Als Gastgeberin des G20-Gipfels in Hamburg empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Wirtschaftsmächte aller Kontinente - darunter US-Präsident Donald Trump, Russlands Präsident Wladimir Putin und den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Aktuelle News im Live-Ticker.


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20:49 Uhr: Positive Töne zu Trump/Putin-Treffen

Führende Außenpolitiker in Moskau bewerten das erste Treffen von Kremlchef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump positiv.

Das Gespräch der beiden Staatschefs beim G20-Gipfel in Hamburg könne der Anfang eines Prozesses sein, die Abwärtsspirale in den bilateralen Beziehungen zu stoppen, sagte der Abgeordnete Leonid Sluzki am Freitagabend in Moskau.

Der Dialog habe erste konkrete Ergebnisse gebracht, betonte er etwa mit Blick auf die Einigung auf auf einen Waffenstillstand für den Südwesten Syriens.

20:32 Uhr: Trump prangert "globalen Diebstahl" von US-Jobs an

US-Präsident Donald Trump hat in einer parallel zum G20-Gipfel ausgestrahlten Videobotschaft seine "America-First"-Strategie bekräftigt. In kämpferischem und scharfem Ton beklagte er "den globalen Diebstahl" amerikanischer Jobs und erklärte, dass die "Ära amerikanischer Kapitulation" vorbei sei.

Die Äußerungen machte Trump in seiner wöchentlichen Rundfunk-und Videoansprache. Diese Reden an das amerikanische Volk werden vorab aufgezeichnet.

Seit Jahrzehnten seien Jobs aus den amerikanischen Gemeinden, Städten und Industrien "gerissen" worden, sagte Trump. "Ausländische Nationen wurden auf amerikanische Kosten reich. Viele Spezialinteressen profitierten von diesem großen globalen Diebstahl amerikanischen Reichtums."

20:15 Uhr: Polizist gibt Schuss aus Waffe ab

Ein Beamter hat laut Polizei nach einer Attacke durch Gewalttäter einen Warnschuss abgegeben. Er sei zuvor von Gewalttätern massiv angegriffen worden. Der Polizist habe sich anschließend in einem Geschäft in Sicherheit bringen können.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Live-Ticker zu den Krawallen in Hamburg.

19:39 Uhr: Tillerson über die Waffenruhe

US-Außenminister Rex Tillerson sprach nach dem Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin über Einzelheiten des Gesprächs. Zur Waffenruhe in Teilen Syriens sagte er, dass es sich um eine sehr wichtige Region in Syrien handle.

"Es ist unser erster Erfolg", sagte Tillerson. Er hoffe, dass dies fortgesetzt werden könne in anderen Regionen Syriens.

Hinsichtlich Syriens Präsident Baschar al-Assad habe sich die US-Haltung nicht geändert. "Wir sehen keinen Platz für die Familie Assad in der politischen Zukunft Syriens", sagte Tillerson.

19:32 Uhr: Putin bestreitet Einmischung in US-Wahlen

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben von US-Außenminister Rex Tillerson im ersten persönlichen Gespräch mit US-Präsident Donald Trump jede Einmischung in die US-Wahlen 2016 abgestritten.

Trump habe ihn mehrfach auf das Thema angesprochen, sagte Tillerson am Freitag am Rande des G20-Gipfels in Hamburg.

US-Geheimdienste beschuldigen Putin, sich mit Hackerangriffen in den Wahlkampf 2016 eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und dessen Konkurrentin Hillary Clinton zu schaden.

19:27 Uhr: Syrien - USA und Russland einigen sich auf Waffenruhe

Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump haben sich auf einen Waffenstillstand für den Südwesten Syriens verständigt. Die Waffenruhe, an der auch Jordanien beteiligt sei, solle am Sonntag beginnen, sagte US-Außenminister Rex Tillerson nach dem Treffen am Freitag am Rande des G20-Gipfels in Hamburg.

19:10 Uhr: Trump trifft an Elbphilharmonie ein

Donald Trump ist am Abend in Hamburg zusammen mit seiner Frau Melania zum Konzert in der Elbphilharmonie vorgefahren.

Die First Lady hatte am Mittag wegen der angespannten Sicherheitslage zunächst nicht am sogenannten Partnerprogramm des G20-Gipfels teilgenommen. Sie sollte dazukommen, sobald es von der Polizei "eine Sicherheitsfreigabe zum Verlassen des Gästehauses" gebe, hatte ihre Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

Die Trumps kamen leicht verspätet zu dem Konzert - Melania in einem weißen Kleid. Auch dabei: Trumps Tochter Ivanka mit ihrem Mann Jared Kushner.

18:51 Uhr: Putin und Trump sprechen mehr als zwei Stunden

Das erste Treffen der Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin ist am Freitag in Hamburg erst nach über zwei Stunden zu Ende gegangen.

Die Präsidenten aus den USA und Russland sprachen am Rande des G20-Gipfels deutlich länger miteinander als geplant, wie russische Agenturen meldeten. Zum Auftakt sagten beide, dass sie auf eine Verbesserung der angespannten bilateralen Beziehungen hoffen.

Durch das lange Gespräch verzögerte sich auch Trumps und Putins Eintreffen zum Abendprogramm des Gipfels in der Hamburger Elbphilharmonie.

Es wird erwartet, dass US-Außenminister Rex Tillerson in Kürze über den Inhalt des Gesprächs informiert.

18:28 Uhr: Journalisten Akkreditierung entzogen

Mehreren deutschen Journalisten sind während der Berichterstattung vom G20-Treffen in Hamburg die Akkreditierungen entzogen worden. Betroffen waren unter anderem Reporter von "Weser-Kurier" und "Junge Welt", wie die Tageszeitungen am Freitag berichteten.

Das Bundeskriminalamt bestätigte, dass "in einigen Fällen" wegen sicherheitsrelevanter Erkenntnisse Akkreditierungen entzogen worden seien. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) protestierte gegen das Vorgehen.

17:40 Uhr: Merkel verurteilt Krawalle

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Krawalle mit Hunderten verletzten Polizisten und Demonstranten am Rande des G20-Treffens scharf kritisiert.

"Ich habe jedes Verständnis für friedliche Demonstrationen, aber gewalttätige Demonstrationen bringen Menschenleben in Gefahr", sagte sie am Freitag. "Deshalb ist das nicht zu akzeptieren." Bei den gewalttätigen Ausschreitungen brächten Menschen sich selbst, Polizisten und Anwohner in Gefahr.

Sie danke den Einsatzkräften und schätze deren sehr harte Arbeit, sagte Merkel. "Mein gesamter Rückhalt gilt den Sicherheitskräften, die hier in diesen Stunden ihren Dienst tun. Und das ist ein sehr harter Dienst und deshalb sind wir sehr dankbar."

17:37 Uhr: G20 wollen Kampf gegen Terrorpropaganda ausweiten

Die G20-Staaten wollen ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus ausweiten und stärker gegen Propaganda im Internet vorgehen.

Die Vertreter der großen Wirtschaftsmächte würden mit den Anbietern von Internet-Plattformen Gespräche aufnehmen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G20-Gipfel in Hamburg. Man werde dabei deutlich machen, "dass wir das schnelle Löschen erwarten".

Ein "großes Problem" seien auch Messenger-Dienste, über die terroristische Informationen verschlüsselt ausgetauscht würden, sagte die Kanzlerin. Hier müsse die Überprüfung verbessert werden. Merkel betonte, das gelte ausdrücklich nur "im Verdachtsfall".

17:14 Uhr: Trump trifft Putin - und wirkt angespannt

US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin haben ihr erstes lange erwartetes persönliches Gespräch geführt. Die beiden setzten sich mit einigen wenigen Begleitern am Freitag beim G20-Gipfeltreffen in Hamburg zusammen.

Putin sagte, er wolle die drängendsten bilateralen und internationalen Fragen besprechen und hoffe "auf positive Ergebnisse". Trump sagte, er hoffe, "dass positive Dinge geschehen".

Das russisch-amerikanische Verhältnis ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Trump reagierte nicht auf den Zuruf von Reportern, ob er die mutmaßliche russische Einmischung in die US-Wahl ansprechen werde.

Die Präsidenten saßen auf weißen Stühlen und wandten sich einander immer wieder zu. Trump wirkte allerdings angespannt, solange noch Journalisten im Raum waren.

Nach Erkenntnissen von US-Geheimdiensten haben russische Hacker versucht, durch den Diebstahl von Daten der Demokratischen Partei die Wahl zu beeinflussen.

16:04 Uhr: Demo gegen Trump

Ein kreischender Baby-Trump mit zerrissenem Klimavertrag: So setzt Greenpeace im Hamburger Hafen ein Zeichen für den Klimaschutz. Das Thema ist Hauptstreitpunkt des Gipfels.

Die USA sind beim Thema Klimaschutz isoliert, seit Trump im Mai den Ausstieg aus dem Pariser UN-Abkommen verkündet hat.


15:45 Uhr: Putin fordert freien Handel

Im Unterschied zu US-Präsident Donald Trump plädiert der russische Staatschef Wladimir Putin beim G20-Gipfel für einen freien Welthandel. "Wir sind gegen den Protektionismus, der sich in der Welt ausbreitet", sagt Putin.

Beschränkungen bei Handel und Finanzen hätten oft einen politischen Hintergrund und sollten Konkurrenten ausschalten, zitiert ihn die Agentur Interfax.

15:15 Uhr: Trump lobt sich selbst - und trifft Putin

US-Präsident Donald Trump hat seinen Redebeitrag in der ersten Arbeitssitzung des G20-Gipfels für ein Eigenlob genutzt.

Trump habe berichtet, wie gut es der US-Wirtschaft gehe, seitdem er im Amt sei, heißt es aus Diplomatenkreisen.

Zudem habe er sich über die nordkoreanischen Raketentests geäußert, obwohl diese gar nicht Thema gewesen seien.

Zuvor war Trump erstmals auf Russlands Präsident Wladimir Putin getroffen. Was die beiden miteinander sprachen, ist noch nicht bekannt.

Donald Trump trifft Wladimir Putin.

15:02 Uhr: Steinmeier verurteilt Ausschreitungen von Hamburg

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die gewalttätigen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg verurteilt.

"Brutale Gewalt hat auf unseren Straßen nichts verloren. Sie hat keine Rechtfertigung und kann nicht mit Verständnis rechnen", sagte er der "Bild"-Zeitung.

"Meinen Respekt haben diejenigen, die - wie von unserer Verfassung garantiert - auch ihren Protest zum Ausdruck bringen und die Polizisten, die es mit ihrem Einsatz ermöglichen, dass Deutschland ein guter Gastgeber für wichtige und notwendige Gespräche sein kann."

Frank-Walter Steinmeier mahnt zur Ruhe.

14:15 Uhr: G20-Partnerprogramm angesichts Sicherheitslage geändert

Der Ehemann von Bundeskanzlerin Merkel, Joachim Sauer, geht nach einer Bootsfahrt zusammen mit anderen Partnern der teilnehmenden Regierungschefs des G20-Gipfels zu einem Restaurant.

Das Partnerprogramm für die Eheleute beim G20-Gipfel in Hamburg wird angesichts der angespannten Sicherheitslage geändert.

Nach dpa-Informationen soll ein bisher geplanter Termin im Klimarechenzentrum nun durch Vorträge der Experten im Hotel Atlantik ersetzt werden.

13:53 Uhr: Angela Merkel fordert zu Kompromissbereitschaft auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Staats- und Regierungschefs der G20-Gruppe zu enger Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft aufgefordert. Sie hoffe, dass der Gipfel in Hamburg zur Lösung drängender Probleme in der Welt einen Beitrag leiste, sagte Merkel zur Eröffnung des G20-Treffens.

Merkel betonte: "Wir wissen, dass die Zeit drängt, deshalb können Lösungen oft nur gefunden werden, wenn wir kompromissbereit sind und uns aufeinender zubewegen, ohne uns zu sehr zu verbiegen."

Unterschiede könnten durchaus benannt werden. Sie verweis auf das Kreuzknoten-Logo für den Gipfel und sagte: "Je größer die Belastung ist, umso fester wird dieser Knoten."

13:29 Uhr: EU droht Donald Trump

Die EU hat US-Präsident Donald Trump umgehende Sanktionen angedroht, sollte dieser zulasten europäischer Unternehmen den US-Stahlmarkt abschotten.

"Ich möchte ihnen mitteilen, dass wir innerhalb von wenigen Tagen (...) mit Gegenmaßnahmen reagieren werden", sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Freitag kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Hamburg. Protektionismus sei "absolut der falsche Weg".

Trump hatte im April eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die klären soll, ob Stahlimporte die nationale Sicherheit in den USA beinträchtigen. Sie könnte eine Beschränkung der Einfuhren zur Folge haben.

"Stahl ist sowohl für unsere Wirtschaft als auch für unser Militär wichtig. Das ist kein Gebiet, auf dem wir es uns leisten können, von anderen Ländern abhängig zu werden", hatte Trump zu der Untersuchung gesagt.

13:15 Uhr: EU schlägt Sanktionen gegen Menschenschmuggler vor

Die EU hat beim G20-Gipfel UN-Sanktionen gegen Menschenschmuggler vorgeschlagen und dafür Unterstützung verlangt.

Das Einfrieren von im Ausland gehorteten Vermögen und Einreiseverbote seien "das Allermindeste", was im Kampf gegen Schleuserbanden auf globaler Ebene getan werden müsse, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Allein in Libyen hätten die Schleuser im vergangenen Jahr 1,6 Milliarden US-Dollar verdient. Von dem nordafrikanischen Land aus gelangen monatlich im Schnitt mehr als zehntausend Migranten über das Mittelmeer nach Europa.


13:05 Uhr: G20-Gegner sperren Melania ein

Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump ist von Demonstranten an der Teilnahme am Partnerprogramm des G20-Gipfels gehindert worden. Hier lesen Sie die ganze Meldung.

"Wir haben von der Polizei bisher keine Sicherheitsfreigabe zum Verlassen des Gästehauses", sagte eine Sprecherin von Melania Trump der Deutschen Presse-Agentur.

Melania Trump ist nicht die einzige aus der US-Delegation, die Probleme mit den Demonstrationen bekamen. Auch Außenminister Rex Tillerson stellten sich 500 Vermummte in den Weg.

In der Flüchtlingskrise droht Italien mit der Abweisung von Schiffen mit geretteten Migranten. Dabei ist Italien das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge. Wie es zu dieser drastischen Androhung kam und ob deren Umsetzung überhaupt legal wäre.


12:45 Uhr: Franziskus fordert Einsatz für die Armen in der Welt

Papst Franziskus hat von den Staats- und Regierungschefs der 20 großen Wirtschaftsmächte gefordert, die Armen in ihren Entscheidungen besonders zu berücksichtigen.

"Es ist (...) notwendig, dass (...) den Armen, den Flüchtlingen, den Leidenden, den Vertriebenen und den Ausgeschlossenen – ohne Unterschied von Nation, Volkszugehörigkeit, Religion oder Kultur – absoluter Vorrang eingeräumt wird und ebenso bewaffnete Konflikte abgelehnt werden", schrieb das Oberhaupt der Katholiken am Freitag an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Gastgeberin des G20-Gipfels in Hamburg ist.

12:25 Uhr: Trump und Putin treffen sich erstmals

US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin sind sich erstmals persönlich begegnet.

Beim G20-Gipfel in Hamburg gab es am Freitag einen ersten Handschlag nach dem Eintreffen aller Staatsgäste, berichtete Kremlsprecher Dmitri Peskow.

"Sie gaben einander die Hand und sagten, dass sie sich extra treffen und bald sehen werden", sagte Peskow der Agentur Tass zufolge.

Die Führer der größten Atommächte planten für den Nachmittag ihre erste längere Begegnung. Er freue sich darauf, twitterte Trump vorab.

Auch die Außenminister Rex Tillerson und Sergej Lawrow berieten am Rande des Gipfels in Hamburg. In den russisch-amerikanischen Gesprächen soll es unter anderem um Syrien und die Ukraine gehen.

11:56 Uhr: May will Spielräume für Terroristen einengen

Die britische Premierministerin Theresa May will bei G20 den Kampf gegen den Terrorismus forcieren. Vor allem geht es ihr um Schlupflöcher bei der Finanzierung von Terrorismus, wie die BBC unter Berufung auf Auszüge aus einem Redemanuskript berichtet.

"Wir engen die Spielräume von Terroristen auf offener Straße ein, wir müssen aber auch die Methoden einengen, mit denen die Entwicklung von Attacken auf angreifbare Ziele möglich wird und weitere Angriffe inspiriert werden", heißt es in Mays Manuskript.

10:53 Uhr: Trump freut sich auf Wladimir Putin

Via Twitter bekundet US-Präsident Donald Trump seine Vorfreude auf das für Freitagnachmittag angesetzte Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

"Ich freue mich auf die Treffen mit den Weltführern heute, einschließlich meines Treffens mit Wladimir Putin. Viel zu diskutieren", schreibt Trump und fügt in einem zweiten Tweet hinzu, dass er die USA gut repräsentieren und für ihre Interessen kämpfen werde.


Trump und Putin planen für den Nachmittag ihre erste persönliche Begegnung. Unter anderem soll es um die Kriege in Syrien und in der Ukraine gehen. Auch die Außenminister Rex Tillerson und Sergej Lawrow werden sich im Hamburg treffen.

10:30 Uhr: Merkel begrüßt Staatsgäste

Überschattet von Krawallen hat am Freitag in Hamburg der G20-Gipfel der großen Wirtschaftsmächte begonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die Staats- und Regierungschef am Freitagvormittag am Tagungsort mitten in der Hansestadt.

Im Anschluss wollte sich die G20-Runde in einer ersten gemeinsamen Sitzung mit der Bekämpfung des internationalen Terrorismus befassen.

Am frühen Nachmittag stand ein Arbeitsessen zu den Themen Wachstum und Freihandel auf dem Programm.

Mit Spannung wurde der Auftritt von US-Präsident Donald Trump erwartet, der mit seinem Abschottungskurs wesentliche Gipfelziele blockieren könnte.

Im Zentrum des internationalen Interesses dürfte das erste persönliche Treffen von Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin stehen, die kurz vor 16:00 Uhr zu einer Unterredung zusammenkommen wollten.

10:10 Uhr: Schäuble muss Termin absagen: zu unsicher

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat einen für Freitag angesetzte Termin im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg absagen müssen. Das berichtet die "Welt".

Grund sei die angespannte Sicherheitslage in der Hansestadt. Betroffen ist die Veranstaltung "G 20 Global-Classroom".

Die Initiative erklärt, die Sicherheitslage verhindere, dass sich Schäuble mit Schülern aus mehreren Ländern zu einer Diskussion treffen könne.

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Demo bei G20-Gipfel in Hamburg: Bilder der Gewalt

Autonome Gipfelgegner verwüsten ganze Straßenzüge, werfen Flaschen und Steine, Wasserwerfer der Polizei sind im Dauereinsatz.

09:00 Uhr: Attac attackiert Angela Merkel

Die globalisierungskritische Organisation Attac hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Auftakt des G20-Gipfels eine "zynische Inszenierung" vorgeworfen.

Die CDU-Politikerin setze sich als "Anführerin der freien Welt" in Szene, erklärte Alexis Passadakis von der Attac-Projektgruppe G20 am Freitag.

"Mit einer multilateralen Politik für mehr Freihandel verfolgt die Bundesregierung eine aggressive Exportüberschussstrategie, die zu gravierenden globalen Ungleichgewichten führt, zu ökonomischer Instabilität und politischen Spannungen."

Aus Sicht von Attac hat G20 "keine legitime völkerrechtliche Grundlage".

"Anstatt die Finanzmärkte effektiv zu entwaffnen, haben die G20 den neoliberalen Finanzmarktkapitalismus auf Kosten der unteren Bevölkerungsschichten gerettet: Das bedeutet mehr soziale Ungleichheit statt globaler Gerechtigkeit."

Attac gehe am Freitag in Hamburg auf die Straße, "um Sand ins Getriebe des Gipfelablaufs zu streuen".

09:00 Uhr: New Yorker Bürgermeister reist zu G20

Der New Yorker Bürgermeister Bill De Blasio will an Veranstaltungen rund um den G20-Gipfel teilnehmen.

Der Demokrat De Blasio war am Donnerstagnachmittag nach Deutschland abgereist und wolle Hamburg und Berlin besuchen, teilte sein Sprecher Eric Philipps auf Twitter mit.

De Blasio ist ein erklärter Gegner der Klima-Politik von US-Präsident Donald Trump.

Dessen Sohn Donald Trump Jr. kritisierte De Blasio auf Twitter scharf: New Yorks Bürgermeister protestiere in Hamburg gegen den Kapitalismus, während in seiner Stadt alles unter seiner progressiven Führung verrotte, schrieb Trump Jr.

De Blasios kurzfristig angekündigter Deutschland-Besuch sorgte auch bei vielen New Yorkern für Kritik.

Vor wenigen Tagen war eine Polizistin in ihrem Dienstwagen von erschossen worden. Der Mord schockierte die Bewohner der Millionenstadt.

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Von der Luxuslimousine bis hin zum SUV: Mit diesen Autos fahren internationalen Spitzenpolitiker vor.

Teaserbild: © picture alliance / Steffen Kugle