Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht "einen deutlichen Bedarf, mehr Verkehr von der Straße auf Schienen und Wasserstraßen zu verlagern".

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Die geplante Rheinvertiefung sei "das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan mit dem höchsten Kosten-Nutzen-Verhältnis", sagte der FDP-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

"Wir müssen am Rhein punktuelle Engpässe beseitigen. Wir brauchen die Wasserstraße", betonte Wissing. Die Fertigstellung des "Riesenprojekts" werde bis Anfang der 2030er Jahre dauern. Die Investitionen betrügen rund 180 Millionen Euro, davon etwa 40 Prozent für ökologische Begleitmaßnahmen.

Als Verkehrsminister in Rheinland-Pfalz hatte sich Wissing bereits für die Rheinvertiefung zwischen St. Goar und Mainz stark gemacht. Mit der könnten Schiffe rund 200 Tonnen mehr Ladung transportieren. "Das entspricht 10 bis 15 beladenen Lkw", hatte er damals gesagt. Ziel des Projekts ist es, die Fahrrinne von garantierten 1,90 Metern auf durchgängig 2,10 Meter in Bezug auf einen definierten Wasserstand zu vertiefen.  © dpa