Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa

Es ist die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa und Deutschland. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Allein in diesem Jahr werden in Deutschland über 800.000 Asylbewerber erwartet. Wie groß die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Deutschland und Europa mit den Flüchtlingen umgehen und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Die EU hat sich auf eine Verschärfung ihrer Asylpolitik geeinigt. Bereits jetzt zeigt die harte Politik gegen private Seenotretter Wirkung: Schiffe dürfen Häfen nicht verlassen. Auch ein Flugzeug einer deutschen Organisation wird aufgehalten. Der Kieler Seerechtsexperte Uwe Jenisch sieht die Helfer in einer schwierigen Situation.

Die große Koalition hat ihren wochenlangen Asylstreit gerade erst beigelegt. Damit der Kompromiss wirklich hält, sind jedoch die Zusagen anderer Staaten nötig. Innenminister Seehofer fühlt am Donnerstag im Kreise seiner EU-Kollegen vor.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den Selbstmord eines aus Deutschland abgeschobenen Flüchtlings aus Afghanistan bedauert.

Der Brexit-Brief von Horst Seehofer zieht immer weitere Kreise. Nun kritisieren die Grünen den Vorstoß des Innenministers scharf. Auch die Bundesregierung rüffelt den CSU-Minister: Der Inhalt sei nicht abgesprochen gewesen.

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Seit Beginn des Rückkehrerprogramms "StarthilfePlus" haben knapp 12.000 Flüchtlinge gegen Zahlungen der Bundesregierung Deutschland wieder verlassen.

Deutschland scheint auf den migrationskritischen Kurs Österreichs einzuschwenken. Doch das kleine Nachbarland will als Folge davon nicht noch mehr Lasten tragen. Kein leichtes Spiel für Berlin.

Die Erwartungen an das Finale im erbitterten Asylstreit von CDU und CSU sind groß. Übergroß. Aus den Reihen des CSU-Vorstandes, der zur Stunde in München tagt, ist zu vernehmen, dass sich die Merkel-Kritiker durchsetzen könnten. Gibt es noch einen Ausweg?

Keine Lösung im Asylstreit zwischen CDU und CSU? Kanzlerin Angela Merkel hat sich nicht darauf festgelegt, ob der erbitterte Streit zwischen den Unionsparteien noch am Sonntag gelöst werden kann.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Zuspitzung im Asylstreit: Horst Seehofer bezeichnet die EU-Vorschläge von Kanzlerin Angela Merkel als "nicht wirkungsgleich". Zudem lehnt er die Unterbringung von bereits registrierten Asylbewerbern in Ankerzentren ab - und bleibt so weiter auf Konfrontationskurs.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer sind am Samstagabend im Kanzleramt zusammengetroffen, um über die Asylpolitik und eine Lösung der Regierungskrise zu beraten.

Mit einem Paket von Gipfel-Ergebnissen, Zusagen von EU-Partnern und weiteren Plänen will die Kanzlerin die bedrohliche Kraftprobe mit der CSU über die Flüchtlingspolitik beilegen. Aber reicht das Seehofer?

Erfolg für Angela Merkel: 14 EU-Staaten haben den Bundeskanzlerin die Rücknahme von Flüchtlingen zugesagt. Zudem will die Kanzlerin künftig anderswo registrierte Migranten in "Ankerzentren" unterbringen.

Die Dresdner Seenotrettungsmission "Lifeline" hat in einem Offenen Brief schwere Vorwürfe gegen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erhoben.

Versöhnliche Töne im Asylstreit der Union - aber in der Sache gibt es weiter keine erkennbaren Fortschritte. Und was macht die SPD? Die Spitzen der großen Koalition treffen sich im Kanzleramt. Es gibt viel zu besprechen.

Gemeinsamkeiten mit der CSU? Ja, die gebe es, sagt Linken-Chefin Katja Kipping – aber nicht in inhaltlicher Hinsicht. Im Interview spricht sie über semantische Feinheiten im Leitantrag, Europa als Friedensmacht und Kaffeetrinken mit Sahra Wagenknecht.

Die mitteleuropäische Staatengruppe hält an ihren umstrittenen Positionen zur Migrations- und Asylfrage fest. Der Asyl-Sondergipfel am Sonntag in Brüssel interessiert sie nicht. Österreichs Bundeskanzler Kurz reist als "Brückenbauer" zu ihrem Gipfel nach Budapest - und zeigt sehr viel Verständnis für ihre Politik.

Mit der Aufnahme der "Aquarius" und anderen Aktionen entwickelt sich Spanien zu einer Art "Flüchtlingsparadies". Die 629 Migranten, die am Sonntag in Valencia eintrafen, können sich ob des Timings glücklich schätzen. Aber in Spanien regt sich auch Widerstand.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) wollen ihren Streit über die Zurückweisung von Flüchtlingen an der deutschen Grenze noch in dieses Woche beilegen.

Seit Montag wartet ein Boot mit 600 geretteten Flüchtlingen zwischen Italien und Malta - und darf in keinem der beiden Länder anlegen. Nun zeichnet sich eine Lösung ab - Spanien will helfen und eine "Katastrophe" verhindern.

Der Bundestag debattiert am Vormittag über die Neuregelung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass pro Monat nur 1.000 Angehörige einreisen dürfen.

Ein zweijähriges kurdisches Mädchen, das am Donnerstag bei einer Verfolgungsjagd mit der belgischen Polizei ums Leben gekommen ist, ist entgegen ersten Behauptungen der Justiz an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. 

Der Fall eines Manns aus Togo beschäftigt weiter die Justiz. Nun hat der Asylsuchende das Bundesverfassungsgericht angerufen. Karlsruhe muss jetzt entscheiden, ob er abgeschoben werden darf. Eine andere Beschwerde wurde kurz zuvor zurückgezogen.

Wegen bürokratischer Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Behörden in Italien und Großbritannien haben mehr als hundert Flüchtlinge knapp zwei Tage auf dem Mittelmeer ausharren müssen. Rom gab schließlich am Montagabend grünes Licht für den Transfer der Flüchtlinge auf ein größeres Schiff und damit nach Italien.

Das Verwaltungsgericht Münster hat die Klage einer vorgeblich aus Syrien stammenden Familie gegen die Rücknahme der ihr zuerkannten Flüchtlingseigenschaft abgewiesen. Die Kläger seien aufgrund unrichtiger Angaben als Flüchtlinge anerkannt worden.

Im Jahr 2016 gab es in Deutschland mehr Zu- als Abwanderung. Die Zahl der Menschen aus Krisenregionen wie Syrien, Afghanistan und Irak blieb hoch, war aber niedriger als im Jahr zuvor.

Janos Lazars Zensur-Schreie haben Erfolg: Facebook stellt sein Schimpf-Video über Wien wieder live. Es habe einen Nachrichtenwert.

Ungarns Kanzleramtsminister Janos Lazar verunglimpft Wien: Zuwanderer hätten die Stadt "schmutzig und arm" gemacht. Belege für seine These führt er nicht an.

Wenn im Hauptausschuss des Bundestages an diesem Montag wieder einmal über den Familiennachzug diskutiert wird, geht es auch um die Zukunft von Amal. Ihre vier Kinder sind noch bei der Oma in Syrien.

Wirbel um die Wortwahl des FPÖ-Innenministers in Österreich: Herbert Kickl hat vorgeschlagen, Asylbewerber künftig "konzentriert" in Grundversorgungszentren unterzubringen.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der FPÖ hat umstrittene Aussagen zur Verschärfung bei der Unterbringung von Asylbewerbern in Österreich relativiert. 

Österreichs neue Regierung hat die Asylpolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat dabei offenbar eine besonders abschreckende Idee entwickelt.

Die neue Kriminalstudie zu jungen Flüchtlingen zeigt: Die Zahl der Gewaltdelikte ist infolge der Zuwanderung gestiegen. Kriminologe Christian Pfeiffer, Co-Autor der Studie, mahnt deshalb zu Gewaltprävention an und empfiehlt bestimmte Maßnahmen. Die hält Bernd Mesovic von Pro Asyl für teils illusorisch. Im Interview erklärt er, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche für nicht umsetzbar.

Die neue Kriminalstudie zu jungen Flüchtlingen überrascht in den Ergebnissen Experten kaum – wohl aber die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Prävention von Gewalt. Die kritisiert der Vizevorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Ulf Küch, scharf und fordert konsequentere Vorgehen.

Infolge der Zuwanderung ist die Zahl der Gewaltdelikte in den Jahren 2015 und 2016 gestiegen. Dies belegt eine neue Studie. Zugleich empfehlen die Autoren der Studie Maßnahmen zu Prävention. Doch können diese wirklich dem Trend entgegenwirken? Darüber haben wir mit zwei Experten gesprochen – mit aufschlussreichen Erkenntnissen.

In den ersten Monaten nach ihrer Ankunft werden Flüchtlinge nur selten straffällig. Später kann sich das ändern. Vor allem junge, alleinstehende Männer mit schlechter Bleibeperspektive fallen häufig durch Gewaltkriminalität auf. Für politisch Verfolgte gilt das nicht.

Was sind Ursachen von Flüchtlingskriminalität? Und was kann dagegen unternommen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Studie des Kriminalwissenschaftlers Christian Pfeiffer. Sein Schluss: Die Vorbeugung muss besser werden.

Profil schärfen für die bayerische Landtagswahl und gleichzeitig die SPD in eine neuerliche große Koalition holen - ein schwieriges Unterfangen der CSU-Landesgruppe. Es könnte ...

Ärzte können dem CSU-Vorschlag, eine systematische Altersprüfung für Asylbewerber einzuführen, nichts abgewinnen. Der Chef der Ärztekammer sieht darin einen "Eingriff in die körperliche Unversehrtheit".

Ein Zwickauer Richter hat einen libyschen Flüchtling härter verurteilt, als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Grund war das überaus lange Strafregister des 29-Jährigen.

Nach dem Erfolg der AfD und dem eigenen Absturz bei den Bundestagswahlen sind CDU und CSU geschockt. Noch lauter als bisher bekräftigen sie, dass sie die Grenzen schützen und die Fluchtursachen bekämpfen wollen. Doch was sind die Ursachen dieser weltweiten Flüchtlingskrise und wie lässt sie sich eindämmen?

Erst von Italien kriminalisiert, jetzt von Libyen verjagt: Die Hilfsorganisationen, die schiffbrüchige Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten, stehen offenbar der großen Politik im Weg.

Die "Identitäre Bewegung" will Flüchtlinge von Europa fernhalten. Dafür haben die Rechtsextremen ein Schiff im Mittelmeer gechartert. Ein Schweizer Ex-Soldat soll dabei eine wichtige Rolle spielen - und als Koordinator auf dem Schiff fungieren.

In der Flüchtlingskrise droht Italien mit der Abweisung von Schiffen mit geretteten Migranten. Dabei ist Italien das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge. Wie es zu dieser drastischen Androhung kam und ob deren Umsetzung überhaupt legal wäre.

Sebastian Kurz ortet einen "NGO-Wahnsinn", wenn es um die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer geht. Er bekräftigt bei einem Lokalaugenschein in Malta erneut seinen Vorschlag, Flüchtlinge in Zentren außerhalb der EU unterzubringen.

Ein Jahr nach Abschluss des Flüchtlingspakts mit der EU hat die Türkei mit dessen Aufkündigung gedroht. Das Abkommen werde neu bewertet, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwochabend in einem Interview des Senders 24 TV.

Seit einem Jahr gilt die Balkanroute als geschlossen. Doch nach wie vor versuchen Flüchtlinge ihr Glück auf diesem Weg. Andere hängen noch immer dort fest. Und ausgerechnet die Schlepper profitieren von dieser Situation.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wirbt in Ägypten und Tunesien um Unterstützung in der Flüchtlingsfrage. Dabei liegt das eigentliche Problem in einem Nachbarland. Warum Deutschland und Europa von einer raschen Lösung noch weit entfernt sind.

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) forderte Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in nordafrikanischen Ländern einzurichten. Zuspruch erhielt de Maizière zuletzt von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, woraufhin er Kritik - vor allem aus den eigenen Reihen - erntete. Dabei könnten die neuen Pläne Menschenleben retten. Zumindest unter gewissen Voraussetzungen.

Im nordfranzösischen Calais ist die Mauer fertiggestellt worden, die das Aufspringen von Flüchtlingen auf LKWs vor dem Eurotunnel verhindern soll.

Christian Streich, Trainer von Fußball-Bundesligist SC Freiburg, hat sich erneut politisch geäußert. Dabei richtete er in Folge des Mordes an einer Studentin in Freiburg, der mutmaßlich von einem Flüchtling begangen wurde, einen Appell an die Gesellschaft.