom Brexit offen. Und in Umfragen hat der EU-Ausstieg auch in Großbritannien an Zustimmung verloren. May zeigt sich von all ...

Die Briten wollen nach dem Austritt ihres Landes aus der EU eine Übergangsphase - vor allem aus Rücksicht auf Unternehmen. Einwanderer aus der Europäischen Union sollen aber sofort weniger Rechte gewährt werden. Aus Brüssel gibt es Kritik. 

Großbritanniens Wirtschaft kann beim Brexit nur verlieren. Das geht einem Bericht zufolge aus einem Dokument der Regierung in London hervor. Premierministerin May  gerät damit weiter unter Druck.

Großbritannien hat eine Übergangsphase nach dem EU-Austritt 2019 vorgeschlagen, um Chaos für Bürger und Unternehmen zu vermeiden. Könnt ihr haben, sagt die EU, aber zu unseren Bedingungen.

In der britischen Regierung gibt es Streit über die Handelsbeziehungen zur EU nach dem Brexit. Theresa Mays Basis droht zu zerfallen.

Großbritanniens eingereichte Scheidung von der EU wird nicht gestoppt. Darauf pocht Premierministerin Theresa May. Sie setzt auf ein Freihandelsabkommen und eine Sicherheitspartnerschaft.

Das britische Unterhaus hat das EU-Austrittsgesetz verabschiedet. Aber das ist nicht die letzte Hürde gewesen.

Der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker haben Großbritannien eine Tür zum Verbleib in der Europäischen Union geöffnet.

Ein Scheitern der Brexit-Gespräche könnte allein bei Deutschlands Automobilzulieferern 14.000 Jobs in Gefahr bringen.

In den Verhandlungen über den Brexit droht die britische Premierministerin damit, die EU auch ohne Deal zu verlassen. Das wäre fatal.

Anders als bislang angekündigt soll mit dem Brexit auch die Personenfreizügigkeit für EU-Bürger enden. Der Begriff beschreibt das Recht, in Großbritannien leben und arbeiten zu dürfen. 

Der Wähler hat Premierministerin Theresa May abgestraft, trotzdem klammert sie sich an die Macht. Auf Großbritannien kommen unruhige politische Zeiten - und auf die EU möglicherweise noch härtere Brexit-Verhandlungen.

Für Premierministerin Theresa May ist das Wahlergebnis in Großbritannien ein Debakel. Viele Verterter der Politik und die internationalen Presse sehen das ähnlich. Die Reaktionen zur Großbritannien-Wahl im Überblick. 

Theresa Mays Wahlkampf lief sehr holprig. Einer ersten Prognose zufolge könnte sie sich mit der vorgezogenen Neuwahl verzockt haben. Wird die Premierministerin sogar zurücktreten?

Großbritannien wählt heute ein neues Parlament. Alle News und aktuelle Informationen erfahren Sie in unserem Live-Blog.

Die britische Premierministerin Theresa May ist wegen Äußerungen zur Einschränkungen der Menschenrechte und der Terrorabwehr in die Kritik geraten.

Ein Traumpaar waren Großbritannien und die Europäische Union nie. Jetzt wollen sie endgültig getrennte Wege gehen. Bis die Scheidung durch ist, wird allerdings noch viel Wasser die Themse hinunterfließen. Hochzeit, Trennung, Rosenkrieg - Ein Überblick über das, was war, und das, was jetzt bis zum Brexit kommen könnte.

Die EU will Großbritannien für den Brexit 60 Milliarden Euro in Rechnung stellen. Die Briten geben sich unbeeindruckt und drohen, im Zweifel einfach ohne Einigung zu gehen. Alles nur Bluff? Wer hat welche Trümpfe im Ärmel? Und wer mehr zu verlieren?

Neun Monate nach dem Brexit-Votum reicht Großbritannien die Scheidung von der EU ein. Nun können die Verhandlungen mit Brüssel beginnen.

Das schottische Parlament in Edinburgh hat für eine erneute Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Großbritannien gestimmt.

Nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt im vergangenen Jahr tat sich monatelang fast nichts. Jetzt beginnt die heiße Phase zur Vorbereitung der Brexit-Verhandlungen. Finanzminister Wolfgang Schäuble formuliert schon einmal eine Forderung.

Die britische Premierministerin Theresa May will am 29. März die offizielle Erklärung für den Austritt Großbritanniens aus der EU abgeben. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Montag in London der Deutschen Presse-Agentur.

In Großbritannien muss das Parlament über die Austrittserklärung aus der EU abstimmen. Das hat das höchste britische Gericht in London entschieden und ist damit der Regierung unter Premierministerin Theresa May in die Quere gekommen.

Theresa May hat in ihrer Grundsatzrede einen harten Brexit angekündigt. Aus der Sicht der Premierministerin ist das Vereinigte Königreich für den Ausstieg aus dem EU-Binnenmarkt bereit. "Halb drinnen, halb draußen" wird es laut May nicht geben. Was sagen Europa und die USA zu der Rede von Theresa May? Nationale und internationale Pressestimmen.

Die britische Premierministerin Theresa May will beim EU-Austritt ihres Landes einen klaren Schnitt. Dieses Video entwirft ein Szenario für den EU-Austritt eines Landes.

Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat in London in ihrer Grundsatzrede ihren Zwölf-Punkte-Plan zum Austritt Großbritanniens aus der EU vorgelegt. Im Lancaster House bestätigte die britische Regierungschefin die im Vorfeld kursierten Gerüchte über einen "harten Brexit". Halbe Sachen werde es nicht geben, so May. Den EU-Binnenmarkt werde Großbritannien mit dem Brexit verlassen.

Boris Johnson hat sich vor seinen EU-Kollegen blamiert. Der Außenminister Großbritanniens fordert trotz Brexit vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Für die Italiener hat er ein verlockendes Angebot parat.

Der Termin für den Beginn des Brexit steht – laut britischer Regierung. Ob diese den EU-Austritt wie geplant durchbringt. Und um welche Streitpunkte es hauptsächlich geht. Antworten.

Großbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen.

Die konservative britische Politikerin Theresa May wird als neue Premierministerin ihr Land aus der EU führen. "Brexit bedeutet Brexit - und wir werden einen Erfolg daraus machen", sagte May am Montagabend in London.

Die Europäische Union drängt die Briten, den Ausstieg aus der Staatengemeinschaft nun schnell voranzutreiben. Aber es gibt einige EU-Vertreter, die ihnen mehr Zeit einräumen wollen. Was treibt die beiden Lager an?  

Das Brexit-Lager hat eine Kampagne geführt, die von reiner Stimmungsmache geprägt war. Fünf Tage nach der Abstimmung wird immer klarer, dass es keinen konkreten Plan für die Zukunft gibt. Jetzt fühlen sich viele Briten hintergangen, weil die Brexit-Aktivisten ihnen leere Versprechungen gemacht haben. Die EU-Gegner, allen voran Boris Johnson und Nigel Farage, spielen ein gefährliches Spiel – auch mit ihren eigenen Wählern.

In Großbritannien sind viele junge Menschen wütend auf ältere Wähler: Mit zunehmenden Alter haben mehr Briten für den Brexit gestimmt als dagegen. Dabei vergessen sie allerdings einen zentralen Punkt: Sie hätten den Brexit verhindern können, wenn sie einfach an der Abstimmung teilgenommen hätten.

Boris Johnson hat die Brexit-Befürworter mit falschen Zahlen und einer extrem populistischen Kampagne zum Sieg geführt. Jetzt scheint es, als hadere er selber mit dem Ausgang. Womöglich war ein Sieg gar nicht Teil seiner politischer Strategie.

Sie haben voller Überzeugung für den Austritt aus der Europäischen Union gekämpft. Jetzt ist der Brexit beschlossene Sache, doch die Befürworter der Leave-Kampagne haben anscheinend keine genauen Vorstellungen, wie es nach dem Ausstieg weitergehen soll. Wie ist das möglich?

Auf dem Boden der Tatsachen angekommen: Viele Briten bereuen nun die Entscheidung gegen die EU. Aber wie wahrscheinlich ist ein "Exit aus dem Brexit"?

Eine laufende Online-Petition auf der Website des britischen Parlaments fordert mit Unterschriften ein zweites Referendum zum Brexit. Bisher sollen über drei Millionen Unterschriften gesammelt worden sein. Diese Stimmen stehen jedoch unter Verdacht gefälscht worden zu sein.

Nigel Farage gilt in England als politischer Hardliner und Rechtspopulist. Der Vorsitzende der UK Independence Party (UKIP) ist einer der Hauptinitiatoren des Brexit und steht mit dem erfolgreichen Referendum nun vor einem pikanten Problem, das er sich mit einer Aussage Mitte Mai selbst geschaffen hatte.

Einbrüche an den Börsen, Rücktrittsankündigung von Premierminister David Cameron, Jubel bei den EU-Skeptikern: Das Ja der britischen Wähler zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat viele negative Reaktionen hervorgerufen. Aber es gibt auch Stimmen, die den Brexit als Chance begreifen. Könnte er sogar ein Segen für Europa sein?

Die Europäische Union bringt ihren Bürgern zahlreiche Vorteile, die erstritten werden mussten. aber heute selbstverständlich scheinen.

Der Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union wird nicht spurlos an Deutschland vorbeigehen. Durch den Brexit dürfte es sowohl ökonomische als auch politische  Veränderungen geben. Doch der Brexit birgt auch Chancen. So könnte Deutschland nun gemeinsam mit Frankreich als Zugpferd agieren, um das Demokratiedefizit in der EU zu beheben. Dr. Isabelle Borucki vom Politik-Lehrstuhl an der Uni Trier sieht den Brexit als Signal, die überfälligen Reformen der EU-Institutionen in die Wege zu leiten.

Der Brexit ist beschlossene Sache und hat unterschiedliche Kettenreaktionen in Europa ausgelöst. Es dürfte weitreichende Veränderungen in Wirtschaft und Politik geben - vor allem im Vereinten Königreich selbst.

Der Brexit ist also Realität geworden. Etwas mehr als 50 Prozent der Briten, und davon überwiegend die Generation 50+, hat eine Lawine losgetreten, die in dieser Form bis dato noch ungeahnte Folgen haben könnte. Denn ein Austritt eines Mitgliedstaates in dieser Größe schafft einen Präzedenzfall.

Die Börsen sacken nach dem Ja Großbritanniens zum Brexit weltweit in den Keller: Allein der deutsche Leitindex Dax verlor zwischenzeitlich mehr als 1.000 Punkte. Der Börsenguru Dirk Müller spricht von einem "Hühnerhaufen" an den Börsen. Amerikanische Analysten rechnen zu 50 Prozent mit einer weltweiten Rezension.

Großbritannien hat sich für den Brexit entschieden. Billy könnte von dieser Tatsache schon bald persönlich betroffen sein - und das, obwohl er aus Kapstadt kommt und in Deutschland lebt.

Großbritannien und Nordirland haben am Donnerstag, 23. Juni, über ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union abgestimmt. Die EU-Gegner sind als Sieger aus dem Referendum hervorgegangen. Alle Informationen und aktuellen Entwicklungen der Abstimmung im Live-Ticker.

Der Traum von einem vereinten Europa ist für die Brexit-Gegner geplatzt: 51,9 Prozent der Briten haben sich für den Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden. Die internationalen Finanzmärkte sind erschüttert, das britische Pfund ist auf den tiefsten Stand seit 1985 gefallen. Der Brexit könnte die Krise in Europa verschärfen.

Jetzt haben wir den Salat: Das europäische Horrorszenario ist Realität geworden. Mit einer eindeutigen Mehrheit haben die Briten beschlossen, das schlechteste für ihr Land zu wollen und für einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Cameron will zurücktreten, die Lautschreier freuen sich. Ein Fehltritt, der noch schlimmer ist, als alle Fehltritte von Paul Gascoigne zusammen.