Der Fall Jan Böhmermann

In seiner Sendung "Neo Magazin Royale" vom 31. März 2016 liest der Satiriker Jan Böhmermann sein "Schmähgedicht" über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor. Dann geht es Schlag auf Schlag: Das ZDF entfernt den Beitrag aus der Mediathek, Angela Merkel schlägt sich auf die Seite Erdogans, die Staatsanwaltschaft Mainz nimmt Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung von Organen oder Vertretern ausländischer Staaten auf. Der Fall dominiert wochenlang die Schlagzeilen, Böhmermann zieht sich vorübergehend aus der Öffentlichkeit zurück. Erst im Oktober entscheidet die Staatsanwaltschaft, keine Anklage zu erheben. Jedoch befand das Landgericht Hamburg, dass Teile von Böhmermanns Schmähgedicht nicht wiederholt werden dürfen.

Jan Böhmermann scheiterte am Dienstag mit einer Berufung vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg. Sein Schmähgedicht gegen den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan bleibt weiterhin größtenteils verboten.

Neuer Ärger für Satiriker Jan Böhmermann. Der türkische Pröäsident Recep Tayyip Erdogan legt gegen das Schmähgedicht-Urteil Berufung ein.

Erdogan gibt sich noch nicht geschlagen: Er fordert weiter eine Anklage von TV-Satiriker Böhmermann wegen dessen «Schmähgedichts». Juristisch heißt das: Nun ist Koblenz an der Reihe.

Auch nachdem die Mainzer Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Jan Böhmermann wegen Beleidigung eingestellt hat, will der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nicht aufgeben.

Die lange Pause ist vorüber: Jan Böhmermann moderierte gestern zum ersten Mal nach dem Erdogan-Skandal wieder das "Neo Magazin Royale".

Das "Neo Magazin Royale" kommt bald zurück. Satiriker Jan Böhmermann geht nach dem Eklat um sein Erdogan-Schmähgedicht wieder auf Sendung. Die Witze dafür will er allerdings nicht mehr selbst machen.

Kanzlerin Angela Merkel habe sich in der Staatsaffäre um Jan Böhmermanns Schmähgedicht blamiert, findet der Satiriker. Bereits am Nachmittag veröffentlichte die "Zeit" Teile eines Interviews mit Böhmermann, in dem er die Kanzlerin angriff. Nun hat die Zeitung weitere Auszüge daraus veröffentlicht.

In einem Interview mit der "Zeit" spricht Jan Böhmermann erstmals über die Nachwirkungen seines Schmähgedichts über den türkischen Präsidenten Erdogan - und geht dabei mit Kanzlerin Angela Merkel hart ins Gericht.

Seitdem Angela Merkel den Ermittlungen gegen Jan Böhmermann zugestimmt hat, ist es um den Satiriker ruhig geworden. Das Rätselraten über seine weiteren Aktivitäten hat begonnen. Wie fassen zusammen, was über Jan Böhmermann aktuell bekannt ist und wie es in dem Strafverfahren weitergeht.

Seitdem Jan Böhmermann dank seines Schmähgedichts die Presse auf Trab hält, hat sich der Satiriker selbst rar gemacht und aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nun sendet er via Facebook ein Zeichen. Er hat nämlich sein Titelbild geändert.

Die zweifelhafte Entscheidung der Bundesregierung einem Strafverfahren gegen Jan Böhmermann zuzustimmen, sorgt deutschlandweit für Diskussionsstoff. So auch bei vielen Kollegen Böhmermanns. Satiriker Oliver Kalkofe rechnet in einem Videokommentar mit Merkels Entscheidung ab und beschreibt empört wie "aus einem Furz, ein Tsunami wurde".

Die "Staatsaffäre" Jan Böhmermann polarisiert die Bundesrepublik. Nicht zum ersten Mal klagen Prominente vor einem deutschen Gericht gegen Satire. Unsere Redaktion nennt Beispiele und fragt beim Experten für Medienrecht Prof. Dr. Ernst Fricke nach, welche Rückschlüsse sich auf den Fall Böhmermann ziehen lassen.

Alle gegen alle: In den Streit um Jan Böhmermanns Schmähgedicht über Erdogan mischt sich Bernd Lucke ein. Auf Twitter nennt er den Satiriker eine "feige Drecksau" und verweist damit auf einen Gastbeitrag, in dem er sich hinter den türkischen Präsidenten stellt. Vor kurzem sah das noch etwas anders aus.

Jan Böhmermann will pausieren. Das kündigte der Satiriker am Samstag auf seiner Facebook-Seite an.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag bestätigt, dass man nach der umstrittenen Schmähkritik gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einem Strafverfahren gegen den Satiriker Jan Böhmermann zustimmen würde. Die Reaktionen auf diese Entscheidung fallen teilweise sehr emotional aus.

Angela Merkel ermächtigt die Staatsanwaltschaft gegen Jan Böhmermann zu ermitteln. Kritiker sagen, dass dies ein politischer Eingriff in eine eigentlich rein juristisch zu klärende Fragen sei. Doch stimmt das?

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Strafverfahren im Fall Jan Böhmermann zugestimmt. Das gab die Bundeskanzlerin in einer Erklärung im Kanzleramt bekannt. TV-Moderator Böhmermann hatte den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in einem Schmähgedicht beleidigt.

Der Wirbel um Jan Böhmermann und dessen "Schmähgedicht" gegen Erdogan hat sich zu einer Staatsaffäre entwickelt. Es gibt kaum jemanden, der seinen Senf noch nicht dazu abgegeben hat - und jetzt auch Sophia Thomalla. Und die hat ihre ganz eigene Interpretation der Geschichte.

Prominente, Politiker und Kabarettisten haben sich im Fall Böhmermann bereits zu Wort gemeldet. Doch jetzt sind es die Mitarbeiter des ZDF, die mit einer besonderen Forderung ihre Meinung ausdrücken.

Jan Böhmermann steht weiter zu seinem "Schmähgedicht": Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" will der Satiriker keine Unterlassungserklärung abgeben.

Jan Böhmermann ist spätestens seit seinem Erdogan-Gedicht, das sich zu einem Politikum entwickelt hat, der polarisierendste Moderator, den das TV zu bieten hat. Schon früh in seiner Karriere war zu erkennen, dass aus Böhmermann mal ein Großer werden könnte.

Die Medien überschlagen sich derzeit mit Mutmaßungen, welchen juristischen und privaten Gefahren sich Jan Böhmermann mit seinem Satire-Gedicht über den türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdogan womöglich ausgesetzt haben könnte. Im Internet hingegen dominieren Solidaritätsbekundungen.

Derzeit vergeht kein Tag, an dem es keine neue Meldung zum "Fall Böhmermann" gibt. Worauf die Öffentlichkeit aber sehnlich wartet ist ein Statement des Schmähgedicht-Autors selbst, doch Jan Böhmermann äußert sich nicht zu dem Eklat – bis jetzt! Oder etwa doch nicht?

Die SPD will in der Böhmermann-Affäre das Strafrecht ändern und so der Bundesregierung aus der Bredouille mit der Türkei helfen. Doch geht das überhaupt so einfach? Und was wären die Folgen für Jan Böhmermann?

Mit seiner Forderung nach einer Strafverfolgung des Satirikers Jan Böhmermann offenbart der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein vordemokratisches Rechtsverständnis. Es ist nicht das erste Mal, dass er versucht, Journalisten systematisch einzuschüchtern. Neu ist, dass es jetzt auch Medien-Schaffende außerhalb der türkischen Grenzen trifft. 

Jan Böhmermann hat die nächste Sendung "Neo Magazin Royale" abgesagt.

Die türkische Regierung stellt ein Strafverlangen gegen ZDF-Satiriker Jan Böhmermann und Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan klagt persönlich mit. Doch wie sieht es überhaupt mit den rechtlichen Grundlagen für die Strafanträge aus und wie sind die Erfolgsaussichten für Erdogan?

In der Debatte um Satirefreiheit greift der Kabarettist Dieter Hallervorden (80) den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in einem Lied an. Die Pressereaktionen in Deutschland spitzen sich währenddessen zu - und sprechen eine deutliche Sprache.

Der Eklat um das Schmähgedicht von Jan Böhmermann reißt nicht ab. Nachdem der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan einen Strafantrag wegen Beleidigung gestellt hat, äußert sich nun Oliver Kalkofe auf Facebook zu der "vollkommen absurde Staatsaffäre".

Während die Bundesregierung strafrechtliche Konsequenzen für Jan Böhmermann nach dessen umstrittener Schmähkritik am türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan prüft, bekommt der Satiriker nun von ungewohnter Seite Unterstützung. Griechenlands Ex-Finanzminister, Yanis Varoufakis, springt Böhmermann zur Seite.

Mit seinem Schmähgedicht über Erdogan ist Jan Böhmermann in der letzten Woche wieder ein großer Coup gelungen. In der gestrigen Sendung von "Neo Magazin Royale" warteten nun alle darauf, ob der Moderator noch einmal nachlegen würde. Was er tat. - wenn auch anders, als erwartet.

Die Mainzer Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Jan Böhmermann eingeleitet - wegen des Verdachts der Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Was dahinter steckt, wie die Rechtslage ist und was Böhmermann nun droht.

Das Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan könnte für Jan Böhmermann schwerwiegende Folgen haben. Wie "Spiegel Online" berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Mainz nun gegen den Moderator.

Mit seinem Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan hat Jan Böhmermann für einen echten Eklat gesorgt - sogar Kanzlerin Merkel schaltetet sich ein. Nun könnte dem Moderator sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Wehende Handtücher, Schäferhund und Fahradhelme: Satiriker Jan Böhmermann geht musikalisch mit einem Haufen Deutschland-Klischees im Gepäck auf Pegida- und AfD-Anhänger los. Doch auch die "Guten" bekommen eins auf die Mütze.