Als sich beim G20-Gipfel in Hamburg alle Teilnehmer zum Gruppenfoto aufstellen, fällt ein Detail sofort ins Auge. US-Präsident Donald Trump steht fast ganz rechts außen. Warum? Die Antwort ist ganz einfach.

Der US-Präsident hat beim Familienfoto der G20-Staats- und Regierungschefs einen Außenplatz bekommen.

Hamburg G20-Gipfel: Live-Ticker zu Ausschreitungen

Donald Trump stand am Freitag in Hamburg in der ersten Reihe fast ganz rechts - weiter außen war nur noch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu sehen. Im Bildzentrum ragte der rote Blazer von Kanzlerin Angela Merkel heraus.

Aufstellung beim Familienfoto folgt Logik

Beim G20-Gipfel greift Trump daneben - und das Internet lacht sich schlapp.


Wie beim Defilee am Vormittag folgt die Aufstellung beim Familienfoto einer gewissen Logik - der des Protokolls. In der Mitte steht demnach immer die Gipfel-Troika der drei aufeinanderfolgenden Ausrichterstaaten - also diesmal Merkel flankiert von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, der im vergangenen Jahr Ausrichter war, und dem Argentinier Mauricio Macri, der 2018 auf sie folgt.

Emmanuel Macron ist der Dienstjüngste

In der ersten Reihe stehen außerdem die anderen Staatsoberhäupter, jene mit dem geringsten Dienstalter jeweils ganz außen. Deshalb ist der französische Präsident Emmanuel Macron ganz rechts zu finden und direkt neben ihm Trump. Ganz links ist der südkoreanische Präsident Moon Jae-in zu sehen. Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, stehen in der linken Hälfte der Gruppe.

In zweiter Reihe sind nach demselben Prinzip die Regierungschefs der G20 postiert. In die dritte Reihe müssen sich die Vertreter der Gastländer stellen, ganz hinten folgen jene der internationalen Organisationen - wie etwa IWF-Chefin Christine Lagarde.

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