Bundeswehr-Affäre um Franco A.

Die Bundeswehr-Affäre um den terrorverdächtigen Soldaten Franco A. weitet sich aus und erhöht den Druck auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Oberleutnant Franco A. (28) hatte ein bizarres Doppelleben als falscher Flüchtling geführt und womöglich einen Anschlag geplant. Gegen Verantwortliche bei der Bundeswehr sind nun sogenannte Verwaltungsermittlungen eingeleitet worden. Wie Kreise des Ministeriums berichteten, soll damit geklärt werden, ob es zu Dienstvergehen im Umgang mit dem rechtsextremen Soldaten kam. Kernpunkt der Kritik ist das Prinzip der "Inneren Führung" in der Bundeswehr.

Der Militärgeheimdienst ermittelt gegen einen Soldaten der Bundeswehr. Der Mann soll zu einem Putsch aufgerufen habe. 

Die Wehrmacht ist nicht traditionsstiftend für die Bundeswehr. Das hat die Verteidigungsministerin klargestellt. Helme, Waffen, Devotionalien in Kasernen sprechen eine andere Sprache. Wie viel dunkle Vergangenheit steckt noch in der Truppe?

Die Verteidigungsministerin will sich im Skandal um terrorverdächtige Soldaten nicht in die Defensive drängen lassen. Aber die Opposition lässt nicht locker. Ein aufgebrochener Panzer und gestohlene Sturmgewehre sorgen für neuen Ärger.

Ursula von der Leyen kündigt umfangreiche Veränderungen in der Bundeswehr an - als Folge des Falls um Franco A.

Was als bizarre Affäre um einen Soldaten begann, sieht mittlerweile nach einem perfiden Plan eines rechtsextremen Netzwerks bei der Bundeswehr aus. Der eine lässt sich als falscher Flüchtling registrieren - der andere deckt sein Fehlen. Der dritte, ein Student, hortet Munition der Bundeswehr. 

Die Bundesanwaltschaft hat einen Kameraden des rechtsextremen Bundeswehr-Oberleutnants Franco A. festgenommen. Er soll A. bei den Anschlagsplänen geholfen haben. Zusammen sollen die Soldaten eine Todesliste geführt haben - nach Kategorien angeordnet.

Die Kritik an Ursula von der Leyen (CDU) reißt nicht ab. In der Bundeswehr-Affäre meldet sich nun deren früherer Generalinspekteur Harald Kujat zu Wort.

Die Affäre um den rechtsextremen Oberleutnant Franco A. ist nach Überzeugung der Verteidigungsministerin längst nicht ausgestanden. Von der Leyen rechnet mit weiteren, bitteren Enthüllungen.

Die Baustellen der Bundeswehr der letzten Jahre sind bekannt: Zu wenig Personal, zu viel Arbeit, zu schlechte Ausrüstung. Begünstigt das Missstände wie in Pfullendorf oder Illkirch?

Ursula von der Leyen rudert nach ihrer Kritik an der Führung der Bundeswehr in Teilen zurück. Ein "Haltungsproblem" und "Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen" sieht sie aber dennoch.

Ein Ausbildungskommandeur der Bundeswehr, der die Teilnahme einer deutschen Delegation an "Siegesfeiern" in Frankreich verweigert haben soll, ist nach Informationen der "Bild"-Zeitung gerügt worden.

Die Verteidigungsministerin hat die Aufklärung des Skandals um Rechtsextremismus bei der Truppe zur Chefsache gemacht. Sorgen über ein mögliches größeres Terrornetzwerk scheinen sich nicht zu bestätigen.

Ursula von der Leyen steht unter Druck. Jetzt verspricht sie forcierte Aufklärung, übt Kritik - und verteidigt die Mehrheit der Soldaten. Ein Einzelfall war der rechtsextreme ...

Im Fall des terrorverdächtigen Bundeswehroffiziers dringen immer mehr Details ans Licht: Nach einem Bericht des "Tagesspiegel" hatte Franco A.  auch den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck und Bundesjustizminister Heiko Maas im Visier. Die Bundesanwaltschaft ermittelt.

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen gegen einen terrorverdächtigen Bundeswehr-Offizier übernommen. Es bestehe der Anfangsverdacht der Vorbereitung einer ...

Der Skandal um den rechtsgesinnten Offizier Franco A. zieht immer weitere Kreise. Das Verteidigungsministerium hat Hinweise auf ein rechtsextremes Netzwerk in der Bundeswehr. Ministerin von der Leyen steht zunehmend unter Druck und sagt eine USA-Reise kurzfristig ab.

Wegen der Ermittlungen gegen einen terrorverdächtigen Bundeswehr-Offizier hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine für diesen Mittwoch geplante Reise in die USA ...

Die Bundeswehr hat bereits vor dem Fall des als Flüchtling getarnten, mutmaßlich rechtsextremen Offiziers mit Skandalen und rechtsextremen Tendenzen in ihren Reihen zu kämpfen gehabt. Einige Beispiele.

Hochgefährliche rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr waren wohl nicht nur die Sache eines Einzelnen. Vieles deutet auf Unterstützer des Terrorverdächtigen hin. Die ...

Zu viel Korpsgeist, eine angebliche Todesliste, Pannen bei der Asyl-Anhörung: Der Fall des rechtsradikalen Offiziers zieht weite Kreise. Ministerin von der Leyen macht der ...

Ein Berufssoldat führt ein Doppelleben als Flüchtling und versteckt eine Waffe. Es gibt Hinweise auf Fremdenfeindlichkeit und jede Menge Fragen - vor allem zum Kontrollverlust ...