Fidel Castro ist tot

Der kubanische Ex-Präsident war einer der schillerndsten, aber auch umstrittensten Politiker des 20. Jahrhunderts. Für die einen ein großer Staatsmann, für die anderen ein brutaler Diktator. Jetzt steht sein Bruder Raúl allein in der Verantwortung.

Mit Fidel Castro ist eine große Persönlichkeit der Weltgeschichte gestorben. Vielerorts Trauern die Menschen um den Revolutionär. Allerdings sind nicht alle über sein Ableben traurig.

Trauer um Fidel Castro: In Havanna nehmen die Kubaner Abschied von ihrem ehemaligen Präsidenten. Am Dienstag findet eine Massenkundgebung zu seinen Ehren statt.

Zuletzt herrschte Tauwetter zwischen Washington und Havanna. Jetzt haben die kubanischen Sozialisten ihre schillerndste Galionsfigur verloren. Die Haltung des künftigen US-Präsidenten gegenüber Kuba ist völlig unklar. Die Zukunft der Aussöhnung steht in den Sternen.

Die Welt trauert um Fidel Castro. Vor allem jener Teil, der dem Sozialismus nahesteht. Die pathetischsten Worte findet der griechische Regierungschef Tsipras. Am meisten irritiert der neu gewählte US-Präsident Trump.

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat den gestorbenen Fidel Castro als einen "brutalen Diktator" bezeichnet.

Viele Kubaner kennen kein Leben ohne den ewigen Revolutionsführer. Jetzt ist der Máximo Líder abgetreten. Die Menschen in Kuba trauern, die internationale Linke kondoliert. In den Straßen von Miami dagegen feiern Exil-Kubaner den Tod des ihnen verhassten Machthabers.

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Das teilte sein Bruder mit. Castro hatte das sozialistische Land fast 50 Jahre lang regiert.

Vom Revolutionsführer zur Symbolfigur des Kommunismus. Das aufregende Leben des Mannes, der fast 50 Jahre Kuba regierte.