Ceta und TTIP: EU-Freihandel mit Kanada und USA

Das vorläufige Aus für Ceta scheint nicht mehr abzuwenden zu sein. Nun stellt sich die Frage, wie es weitergeht - nicht nur mit Blick auf das geplante Freihandelsabkommen mit Kanada. Ceta-Befürworter befürchten, dass die EU ihre Glaubwürdigkeit als Handelspartner verliert. Ihr Tenor: Schafft die EU nicht mal ein Abkommen mit Kanada, mit wem soll es dann noch klappen? Sie denken dabei auch an die Verhandlungen mit den USA über die große Ceta-Schwester TTIP.

Wendung im Gerangel um das Freihandelsabkommen Ceta. Die belgische Regierung hat sich mit den Regionen über die umstrittenen Punkte des Abkommens geeinigt. Der Weg für den Freihandel zwischen der EU und Kanada sei somit frei.

Das Handelsabkommen Ceta steht auf der Kippe. Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die belgische Region Wallonie hat ihre Zustimmung zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada verweigert. Bedeutet das Veto gleichzeitig das Aus für Ceta? Wie auch immer das Ringen um das Abkommen ausgehen mag - die internationalen Medien sind sich einig, dass einzelne Regionen nicht über dieses Abkommen entscheiden dürfen.

Die belgische Regierung kann dem EU-Handelsabkommen mit Kanada nach Angaben des flämischen Ministerpräsidenten Geert Bourgeois nicht zustimmen.

Bei der Landtagswahl in Berlin ist die SPD nach Auszählung fast aller Stimmen mit 21,6 Prozent Wahlsieger. Nie gewann eine Partei eine Landtagswahl mit so wenig Zustimmung: Das sagt die internationale Presse.

Die Gespräche der Kanzlerin dauern nicht lang. Mit Obama sind gut 90 Minuten eingeplant, mit Harper 30. Plus Essenzeit. Das muss reichen, die Dramen in der Welt von der Ukraine-Krise bis zur IS-Terrormiliz zu erörtern - und transatlantische Eintracht zu beweisen.