Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa

Es ist die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa und Deutschland. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Allein in diesem Jahr werden in Deutschland über 800.000 Asylbewerber erwartet. Wie groß die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Deutschland und Europa mit den Flüchtlingen umgehen und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Eine ungarische Kamerafrau, die im Sommer 2015 während der Arbeit absichtlich nach davonlaufenden Flüchtlingen trat, hat eine Bewährungsstrafe bekommen.

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge schon bald wieder Asylbewerber nach Griechenland abschieben. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gebeten, die Übernahmeersuchen an Griechenland nur noch bis zum 15. März auszusetzen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Damit folgt die Bundesregierung einer Empfehlung der EU-Kommission zur Rückkehr zum sogenannten Dublin-System.

Gesucht werden vermisste Brüder und Schwestern, Eltern oder Kinder: Im vergangenen Jahr haben sich beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) so viele Flüchtlinge mit Anfragen gemeldet wie noch nie.

Im Zuge des Flüchtlingsabkommens der EU mit der Türkei sind im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge 2672 syrische Flüchtlinge legal aus der Türkei nach Europa gekommen.

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Österreich will die Grenzkontrollen auf unbestimmte Zeit zu verlängern - um keine Risiken einzugehen, wie Innenminister Wolfgang Sobotka in einem Interview mit der "Welt" erklärte.

Einen "atmenden Deckel" hatten Innenexperten der Union vorgeschlagen, um den Konflikt zwischen Seehofer und Merkel um eine Obergrenze für Flüchtlinge endlich zu beenden. Auf ...

In Deutschland sind in den ersten drei Quartalen 2016 rund 420.000 Asylanträge gestellt worden, der Spitzenwert in der EU.

Ein Tweet der Kölner Polizei in der Silvesternacht hat Kritik hervorgerufen. Es geht um die Verwendung des Begriffs "Nafri" für Nordafrikaner. Der Polizeipräsident rechtfertigt sich.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

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Die Zahl der Straftaten, bei denen Zuwanderer Täter oder Tatverdächtige sind, ist nach einem Medienbericht im Laufe dieses Jahres gesunken.

Hunderttausende unbearbeitete Asylanträge haben sich im Bundesflüchtlingsamt angehäuft. Die Behörde widmet sich inzwischen zunehmend komplexeren Altfällen. BAMF-Chef Weise ...

Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hat für das neue Jahr einen "grundlegenden Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik" gefordert. "Wir dürfen uns die Lage nicht mehr schön reden", sagte Söder der "Passauer Neuen Presse" vom Donnerstag.

Im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge sollen nicht mehr "automatisch" in Europa abgesetzt werden. Das fordert die CSU-Landesgruppe im Bundestag laut Medienbericht. Dafür soll mit afrikanischen Staaten zusammengearbeitet werden.

Bei der Zahl der Angriffe auf Asylbewerberunterkünfte zeichnet sich 2016 ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ab.

Die meisten stammen vom Westbalkan: So viele Asylbewerber und Migranten wie seit 16 Jahren nicht mehr sind 2016 laut einem Medienbericht in ihre Heimat zurückgekehrt.

Unter den am Mittwochabend aus Frankfurt nach Afghanistan abgeschobenen 34 abgelehnten Asylbewerbern waren nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) ein Drittel Straftäter.

Die Kontrollen an der Grenze zwischen Österreich und Bayern werden wieder intensiviert: Es soll rund um die Uhr kontrolliert werden - allerdings weiter nur stichprobenartig. Möglicherweise greift die Maßnahme noch bis September 2017.

Im nordfranzösischen Calais ist die Mauer fertiggestellt worden, die das Aufspringen von Flüchtlingen auf LKWs vor dem Eurotunnel verhindern soll.

Eine Sammelabschiebung von Afghanen in die Heimat sorgt für Streit: Ist die Maßnahme vertretbar oder nicht? Fest steht: Die Menschen kehren in ein Land im Notstand zurück.

Christian Streich, Trainer von Fußball-Bundesligist SC Freiburg, hat sich erneut politisch geäußert. Dabei richtete er in Folge des Mordes an einer Studentin in Freiburg, der mutmaßlich von einem Flüchtling begangen wurde, einen Appell an die Gesellschaft.

Die Debatte um Verbrechen, die von Flüchtlingen begangen werden, ist schwierig. Experten warnen davor, real existierende Probleme unter den Tisch zu kehren. Denn dadurch vergrößert sich das Leid der Opfer und rassistische Verschwörungstheoretiker haben leichtes Spiel.

Der Sexualmord von Freiburg und die Vergewaltigungen in Bochum haben erneut eine hitzige Diskussion entfacht. Tragen Zuwanderer mehr Kriminalität ins Land?

Vor dem Parteitag der Christdemokraten in Essen macht Parteivize Strobl Stimmung für eine härtere Asylgesetzgebung. Er vermeidet das Wort "Obergrenze", will aber Flüchtlinge sogar nach Afghanistan abschieben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan droht, den Flüchtlingspakt mit der EU aufzukündigen. Angesichts von drei Millionen in der Türkei lebenden Flüchtlingen steigt die Sorge vor einer neuen Migrationswelle. Wie gut ist Europa auf dieses Szenario vorbereitet?

"Wenn Sie noch weiter gehen, werden die Grenzen geöffnet": Seit der erneuten Drohung des türkischen Präsidenten Erdogan, den Flüchtlingsdeal platzen zu lassen, herrscht Unruhe. Was kann die EU tun?

Der türkische Präsident Erdogan droht Europa mit der Aufkündigung des Flüchtlingsabkommens. Auf der Balkanroute geht Angst vor einem neuen Ansturm von Migranten um. Viel mehr als neue Zäune fällt den Transitländern bisher allerdings dazu nicht ein.

Die bulgarische Polizei hat nach Ausschreitungen im größten Flüchtlingszentrum des Landes etwa 400 Menschen festgenommen. Auch in einem Lager auf der griechischen Insel Lesbos kam es zu Ausschreitungen. Auslöser war ein Unfall mit zwei Toten.

Ein in Baden-Württemberg lebender syrischer Flüchtling soll sich Material zum Bau von Waffen oder Sprengstoff verschafft haben.

Ungarns Regierungschef Viktor Orban ist im Parlament knapp mit einem Gesetz gegen die Flüchtlingsquote der Europäischen Union gescheitert. Bei der Abstimmung über eine entsprechende Verfassungsänderung votierten am Dienstag sowohl die Abgeordneten der Linksparteien als auch die rechtsextreme Jobbik-Partei gegen den Gesetzentwurf.

Mehr als 1.000 Bootsflüchtlinge hat die italienische Marine aus dem Mittelmeer geborgen und nach Palermo auf Sizilien gebracht. Bei dem Einsatz am Montag seien auch zehn Leichen gefunden worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Im sächsischen Heidenau sind drei afghanische Flüchtlinge angegriffen und verletzt worden. Die Afghanen wurden aus einer 30-köpfigen Gruppe heraus beleidigt und angegriffen, wie die Polizeidirektion Dresden am Samstag mitteilte.

Seit Monaten streiten Brüssel und Ankara um die Visumfreiheit für Türken. Ankara verweigert ein Einlenken im letzten strittigen Punkt, will nun aber trotzdem Fortschritte sehen ...

Die Türkei hat der Europäischen Union mit der Aufkündigung des Flüchtlingsabkommens noch vor Ende dieses Jahres gedroht, sollte ihre Forderung nach Visafreiheit für türkische Bürger in der EU nicht bald erfüllt werden.

Erneut hat es im sächsischen Bautzen Auseinandersetzungen auf offener Straße zwischen Rechtsextremen und Asylbewerbern gegeben.

Alle Flüchtlinge haben das Lager im nordfranzösischen Calais wegen starker Brände verlassen. "Das Lager ist endgültig leer", sagte die Präfektin Fabienne Buccio am Mittwoch dem französischen Nachrichtensender BFMTV in Calais.

Im Flüchtlingscamp von Calais in Nordfrankreich sind Gasflaschen explodiert. Dabei wurde in der Nacht ein Flüchtling leicht verletzt, wie der Radiosender France Inter berichtete. Demnach gab es auch mehrere Brände.

Die meisten Grenzen in Europa sind unsichtbar geworden - Reisende bemerken sie kaum. Doch in der Flüchtlingskrise haben Deutschland und andere Länder wieder Kontrollen eingeführt. Werden sie noch einmal verlängert?

Die Räumung des riesigen Flüchtlingslagers im nordfranzösischen Calais beruht zunächst auf Freiwilligkeit. Die Menschen lassen sich in einer vom Staat hergerichteten Halle registrieren und besteigen Busse, die in verschiedene Regionen Frankreichs fahren. Bislang verläuft die Aktion friedlich. Doch das könnte sich ändern, denn es gibt Widerstand.

Bei der Flucht über das Mittelmeer sind nach UN-Angaben in diesem Jahr bereits mindestens 3.740 Menschen umgekommen. Damit sei zu befürchten, dass die Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge bis Ende 2016 den Rekord des Vorjahres noch deutlich übersteigen werde, sagte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) am Dienstag in Genf. 2015 seien 3.771 Todesfälle registriert worden.

Die französischen Behörden haben die Räumung des Flüchtlingslagers in Calais fortgesetzt. Das bestätigte der Sprecher der Präfektur Pas-de-Calais am Dienstag.

Das Flüchtlingscamp im französischen Calais wird geräumt. Der Ort, an dem tausende Flüchtlinge darauf hoffen, nach England weiterreisen zu können. Calais ist der größte Slum Europas.

Seit Jahren leben mehrere Tausend Flüchtlinge im berüchtigten Lager von Calais an der französischen Küste des Ärmelkanals. Die Zustände vor Ort sind kaum zu beschreiben. Immer wieder kam es zu Gewaltausbrüchen und gefährlichen Zwischenfällen in den Röhren des Eurotunnels. Calais Bürgermeisterin erklärte, es hätte niemals so weit kommen dürfen. Wie also kam es zur Situation, die nun in der Räumung eskaliert?

Im Rahmen einer "humanitären Aktion" soll in Frankreich innerhalb von wenigen Tage das umstrittene Flüchtlingslager mit mehreren Tausend Flüchtlingen geräumt werden. Bereits am Sonntagabend kam es im Rahmen der Aktion zu Widerstand von Seiten einiger Migranten. Die Bildergalerie zeigt erste Bilder der ausreisenden Bewohner.

Sechs Monate vor der französischen Präsidentschaftswahl greift die Pariser Regierung durch - und lässt das umstrittene Flüchtlingslager in Calais räumen. Die Konsequenzen sind weitreichend.

Die Auflösung des Flüchtlingslagers im nordfranzösischen Calais hat begonnen. Vor einem Registrierzentrum in der Nähe des "Dschungel" genannten Camps warteten am Montagmorgen mehrere hundert Migranten. Sie sollen dort ab 8:00 Uhr befragt werden, bevor sie auf ganz Frankreich verteilt werden.

Das Handy von Bürgermeister Sven Schrade (SPD) klingelt wieder. Nach dem tödlichen Sprung eines jungen Flüchtlings aus dem fünften Stock eines Hauses muss er ständig erklären, was in Schmölln vorgefallen ist. Er will nicht den Eindruck entstehen lassen, seine Stadt im Osten Thüringens habe etwas gegen Flüchtlinge.

Die Polizei in Thüringen hat eine hetzende Stimmung während eines Suizids eines jungen Flüchtlings in Schmölln bestritten. "Wir haben dort keine Person brüllen hören oder ähnliches", sagte ein Sprecher der Landespolizei am Sonntag. Eine vom Schmöllner Bürgermeister als Quelle für die Aussage, es sei zu "Spring doch"-Rufen gekommen, genutzte Frau habe auf Nachfrage der Polizei sehr zurückhaltend und im Konjunktiv geantwortet.

Nach dem tödlichen Sprung eines Flüchtlings aus dem fünften Stock eines Hauses im thüringischen Schmölln ermittelt die Polizei weiter, ob ihn Anwohner zum Suizid ermuntert haben.

Ein Flüchtling stürzt in den Tod - und Schaulustige sollen ihn dazu ermuntert haben. Die Polizei in Thüringen prüft diese schweren Vorwürfe.

Mehrere Todesopfer und eine noch nicht überschaubare Anzahl an Vermissten: Nach Angaben der Hilfsorganisation Sea-Watch haben Bewaffnete vor der Küste Libyens Bootsflüchtlinge attackiert.

Deutschland, Österreich und Dänemark wollen wegen der Flüchtlingskrise eingeführte Grenzkontrollen bis ins nächste Jahr hinein verlängern. Ob sie das tun können, ist allerdings mehr und mehr fraglich. Denn einige EU-Partner sagen: So nicht.